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Für eine persönlichere Erfahrung

Skoda Epiq jetzt auch als First Edition bestellbar

Das Einführungsmodell für 38.950 Euro bietet viel Ausstattung sowie orangefarbene Akzente (aktualisierte Modellübersicht)

Der neue Skoda Epiq ist ab sofort auch als limitierter Epiq 55 First Edition mit 155 kW bestellbar
Bild von: Skoda

Das neue Elektro-Einstiegsmodell von Skoda ist nun außer als Essence und Selection auch als First Edition mit orangefarbenen Akzenten bestellbar. Nach wie vor betrifft das aber nur die Topmotorisierung Epiq 55 mit 155 kW und großer Batterie. Der Epiq 55 First Edition steht mit 38.950 Euro im Konfigurator. Damit beträgt der Aufpreis gegenüber Selection 3.350 Euro.

Zu den Besonderheiten der First Edition gehören Akzente in Orange an den Außenspiegeln, der Leiste über den Seitenfenstern, der Front- und Heckschürze sowie den 20-Zoll-Rädern. Die Dachreling ist in hochglänzendem Schwarz ausgeführt, ebenfalls schwarz sind die Schriftzüge und ein First-Edition-Emblem. Serienmäßig ist die Lackierung in Marble-Grau, optional sind die Farben Timiano-Grün, Aluminium-Silber Metallic und Platinum-Weiß Metallic erhältlich, alle in Kombination mit einem schwarzen Dach. Auf Wunsch gibt es den Epiq First Edition auch komplett in Schwarz.

Auch innen bietet der Epiq 55 First Edition orangefarbene Details. In dieser Farbe sind die Sicherheitsgurte und Kontrastnähte gehalten. Zudem besitzt der Wagen einen schwarzen Dachhimmel, Pedale in Edelstahloptik sowie Einstiegsleisten mit Epiq-Schriftzug. Zum Serienumfang zählen zudem Matrix-LED-Scheinwerfer, Sitz- und Lenkradheizung, Zweizonen-Klimaautomatik, getönte Scheiben, ein schlüsselloser Fahrzeugzugang, die Fahrprofilauswahl, eine Rückfahrkamera und die induktive Ladefunktion für Smartphones.

Bildergalerie: Skoda Epiq First Edition (2026)

Der Epiq basiert auf der Plattform MEB+ mit Frontantrieb. Die Antriebe sind aus dem Cupra Raval und dem VW ID. Polo bekannt. Die dort angebotene 166-kW-Version könnte als Epiq RS nachgereicht werden.


Exterieur | Interieur | Antriebe/Akkus | Ausstattung/Preise


Bildergalerie: Skoda Epiq (2026)

Exterieur

Mit dem Epiq erhält Skoda ein drittes Elektro-SUV, das unter dem Elroq und dem noch größeren Enyaq positioniert ist; der siebensitzige Skoda Peaq soll noch 2026 als viertes Modell am oberen Ende hinzukommen. Mit 4,17 Metern ist der Epiq gleich 30 Zentimeter kürzer als der Elroq, aber das Kofferraumvolumen kann gut mithalten, solange die Rücksitze nicht umgeklappt werden. Zudem hat der Epiq einen kleinen Frunk fürs Ladekabel. 

  Länge Breite Höhe Radstand Kofferraum
Skoda Epiq 4.171 mm 1.798 mm 1.581 mm 2.601 mm 475–1.345 Liter
25 Liter Frunk
Skoda Elroq 4.488 mm 1.884 mm 1.654 mm 2.770 mm 470–1.580 Liter
kein Frunk

Der Epiq ist das erste Serienmodell mit allen "Modern Solid"-Elementen. Soweit wir wissen, erhielten auch der Elroq und das Enyaq Facelift schon einige dieser Designelemente, darunter die feinen Strichlein an der Vorderkante der Front. Die T-förmigen Tagfahrleuchten, die wir bereits vom Epiq Concept kannten, fehlten dort aber noch. Beim Epiq und beim fast parallel eingeführten Skoda Peaq wird dieses Element erstmals verwendet.

Skoda Peaq (Teaserbild)

Dass der Peaq hinten T-förmige Lichter bekommt, zeigt dieses Teaserbild, aber vorn dürfte es ähnlich aussehen.

Bild von: Skoda

Auffällig ist die Sicke unter der C-Säule. Robuste schwarze Kunststoffteile schützen die Karosserie. Vorn fallen die acht rechteckigen Lufteinlässe auf. Über aktive Klappen lassen sie sich schließen, um den Windwiderstand zu senken. Obwohl sie kaum zu sehen sind, hat der Epiq auch Air-Curtain-Schlitze, mit denen der Wind über die Felgen hinweggeleitet wird.

