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Ford erprobt Ladesäule mit Roboter-Arm für Leute mit Behinderung

Lade-Roboter könnte auch fürs automatische Laden autonom fahrender E-Autos nützlich sein

Ford entwickelt Ladesäule für Behinderte

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

23. Jul. 2022 um 08:56 Uhr

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Heutige Ladesäulen sind für Leute im Rollstuhl oft nicht nutzbar, weil zum Beispiel der Rüssel zu weit oben angebracht ist. Ford hat nun einen Roboterarm entwickelt, der die Bedienung erleichtern soll.

Bedient wird die Roboter-Ladestation über das eigene Smartphone. Nach der Aktivierung öffnet sich das Rollo an der Ladestation, und der Roboterarm fährt aus. Den Ladeanschluss am Auto findet er mit Hilfe einer winzigen Kamera und stellt den Kontakt her. Wie das System funktioniert, ist im folgenden Video (mit deutschen Untertiteln) zu sehen:

Ford Tests Robot Charger Designed to Give Disabled Drivers a Helping Hand

Der Ladevorgang kann auf dem eigenen Handy über die FordPass-App verfolgt werden. Wenn es sich um einen Schnelllader handelt, kann man also das Fahrzeug verlassen und zum Beispiel nebenan einen Kaffee trinken gehen. Nach dem Aufladen fährt der Arm wieder an seinen Platz in der Säule zurück. Eine solche Säule könnte an Behindertenparkplätzen, in Parkhäusern oder auch in privaten Garagen installiert werden.

Die Technik könnte jedoch auch über die Nutzung durch Behinderte hinaus nützlich sein – zum Beispiel für autonom fahrende Elektroautos, die dann ja auch autonom aufgeladen werden sollten. Ein solches autonomes Fahrzeug könnte man einfach zur Ladestation schicken, wo die Batterie automatisch geladen wird. Danach würde das Auto dann zu einem zurückkehren.

Automatisierter Parkservice im Parkhaus

Besonders effizient wäre das für autonome Fahrzeugflotten oder für Parkhäuser mit autonomem Valet Parking, wie es Ford letztes Jahr auf der IAA in München demonstriert hat (siehe Video oben und die Ford-Pressemitteilung dazu). Auch an solchen Roboter-Ladelösungen für das Automated Valet Parking forscht Ford.

Ford Automated Valet Parking mit Aufladen per Roboterarm

Laderoboter-Arm beim Automated Valet Parking von Ford

Gebaut wurde die Ladesäule von der Universität Dortmund. Ob es sich bei dem Prototyp um einen Schnellader handelt, teilt Ford nicht mit. Doch die Ladeleistung scheint nicht allzu hoch zu sein, denn Ford schreibt: "Die Technologie könnte auch ein leistungsstärkeres Laden unterstützen, um Fahrzeuge in viel kürzerer Zeit aufzuladen." Eine Säule mit mehr Leistung soll offenbar in einem Folgeprojekt entstehen, denn bei diesem arbeitet Ford mit dem Schnelllade-Anbieter Ionity zusammen.

Mehr zum Thema E-Autos für Leute mit Behinderung:

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Bildergalerie: Ford - Ladesäule mit Roboterarm

Ford-Ladesäule mit Roboterarm für Menschen mit Behinderung

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Ford-Ladesäule mit Roboterarm für Menschen mit Behinderung Ford-Ladesäule mit Roboterarm für Menschen mit Behinderung Ford-Ladesäule mit Roboterarm für Menschen mit Behinderung

Quelle: Ford USA

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