Toyota bZ4X: Mit 8.000-Euro-Rabatt nun schon ab 34.900 Euro
Neues Modelljahr zudem sparsamer und mit mehr Ausstattung
Sparsamer, mit erweiterter Ausstattung und günstigeren Preisen rollt der Toyota bZ4X ins neue Modelljahr. Trotz der Aufwertung startet das Elektro-SUV nun schon zu Preisen ab 42.900 Euro. Das sind zehn Prozent weniger als bisher, denn bis dato wurden 47.490 Euro verlangt.
Außerdem führt Toyota einen "Elektrobonus" in Höhe von 8.000 Euro ein. Er gilt bis Ende Juni und wird vom Listenpreis abgezogen – bei Kauf, Finanzierung und Leasing. Dieser Betrag reduziert den schon günstigen neuen Listenpreis weiter, so dass das Basismodell des bZ4X nun schon für 34.900 Euro zu haben ist, wie uns Toyota im Nachgang zu diesem Artikel bestätigte.
| Toyota bZ4X FWD | Toyota bZ4X AWD | |
| Antrieb | Frontantrieb mit 150 kW/265 Nm | Allradantrieb mit 160 kW/336 Nm |
| 0-100 km/h / Spitze | 7,5 Sek. / 160 km/h | 6,9 Sek. / 160 km/h |
| WLTP-Stromverbrauch | 14,4-16,7 kWh/100 km | 16,2-18,0 kWh/100 |
| Akku | 71 kWh | 71 kWh |
| WLTP-Reichweite | 442–513 km | 415–461 km |
| Max. DC-Ladeleistung | 150 kW | 150 kW |
| DC-Ladedauer | ca. 30 min (10-80%) | ca. 30 min (10-80%) |
| Listen-Basispreis (Ausstattung) | 42.900 Euro (Comfort) | 50.490 Euro (Team Dtld.) |
| Mit Rabatt von 8.000 Euro | 34.900 Euro | 42.490 Euro |
Nach wie vor gibt es zwei Motorisierungen: Es gibt einen 150 kW starken Fronttriebler und einen Allradler, der mit 160 kW kaum mehr Leistung hat. Beide erhalten den bekannten 71-kWh-Akku für WLTP-Reichweiten von bis zu 513 Kilometern. An einer 150-kW-DC-Schnellladesäule wird der Akku innerhalb von rund 30 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen.
Auch die Stromverbräuche wurden reduziert: Statt den 15,9-18,2 kWh/100 km für den Fronttriebler, die beim Modellstart verkündet wurden, stehen nur noch 14,4-16,7 kWh im Datenblatt. So ergibt sich laut Konfigurator auch eine höhere Reichweite von 449-514 statt 392-450 km. Beim Allradler sank der Verbrauch von 17,4-19,3 auf 16,2-18,0 kWh/100 km, was die Reichweite von 370-410 km auf 420-461 km erhöht. Allerdings standen die besseren Verbräuche und Reichweiten schon in der Preisliste, die wir im November heruntergeladen haben (obwohl dort noch die alten Ausstattungen verzeichnet sind).
Neues gibt es jedoch bei den Ausstattungen. Bisher wurden neben der Basisversion noch Varianten mit Comfort-Paket sowie mit Comfort- und Technik-Paket angeboten. Künftig gibt es die Ausstattungen Comfort, Team Deutschland und Lounge. Dabei ist Comfort nur mit dem Fronttriebler kombinierbar.
Serie bei allen Versionen sind LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel, schlüsselloses Zugangssystem, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Wärmepumpe und diverse Assistenzsysteme. Innen gibt es neben einem 7,0-Zoll-Instrumentendisplay einen 8,0-Zoll-Touchscreen mit Navigationssystem.
Bei aktivierter Routenplanung erfährt der Fahrer nun direkt, wann und wo die Batterieladung im weiteren Streckenverlauf 50 bzw. 20 Prozent erreicht – und kann entsprechende Stopps an vorgeschlagenen öffentlichen Ladepunkten einplanen. Auch wenn das Fahrzeug beim Laden ausgeschaltet ist, zeigt das Instrumentendisplay die verbleibende Zeit, bis 80 Prozent Ladestand erreicht sind sowie die Restreichweite bei aktivierter bzw. ausgeschalteter Klimaanlage. Ebenfalls stets an Bord: der neue Wärmetauscher, der die DC-Ladezeiten besonders bei kühlen Außentemperaturen verkürzen soll.
Die bislang beliebteste Ausstattungslinie hört künftig auf den aus anderen Baureihen bekannten Namen Team Deutschland und startet nun bei 47.490 Euro. An Bord sind die bislang höheren Ausstattungen vorbehaltenen Matrix-LED-Scheinwerfer. Neben den Vordersitzen und dem Lenkrad ist nun auch die Frontscheibe beheizbar.
Die 360-Grad-Kamera macht in Verbindung mit den Einparkhilfen vorne und hinten das Manövrieren auf kleinstem Raum zum Kinderspiel. Komplettiert wird die wahlweise mit Front- oder Allradantrieb kombinierbare Ausstattung von einer elektrisch öffnenden Heckklappe, Privacy Verglasung, einem kabellosen Smartphone-Ladegerät und dem Toyota Smart Connect Plus System, das neben der Cloud- auch eine Onboard-Navigation besitzt und auf dem vergrößerten 12,3-Zoll-Display darstellt.
Das Topmodell Lounge (ab 49.990 Euro) bietet Vollausstattung. Die neue Fußraumheizung vorne ermöglicht eine effiziente Steuerung der Wärme. Während Fondpassagiere in den Genuss einer Sitzheizung kommen, können Fahrer und Beifahrer ihre Sitze belüften. Ein Einparkassistent steuert das SUV selbsttätig in Parklücken. Dazu kommen Räder im 20-Zoll-Format.
Wer sich für das "Sky & Sound"-Paket (2.790 Euro) entscheidet, erhält dazu noch ein JBL-Soundsystem, ein Panoramaglasdach sowie eine Metallic- und Zweifarblackierung.
Unter dem Strich
Toyota macht den bZ4X günstiger – viel günstiger. Schon der neue Basisversion von 42.900 Euro liegt 10 Prozent unter dem ursprünglichen Preis, und mit dem Elektro-Bonus sinkt er weiter auf 34.900 Euro. Damit wird das Auto richtig attraktiv. Zum Vergleich: Den VW ID.4 Pure mit nur 125 kW und lediglich 364 km Reichweite (aber besseren Ladeeigenschaften) gibt es derzeit ab 41.625 Euro.
Quelle: Toyota
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