Skoda Epiq (2026)
Bild von: Skoda

Auch am Heck gibt es eine T-förmige Lichtsignatur. Darunter prangt eine robust aussehende Schürze, die den SUV-Charakter des Autos hervorheben und natürlich auch vor Parkremplern schützen soll. Die Felgen messen 17 bis 19 Zoll.

Skoda Epiq (2026)
Bild von: Skoda

Interieur

Anders als seine Plattform-Kollegen hat der Skoda Epiq nur ein kleines 5,3-Zoll-Instrumentendisplay, das hier in einer traditionellen Hutze untergebracht ist. Dazu kommt aber der gleiche freistehende 12,9-Zoll-Touchscreen (obwohl Skoda bei seinen Angaben auf 13 Zoll aufrundet). Darunter gibt es eine kleine Tasten-Klaviatur.

Am Lenkrad finden sich zwei Bedienröllchen. Das System wird über einen Startknopf angeschaltet. Die Fahrmodi P, N, R, D und B werden über einen Drehhebel rechts am Lenkrad aktiviert. Die Mittelkonsole ist zweigeschossig: Oben gibt es die üblichen Becherhalter und die Schale zum kabellosen Handy-Laden, darunter ein Staufach und USB-C-Anschlüsse.

Skoda bietet drei Innenraumdesigns an: Studio ist die Einstiegsversion, Loft ist in Grau oder Mintgrün erhältlich, Suite verfügt über braune Sitze. Die Varianten Loft und Suite bieten auch eine Ambientebeleuchtung.

Zu den "Simply Clever"-Funktionen, die bei einem Skoda nicht fehlen dürfen, gehören eine Ladekabel-Tasche, die an Haken im Kofferraum befestigt wird, der bekannte Regenschirm in der Tür, der Parktickethalter an der linken A-Säule und der Eiskratzer.

Antriebe und Batterien

Der Epiq ist der erste Skoda auf der MEB+-Plattform. Dazu gehört ein Frontantrieb mit zwei Versionen des neuen Elektromotors APP290. Die Basisvariante wird mit 85 oder 99 kW angeboten; beide haben 267 Nm. Die gehobene Version mit 290 Nm wird zumindest zunächst nur mit 155 kW offeriert. Die drei Motorisierungen heißen Epiq 35, Epiq 40 und Epiq 55.

Zwei Batterien kommen zum Einsatz. Die beiden günstigsten Varianten erhalten einen LFP-Akku mit 37,0 kWh netto, die Topversion den 51,7-kWh-Akku mit NMC-Chemie. Alle drei Varianten können mit 11 kW Wechselstrom geladen werden, während DC-Laden mit bis zu 50, 90 bzw. 105 kW möglich ist.

Die NMC-Batterie soll sich in 24 Minuten von 10 auf 80 % aufladen lassen. Das entspricht einer Ladegeschwindigkeit von 51,7 × 0,7 / 24 min = 1,5 kWh/min. Für den kleineren Akku wird im Datenblatt zur englischen Pressemitteilung eine Ladedauer von 25 Minuten genannt. Damit ergeben sich 37,0 × 0,7 / 25 min = 1,0 kWh/min. Seltsamerweise wird für die Basisversion Epiq 35 dort eine deutlich größere Ladedauer von 33 Minuten genannt. Hier die Daten aus dem Konfigurator, ergänzt durch die Angaben aus dem englischen Datenblatt:

  Skoda Epiq 35 Skoda Epiq 40 Skoda Epiq 55
Antrieb FWD 85 kW, 267 Nm FWD 99 kW, 267 Nm FWD 155 kW, 290 Nm
0–100 km/h / Vmax 11,0 Sek. / 150 km/h 9,8 Sek. / 150 km/h 7,1 Sek. / 150 km/h
WLTP-Verbrauch 13,0 kWh/100 km 13,0 kWh/100 km 13,1 kWh/100 km
Akku netto / brutto 38,5 / 37,0 kWh LFP 38,5 / 37,0 kWh LFP 55,0 / 51,7 kWh NMC
WLTP-Reichweite 275–300 km 275–310 km 430–440 km
Ladeleistung AC/DC 11 / 50 kW 11 / 90 kW 11 / 105 kW
DC-Ladedauer 33 min 25 min 24 min
EU-Leergewicht 1.542 kg 1.542 kg 1.544 kg
Technische Daten des Epiq als PDF zum Download

Ausstattungen und Preise

Das Fahrwerk basiert vorn auf der üblichen MacPherson-Achse, während hinten keine Mehrlenkerachse wie etwa beim Renault 5 verwendet wird, sondern eine Verbundlenkerachse. Das könnte fahrwerkstechnisch ein Nachteil sein, spart aber Platz. Anders als bei Elroq und Enyaq, die hinten Trommelbremsen haben, hat der Epiq rundum Scheibenbremsen.

