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Mercedes GLB EQ erhält 3 Displays und Glasdach mit Sternen

Der Hersteller zeigt erstmals das Interieur des neuen Elektro-SUVs, der Rest wird erst am 8. Dezember enthüllt.

Mercedes GLB (2027): Das Interieur
Bild von: Mercedes-Benz

Mercedes zeigt das Interieur des neuen GLB mit EQ-Technologie. Danach erhält das neue Elektro-SUV vom CLA bekannte Armaturenbrett mit drei Displays sowie das mit Sternen besetzte Glasdach. Die Sitzanlage ist jedoch fünfsitzig und optional siebensitzig wie beim Vorgänger EQB.

Wie beim Mercedes CLA EQ ist der MBUX-Superscreen mit dem dritten Monitor aufpreispflichtig. Beim CLA EQ gehört er zum "Premium-Paket mit Digitalen Extras" für 3.231 Euro. Das mit Sternen besetzte Glasdach ist beim CLA noch nicht bestellbar, es kommt erst mit dem CLA Shooting Brake EQ auf den Markt.

Bildergalerie: Mercedes GLB EQ (2026): Das Interieur

Highlight im Innenraum ist der erwähnte MBUX-Superscreen, der sich über die gesamte Breite der Kabine erstreckt. Dazu kommen die ebenfalls vom CLA bekannten Runddüsen an den Enden des Superscreens sowie die schwebende Mittelkonsole, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist. Integriert ist eine Smartphone-Ablage mit Wireless Charging (optional) sowie Cupholder.

Mercedes GLB EQ (2026): Die

Die "schwebende" Mittelkonsole

Bild von: Mercedes-Benz

Das neue Lenkrad hat wie beim CLA drei Speichen. Auf Wunsch der Kundschaft hat sich Mercedes wieder für das Bedienkonzept mit Wippe und Walze entschieden: Die Wippe wird für den Geschwindigkeitsbegrenzer und den Abstandstempomaten Distronic verwendet, während die Walze für die Lautstärkeregelung genutzt wird.

Das neue Lenkrad mit Wippe links und Walze rechts
Bild von: Mercedes-Benz

Der neue GLB ist als Fünf- und Siebensitzer erhältlich. Im Vergleich zum EQB soll der GLB spürbar mehr Kopffreiheit vorne bieten. Das liegt am Dachverlauf des SUV sowie dem serienmäßigen Panoramadach. Zudem soll es im Fond mehr Beinfreiheit und eine längere Oberschenkelauflage geben.

Mercedes GLB (2027): Das Interieur

Beim neuen GLB EQ soll man leichter in die dritte Sitzreihe kommen.

Bild von: Mercedes-Benz

Für den Fünfsitzer ist optional eine längs verschiebbare Rückbank erhältlich; beim Siebensitzer ist sie serienmäßig. Die Lehnen der zweiten Reihe lassen sich dann auch in der Neigung verstellen. In die optionale dritte Sitzreihe soll man nun leichter einsteigen können als beim EQB. Das liegt unter anderen am deutlich längeren Verstellweg der Easy-Entry-Funktion. Werden die Plätze sechs und sieben nicht benötigt, lässt sich die Sitzreihe im Boden versenken.

Das große Panoramadach setzt einen neuen Standard im Segment. Das Glas hat eine Infrarotlicht reflektierende Beschichtung, was die Sonneneinstrahlung verringert. Dazu kommt eine Low-Emissivity-(LowE)-Beschichtung auf der Innenseite, was im Winter den Wärmeverlust reduziert.

Optional lässt sich das Glas über ein Touchscreen-Menü intransparent machen. Im "milchigen" Zustand ist man vor neugierigen Blicken von außen geschützt; außerdem wird der Blendschutz bei direkter Sonneneinstrahlung verbessert. Optional ist das Glasdach beleuchtet. Es zeigt einen leuchtenden Sternenhimmel in der gewählten Farbe der Ambientebeleuchtung.

Entfrostung der Frontscheibe: Nach 14 min fahrbereit
Bild von: Mercedes-Benz

Ansonsten berichtet Mercedes über den gestiegenen Wärme-Komfort im Winter: Selbst bei -15 Grad Außentemperatur soll es nur 15 Minuten dauern, bis die Frontscheibe so frei ist, dass man losfahren könnte. Und bei einer 20-minütigen Fahrt bei ‑7 Grad Kälte heizt sich der Innenraum doppelt so schnell auf wie beim Vorgänger EQB, so Mercedes weiter. Damit ist die Aufheizzeit sogar kürzer als bei einem Verbrenner. Gemessen am Vorgänger benötigt der GLB EQ dabei nur etwa die Hälfte an Strom.

Der Heizvorgang startet automatisch, sobald jemand ins Auto steigt. Dabei werden zuerst Oberkörper und Hände erwärmt, was den subjektiven Komfort am schnellsten hebt. Hintergrund für den verbesserten Komfort im Winter ist die sogenannte Multi-Source-Wärmepumpe, die nicht nur die Wärme von Antrieb und Akku, sondern auch aus der Umgebungsluft nutzen kann. Sie soll nur ein Drittel der elektrischen Energie brauchen, die ein vergleichbarer Zuheizer benötigen würde.

Unter dem Strich

Mercedes zeigt erste Bilder vom Interieur des neuen GLB EQ. Das Cockpit mit dem MBUX-Superscreen und dem sternenbesetzten Glasdach entspricht dem des CLA EQ, während die Sitzanlage serienmäßig fünf Plätze und optional sieben bietet. Alles nicht sehr aufregend. Interessanter wird es wohl, wenn Mercedes am 8. Dezember das Exterieur enthüllt: Wir wüssten doch gerne, ob auch das SUV den Sternengrill des CLA erhält. Bei der Technik dagegen wird es wohl wieder nicht viel Neues gegenüber dem CLA geben.