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VW steigt mit 5% bei XPeng ein und verrät mehr zum Audi-SAIC-Deal

Die beiden Hersteller werden gemeinsam zwei Mittelklasse-Elektrofahrzeuge für China entwickeln, die 2026 auf den Markt kommen ...

XPeng G6 (2023)

Von: Dan Mihalascu

Übersetzt von: Manuel Lehbrink

28. Jul. 2023 um 08:58 Uhr

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Der Volkswagen-Konzern hat sich überraschend mit 5 Prozent an dem Elektroauto-Start-up XPeng beteiligt. Mit der Investition in Höhe von 700 Millionen US-Dollar will das deutsche Unternehmen seine Position auf dem chinesischen Automarkt stärken.

Zusätzlich zum XPeng-Deal hat der VW-Konzern weitere Details über die Kooperation zwischen Audi und SAIC veröffentlicht. Ziel der beiden Deals ist es nach Angaben des Automobilherstellers, "schnell neue Kunden- und Marktsegmente zu erschließen", um das Potenzial des schnell wachsenden chinesischen E-Mobilitätsmarktes zu nutzen.

Als Teil des technologischen Rahmenabkommens der Marke Volkswagen mit XPeng werden die beiden Unternehmen zunächst gemeinsam zwei elektrische Mittelklassemodelle der Marke VW für den chinesischen Markt entwickeln. Die EVs werden das MEB-Produktportfolio der Wolfsburger ergänzen und sollen 2026 in China eingeführt werden.

Im Rahmen der engen und langfristigen strategischen Zusammenarbeit wird der VW-Konzern nach eigenen Angaben rund 700 Millionen US-Dollar in XPeng investieren, was einer Beteiligung von 4,99 Prozent zu 15 US-Dollar pro ADS entspricht, wobei 1 ADS (American Depositary Share) zwei Class A Shares entspricht.

Durch eine Kapitalerhöhung wird der Konzern außerdem Anteilseigner von XPeng und erhält einen Sitz als Beobachter im Board of Directors von XPeng.

"Mit XPeng haben wir nun einen weiteren starken Partner, der in China zu den führenden Herstellern in Schlüsseltechnologien gehört. In einem wettbewerbsintensiven und dynamischen Marktumfeld nutzen wir die Stärken von Volkswagen und unseren Partnern, um Synergien zu schaffen und zusätzliche Produkte schneller auf den Markt zu bringen. Dabei orientieren wir uns an den spezifischen Bedürfnissen unserer Kunden in China. Zugleich wollen wir die Entwicklungs- und Beschaffungskosten deutlich optimieren."

Ralf Brandstätter, Vorstandsmitglied der Volkswagen AG für China

Bildergalerie: XPeng G6 (2023)

Xpeng G6 (2023): Das Exterieur

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Xpeng G6 (2023): Das Exterieur Xpeng G6 (2023): Das Exterieur Xpeng G6 (2023): Das Exterieur Xpeng G6 (2023): Das Exterieur Xpeng G6 (2023): Das Exterieur Xpeng G6 (2023): Das Exterieur

Was die Vereinbarung zwischen Audi und SAIC Motor betrifft, so haben beide Parteien ein strategisches Memorandum zum weiteren Ausbau der bestehenden Zusammenarbeit unterzeichnet. Dazu gehören gemeinsame Entwicklungsaktivitäten, die das Audi-Angebot an voll vernetzten Elektrofahrzeugen im Premiumsegment "schnell und effizient" erweitern werden. Die Zusammenarbeit beginnt mit Elektromodellen in einem Segment, in dem Audi in China noch nicht vertreten ist.

"Nach den ersten beiden erfolgreichen Jahren der Zusammenarbeit verstärken wir nun unser langfristiges Engagement bei SAIC. Unser Ziel ist es, gemeinsam die nächste Generation von Premium-ICV schnell und effizient 'in China für China' zu entwickeln. Eine noch engere Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner wie SAIC unterstützt das Ziel von Audi, in China ein Premium-Marktsegment für vollelektrische und voll vernetzte Autos zu schaffen."

Jürgen Rittersberger, Mitglied des Vorstands der AUDI AG für Finanzen, IT und Recht

Beide Vereinbarungen beinhalten auch eine geplante, zukünftige gemeinsame Entwicklung neuer lokaler Plattformen für die nächste Generation intelligenter, voll vernetzter Fahrzeuge (ICV). Dies wird zu einem weiteren Ausbau der Produktpalette des VW-Konzerns in China "in besonders vielversprechenden Kunden- und Marktsegmenten führen."

Die Details der Zusammenarbeit bei der künftigen E-Plattform sind Gegenstand weiterer Verhandlungen zwischen Volkswagen und seinen Partnern. Die Verantwortung für die Entwicklung neuer VW-Modelle wird von der kürzlich gegründeten Volkswagen Group China Technology Company (VCTC) übernommen, die mit XPeng zusammenarbeiten wird.

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Quelle: Volkswagen Group

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