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Silla zeigt bidirektionale DC-Säule und neue Wallbox Prism Plus

Weiterentwickelte Version der Prism mit Internet-Anbindung und mehr auf dem Pariser Autosalon (Anzeige)

Silla zeigt bidirektionale DC-Säule und neue Wallbox

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Von: InsideEVs (Anzeige)

18. Okt. 2022 um 17:13 Uhr

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Auf dem Pariser Autosalon (17. bis 23. Oktober) stellt das italienische Start-up Silla Industries seine neue Wallbox namens Prism Plus vor. Außerdem ist eine bidirektionale Ladesäule für Gleichstrom zu sehen sowie weitere Neuheiten. 

Die Prism Plus ist eine weiterentwickelte Version der Wallbox Silla Prism, die sich gut für die Nutzung von eigenem Solarstrom eignen soll: Die Wallbox findet mit Hilfe eines Sensors heraus, wie viel Strom gerade im Haus verbraucht wird und verwendet den Rest für das Aufladen des Elektroautos*.* Außerdem arbeitet die Wallbox mit Speichersystemen wie der Tesla Powerwall zusammen. Zu den Verbesserungen bei der Prism Plus gehört vor allem eine Online-Anbindung, mit der man das Aufladen des Elektroautos aus der Ferne steuern kann.

Silla Prism

Die Silla Prism ist eine intelligente Wallbox, die besonders gut mit eigener Photovoltaik zusammenarbeitet

Zudem wird der Energy Hub 149 präsentiert, ein All-in-One-Gerät für das Energiemanagement und die Kommunikation zwischen Haus-Elektronik und Wallbox. Das Gerät bietet einen Typ-2-Anschluss für das E-Auto und ermöglicht das Überbrücken von Stromausfällen durch Strom aus dem Akku. 

Silla Duke 44

Besonders stolz ist Silla aber auf die Duke 44, eine Gleichstrom-Ladesäule für das Aufladen mit bis zu 44 kW (unser Titelbild). Die als Prototyp vorgestellte DC-Ladesäule bietet nicht nur kurze Ladezeiten, sondern unterstützt auch das bidirektionale DC-Laden. Dabei gibt es drei Modi:

Damit kann man nicht nur das Haus mit Strom aus dem Elektroauto-Akku versorgen, sondern auch Strom ins Netz zurück speisen oder andere Elektrofahrzeuge mit elektrischer Energie versorgen. Dazu verfügt die Säule über zwei 22-kW-Gleichstromanschlüsse. Die Duke 44 soll sich besonders für gewerbliche Einrichtungen wie Hotels, Restaurants oder Cafés, Fitnessstudios und Supermärkte eignen. Generell empfiehlt sich die DC-Ladesäule für Orte, wo man kurze Ladepausen einlegt.

Für Deutschland weniger relevant dürfte die einphasige Wallbox namens Wallegg sein, die Silla für B2B-Kunden entwickelt hat: Anders als in vielen anderen Ländern darf man in Deutschland auf einer Phase nur mit 4,6 kW laden.  

"Wir sind wirklich stolz auf die Innovationen, die unser F&E-Team mit diesen neuen Produkten vorstellt. Mit dem bidirektionalen Gleichstromladen eröffnen sich neue Möglichkeiten, wie es sie in der Branche bisher nicht gab", sagt Silla-Chef Alberto Stecca. 

Die auf dem Mondial vorgestellten Lösungen nehmen Trends vorweg und verbinden das Aufladen mit einem intelligenten Energiemanagement, was sie zukunftssicher mache, so Stecca weiter. Die Internationalisierung sei für die Firma wichtig. Daher freue er sich über die Gelegenheit, die Silla-Produkte in Paris zu präsentieren. Dabei half die italienische Firma SIMEST, die sich um die Internationalisierung italienischer Unternehmen kümmert.

Mehr zum Thema bidirektionales Laden:

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Silla Industries wurde von Alberto Stecca und Cristiano Griletti gegründet. Das in Padua ansässige Elektromobilitäts-Unternehmen bietet bisher vor allem die intelligente Wallbox Prism an. Außerdem entwickelt Silla maßgeschneiderte Produkte für italienische und internationale Konzerne.

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