Zu den Assistenzsystemen gehört der neue Travel Assist 3.0. Er umfasst einen Abstandstempomat (ACC) und einen Spurhalteassistenten, die beide über den gesamten Geschwindigkeitsbereich arbeiten. Darüber hinaus erkennt das System nun auch rote Ampeln und Stopp-Schilder und hält das Auto automatisch an.

Das Top-View-Panorama-System basiert auf vier Kameras, welche die gesamte Umgebung des Fahrzeugs abdecken. Auf dem Touchscreen wird das Auto aus der Vogelperspektive gezeigt, was das Manövrieren auf engem Raum erleichtern soll. Eine weitere Neuheit ist Cross Assist 2.0. Dieses System nutzt Radarsensoren an den Ecken der Stoßfänger, um das Einfahren in unübersichtliche Kreuzungen zu vereinfachen. Das Auto kann mit bis zu neun Airbags ausgestattet werden, darunter ein Mittenairbag zwischen den Vordersitzen.

Der Skoda Epiq ist serienmäßig mit LED-Scheinwerfern ausgestattet, während die Top-Ausstattung über Matrix-LED-Scheinwerfer verfügt. Diese bieten vier Modi für Stadt, Landstraße, Autobahn und Schlechtwetter.

Der Einstiegspreis für den neuen Skoda Epiq beträgt 25.900 Euro. Allerdings ist das Einstiegsmodell Epiq Essence 35 erst Ende September 2026 bestellbar. Im Konfigurator stehen derzeit nur Versionen des Epiq 55, aber auch die anderen Preise sind bereits teilweise bekannt:

  Skoda Epiq 35 Skoda Epiq 40 Skoda Epiq 55
Essence 25.900 Euro 27.900 Euro 32.100 Euro
Selection k.A. k.A. 35.600 Euro
First Edition k.A. k.A. 38.950 Euro

Zumindest beim Epiq 55 bietet Essence LED-Scheinwerfer, Abstandstempomat (ACC), Spurhalteassistent, den 13-Zoll-Touchscreen, eine Einzonen-Klimaautomatik, Parkpiepser hinten und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. 

Der Epiq Selection 55 bietet zusätzlich 18-Zoll-Leichtmetallfelgen in Schwarz, dunkel getönte Scheiben, Parksensoren vorn und hinten, eine Rückfahrkamera, den schlüssellosen Fahrzeugzugang, bidirektionales Laden, Sitz- und Lenkradheizung, eine Zweizonen-Klimaautomatik und induktives Handy-Laden. 

Zu den Rivalen des Skoda Epiq dürften neben den anderen Modellen auf der gleichen Plattform auch viele andere kleine SUVs gehören wie der Renault 4, der Kia EV2, der Ford Puma Gen-E und weitere.

Unter dem Strich  

Der Skoda Epiq ist nach wie vor nur in der Topmotorisierung mit 155 kW und großer Batterie bestellbar. Die Versionen mit 85 und 99 kW werden mit der kleinen Batterie kombiniert, womit sich die Reichweite aber auf etwa 300 km reduziert. Wir fänden eine Variante mit 99 kW und großer Batterie am attraktivsten, aber die ist offenbar nicht geplant. 

Die Angaben zum Epiq 55 sind wohl endgültig, dagegen sollte man die zu den schwächeren Versionen wohl noch mit Vorsicht betrachten. Auffällig ist zum Beispiel, dass sich die Ladedauer und die maximale Ladeleistung beim Epiq 35 und Epiq 40 deutlich unterscheiden, obwohl sie die gleiche Batteriekapazität haben. Ist das ein Fehler? Reduziert Skoda aus Marketinggründen die Ladeleistung beim Einstiegsmodell? Oder werden andere Zellen verwendet? Hier bestehen noch Unklarheiten.

Aus technischer Sicht interessant ist, dass es zwei unterschiedliche Versionen des APP290-Motors zu geben scheint, die sich offenbar im Drehmoment (und wohl auch weiteren Daten) unterscheiden.

Letzte Änderung am 14. August 2026: First Edition eingefügt, Angaben zur Höhe und zum Schnellladen korrigiert.