Xpeng und Volkswagen gründen Labore für neue Plattform
Zusammenarbeit bei der CEA-Architektur künftiger Elektroautos für China
Sie werden "Projekthäuser" genannt und befinden sich in den Xpeng-Werken in Guangzhou und Hifai, wo das chinesische Unternehmen und Volkswagen die Entwicklung von Komponenten für ihre neue Elektroauto-Plattform beschleunigen werden.
Die Nachricht, die von der Nachrichtenagentur Reuters veröffentlicht wurde, kommt nur wenige Monate nach der Ankündigung der gleichen Architektur, die CEA (China Electrical Architecture) getauft wurde und die es dem VW-Xpeng-Joint-Venture ermöglichen wird, Elektroautos zu produzieren, die nur für den chinesischen Markt bestimmt sind und die Kosten um etwa 40 Prozent im Vergleich zu heute senken.
Nur für China
In den beiden "Projekthäusern" werden Techniker beider Konzerne mit dem Ziel arbeiten, bis 2026 die ersten auf dieser neuen Basis entwickelten Modelle zu produzieren, wie es die beiden Hersteller bereits angekündigt haben. In diesen Werkstätten wird die Konfiguration der elektronischen Komponenten, der Module und des elektrischen Grundnetzes der neuen Fahrzeuge vorgenommen.
Es handelt sich in jedem Fall um Fahrzeuge, die unter der Marke Volkswagen produziert werden und wohl ausschließlich für den heimischen Markt bestimmt sind. In der Vereinbarung wird weder die Möglichkeit erwähnt, dass Xpeng diese Architektur auch für seine eigenen Produkte nutzen wird, noch dass die neuen Fahrzeuge - zumindest vorläufig - außerhalb Chinas exportiert werden sollen.
Ralf Brandstatter
Dies bestätigte Ralf Brandstätter, Mitglied der Geschäftsleitung der Volkswagen AG für China, und bekräftigte dies:
"Ab 2026 werden alle Elektrofahrzeuge der Marke Volkswagen in China mit dieser sehr leistungsfähigen und effizienten Architektur ausgestattet sein."
Zwei Autos bis 2026
Die Zusammenarbeit zwischen Xpeng und Volkswagen wurde im vergangenen Jahr eingeleitet, als Volkswagen für eine Investition von 700 Millionen Dollar einen Anteil von 4,99 % an Xpeng erwarb.
All dies mit der Absicht, bis 2026 gemeinsam zwei Elektromodelle der Marke Volkswagen auf den Markt zu bringen, die, wie Ralf Brandstätter bestätigte, nur der Brückenkopf für die Entwicklung einer völlig neuen Produktpalette sein werden.
Auch interessant
VW ID.3 Neo GTX (2026) Erlkönig: Wird auch der Kompakte zum GTI?
Skoda Peaq 90 im Vergleich mit Model Y, E-5008 und Xpeng G9
Cupra Raval und VW ID. Polo: Produktionsstart in Spanien
BMW zeigt erstes Bild des iX5 mit X-förmigen Frontleuchten
Google Gemini kommt kostenlos per Update in alle Renault-Modelle
Jeep kündigt zwei neue Kleinwagen-SUVs sowie ein D-SUV an
Elektroauto als Stromquelle? ADAC testet die Steckdose auf Rädern