Das Jahr 2024 startet für Volkswagen mit einer GTX-Produktoffensive. Nur einen Monat nach der Weltpremiere des neuen ID.7 Tourer folgt nun das Debüt des 250 kW (340 PS) starken ID.7 GTX Tourer. Nahezu parallel zeigen sich der neue ID.7 GTX als Schräghecklimousine, der ebenfalls neue ID.3 GTX sowie der ID. Buzz GTX.

Bereits im Herbst 2023 kam zudem eine neue Generation des ID.4 GTX und ID.5 GTX auf den Markt. GTX ist von VW als eine eigenständige Produktmarke im Stile der ikonischen GTI-Modelle gedacht, aber elektrisch. Der ID.7 GTX Tourer kann dabei ein besonderes Alleinstellungsmerkmal verbuchen: Er ist der stärkste aller bislang gebauten Volkswagen-Kombis. Der Vorverkauf startet im Frühjahr.

Bildergalerie: Volkswagen ID.7 GTX Tourer (2024)

Der bei 180 km/h elektronisch abgeregelte ID.7 GTX Tourer ist serienmäßig mit dem elektrischen Dualmotor-Allradantrieb (4MOTION) ausgestattet. Jeweils eine separate E-Maschine treibt dabei die Vorderachse und die Hinterachse an. Beide Maschinen zusammen stellen eine Systemleistung von 250 kW (340 PS) zur Verfügung – 40 kW (54 PS) mehr als im Fall des heckgetriebenen ID.7 Tourer Pro.

Mit einer Leistung von 210 kW (286 PS) übernimmt eine Permanentmagnet-Synchronmaschine (PSM) des Typs APP550 den kraftvollen Antrieb der Hinterachse. Das PSM-System bietet einen hohen Wirkungsgrad, ist extrem effizient und stellt aus dem Stand heraus ihr volles Leistungspotenzial zur Verfügung. Je nach Leistungsanforderung und Fahrsituation wird in Sekundenbruchteilen die vordere E-Maschine hinzugeschaltet.

Hier handelt es sich um eine Asynchronmaschine (ASM) mit der Bezeichnung AKA150. Sie entwickelt eine Höchstleistung von 80 kW (109 PS). Im Standby-Betrieb verbraucht das ASM-System kaum Energie – eine Besonderheit der Asynchronmaschinen, die sich deshalb ideal als Zusatzantrieb eignen. Gesteuert wird die Kraftverteilung über einen modifizierten Allradregler sowie über Eingriffe der elektronischen Differenzialsperren (XDS+). 

Unter der Karosserie befindet sich eine neue Lithium-Ionen-Batterie mit einem Energiegehalt von 86 kWh (netto). An DC-Schnellladesäulen kann sie mit bis zu 200 kW geladen werden. Bedeutet: In deutlich unter 30 Minuten kann der Akku unter idealen Bedingungen mit dieser Leistung wieder von 10 auf 80 Prozent geladen sein.

Volkswagen ID.7 GTX Tourer (2024)

Volkswagen ID.7 GTX Tourer (2024)

Die Frontpartie des ID.7 GTX Tourer differenziert sich über einen eigenständigen Stoßfänger mit einem Wabengrill und einer GTX-typischen Lichtgrafik von den 210-kW-Modellen der Baureihe. Alle schwarzen Elemente sind zudem hochglänzend ausgeführt. Dies gilt auch für die Seitenschweller und den im GTX-Design gestalteten unteren Bereich des Heckstoßfängers.

Ebenfalls stets schwarz: die kompletten sonst in "Silber matt" abgesetzten äußeren Dachrahmenleisten. Auf das GTX-Design abgestimmt sind auch die neuen 20-Zoll-Leichtmetallräder des Typs "Skagen". Folgen wird als Sonderausstattung ein neues 21-Zoll-Leichtmetallrad. Das Interieur wird durch Features wie individualisierte Sitze (vorn beheizbar) mit perforiertem GTX-Schriftzug in den Lehnen, ein GTX-spezifisches Multifunktionslenkrad mit roten Ziernähten, rote Keder in den Sitzen sowie rote Biesen in den Armaturen und den Türverkleidungen veredelt.

Der neue ID.7 GTX Tourer verbindet maximale Sportlichkeit mit einem ebenso maximalen Stauraum. Bis zu den Lehnen der ersten Sitzreihe (dachhoch mit Gepäcktrennnetz) beladen, stehen 1.714 Liter Volumen zur Verfügung. Das Fassungsvermögen mit fünf Personen an Bord beträgt, bis zur Höhe der Rücksitzlehne beladen, 605 Liter (Rücksitzbanklehne in der aufrechten Cargo-Position). Darüber hinaus steigt die maximale Anhängelast (gebremst bei 8 Prozent Steigung) dank 4MOTION-Allrad von 1.000 auf 1.400 kg.

Volkswagen ID.7 GTX Tourer (2024)

Der Gepäckraumboden misst bis zur Rücksitzbank in der Länge 1.075 mm. Werden die Rücksitzlehnen umgeklappt, vergrößert sich die weitgehend ebene Ladeflächenlänge auf 1.948 mm. Die maximale Breite zwischen den Radkästen beträgt exakt 1.000 mm.

Wie für die ID.7 Schräghecklimousine steht auch für den neuen ID.7 Tourer und damit ebenso für die GTX-Version das optionale Panoramadach "Smart Glas" zur Verfügung. Das transparente Dach kann über eine in das Glas integrierte PDLC-Schicht (Polymer Dispersed Liquid Crystal) elektronisch blickdicht oder durchsichtig geschaltet werden.

Zur erweiterten Serienausstattung des ID.7 GTX Tourer gehören über die GTX-Individualisierungen hinaus LED-Matrixscheinwerfer sowie illuminierte VW-Logos in der Front- und Heckpartie und eine 30-farbige Ambientebeleuchtung. Im ID.7 GTX Tourer stets serienmäßig sind darüber hinaus Details wie ein weiterentwickeltes Augmented-Reality-Head-up-Display, der Sprachassistent IDA mit Chat GPT, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, das schlüssellose Schließ- und Startsystem und eine Diebstahlwarnanlage.

Generell neu im ID.7-Programm ist die "Wellness-App". Mit ihr können über vorkonfigurierte Programme verschiedene Fahrzeugfunktionen angepasst werden, um vermeintlich das Wohlbefinden während der Fahrt oder bei Pausen zu verbessern. Die App nutzt dabei je nach Fahrzeugausstattung Features wie die Ambientebeleuchtung, den Sound, die Klimatisierung, das Panoramadach sowie die Sitzklimatisierung und die Sitzmassage. Soundkomponisten haben für dafür gezielt akustische Klangteppiche entwickelt.