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Skoda Epiq jetzt auch als Epiq 40 mit 99 kW bestellbar

Die neue Version mit LFP-Akku und bis zu 327 km Reichweite gibt es ab 27.900 Euro (Modellübersicht)

Skoda Epiq (2026)

Bild von: Skoda

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

Aktualisiert: 17. Sep. um 15:39 Uhr

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Das neue Elektro-Einstiegsmodell von Skoda ist nun auch als Epiq 40 mit 99 kW und LFP-Batterie bestellbar. Damit gibt es den derzeit günstigsten Epiq nun für 27.900 Euro. Dafür erhält man den Wagen in der Basisausstattung Essence. Für 32.090 Euro gibt es die besser ausgerüstete Version Selection. Als First Edition wird das Auto nicht angeboten. Wir stellen Ihnen die neue Version im Rahmen unserer aktualisierten Baureihen-Übersicht vor.

Der Epiq basiert auf dem Modularen Elektrobaukasten des VW-Konzerns in der verkürzten Version mit Frontantrieb. Die Antriebe bietet 85, 99 und 155 kW und sind aus dem Cupra Raval und dem VW ID. Polo bekannt. Die dort angebotene 166-kW-Version ist allerdings bei Skoda nicht in Sicht – auch eine Einführung als Epiq RS ist eher unwahrscheinlich, heißt es beim Hersteller.

Bildergalerie: Skoda Epiq (2026)

Skoda Epiq (2026)

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Skoda Epiq (2026): Exterieurdetail Skoda Epiq (2026) Skoda Epiq (2026) Skoda Epiq (2026) Skoda Epiq (2026): Exterieurdetail Skoda Epiq (2026)

Quelle: Skoda


Exterieur | Interieur | Antriebe/Akkus | Ausstattung/Preise


Exterieur

Mit dem Epiq erhält Skoda ein drittes Elektro-SUV, das unter dem Elroq und dem noch größeren Enyaq positioniert ist; am oberen Ende soll gleichzeitig der siebensitzige Skoda Peaq als viertes Modell hinzukommen. Mit 4,17 Metern ist der Epiq gleich 30 Zentimeter kürzer als der Elroq, aber das Kofferraumvolumen kann gut mithalten, solange die Rücksitze nicht umgeklappt werden.

  Länge Breite Höhe Radstand Kofferraum Skoda Epiq 4.171 mm 1.798 mm 1.581 mm 2.601 mm 475–1.345 Liter
25 Liter Frunk Skoda Elroq 4.488 mm 1.884 mm 1.654 mm 2.770 mm 470–1.580 Liter
kein Frunk

Beim Kofferraumvolumen ist das große Unterbodenfach mitgerechnet, wie wir bei der Fahrveranstaltung erfuhren. Ohne dieses Fach sind es etwa 100 Liter weniger, also etwa 360 bis 1.240 Liter. Dazu kommt noch ein kleiner Frunk fürs Ladekabel, jedoch nur optional. 

Der Epiq ist das erste Serienmodell mit allen "Modern Solid"-Elementen. Soweit wir wissen, erhielten auch der Elroq und das Enyaq Facelift schon einige dieser Designelemente, darunter die feinen Strichlein an der Vorderkante der Front. Die T-förmigen Tagfahrleuchten, die wir bereits vom Epiq Concept kannten, fehlten dort aber noch. Beim Epiq und beim fast parallel eingeführten Skoda Peaq wird dieses Element erstmals verwendet.

Skoda Peaq (2026) und Skoda Peaq Sportline (2026)

Auch der Skoda Peaq hat vorn und hinten T-förmige Lichter

Bild von: Skoda

Auffällig ist die Sicke unter der C-Säule. Robuste schwarze Kunststoffteile schützen die Karosserie. Vorn fallen die acht rechteckigen Lufteinlässe auf. Über aktive Klappen lassen sie sich schließen, um den Windwiderstand zu senken. Obwohl sie kaum zu sehen sind, hat der Epiq auch Air-Curtain-Schlitze, mit denen der Wind über die Felgen hinweggeleitet wird.

Skoda Epiq (2026)

Bild von: Skoda

Auch am Heck gibt es eine T-förmige Lichtsignatur. Darunter prangt eine robust aussehende Schürze, die den SUV-Charakter des Autos hervorheben und natürlich auch vor Parkremplern schützen soll. Die Felgen messen 17 bis 19 Zoll. Serienmäßig hat der Epiq eine graue Lackierung, optional gibt es das verwaschene Timiano Grün, ein Rot, ein Weiß, ein Schwarz und ein Silber. 

Skoda Epiq (2026)

Bild von: Skoda

Interieur

Anders als seine Plattform-Kollegen hat der Skoda Epiq nur ein kleines 5,3-Zoll-Instrumentendisplay, das hier in einer traditionellen Hutze untergebracht ist. Dazu kommt aber der gleiche freistehende 12,9-Zoll-Touchscreen (obwohl Skoda bei seinen Angaben auf 13 Zoll aufrundet). Darunter gibt es eine kleine Tasten-Klaviatur.

Am Lenkrad finden sich zwei Bedienröllchen. Den Bildern nach gibt es einen Startknopf. Die Fahrmodi P, N, R, D und B werden über einen Drehhebel rechts am Lenkrad aktiviert. Die Mittelkonsole ist zweigeschossig: Oben gibt es die üblichen Becherhalter und die Schale zum kabellosen Handy-Laden, darunter ein Staufach und USB-C-Anschlüsse.

Skoda bietet drei Innenraumdesigns an: Studio ist die Einstiegsversion, Loft ist in Grau oder Mintgrün erhältlich, Suite verfügt über braune Sitze. Die Varianten Loft und Suite bieten auch eine Ambientebeleuchtung.

Zu den "Simply Clever"-Funktionen, die bei einem Skoda nicht fehlen dürfen, gehören eine Ladekabel-Tasche, die an Haken im Kofferraum befestigt wird, der bekannte Regenschirm in der Tür, der Parktickethalter an der linken A-Säule und der Eiskratzer.

Antriebe und Batterien

Der Epiq ist der erste Skoda auf der MEB+-Plattform. Dazu gehört ein Frontantrieb mit zwei Versionen des neuen Elektromotors APP290. Die Basisvariante wird mit 85 oder 99 kW angeboten; beide haben 267 Nm. Die gehobene Version mit 290 Nm wird nur mit 155 kW offeriert. Die drei Motorisierungen heißen Epiq 35, Epiq 40 und Epiq 55. Eine RS-Variante, zum Beispiel mit 166 kW wie beim ID. Polo GTI, ist derzeit nicht geplant, wie wir erfuhren. Die Inverter arbeiten wie beim Elektro-Polo mit Siliciumcarbid-Chips.

  Skoda Epiq 35 Skoda Epiq 40 Skoda Epiq 55 Antrieb FWD 85 kW, 267 Nm FWD 99 kW, 267 Nm FWD 155 kW, 290 Nm 0–100 km/h / Vmax 11,0 Sek. / 160 km/h 9,8 Sek. / 160 km/h 7,1 Sek. / 160 km/h WLTP-Verbrauch ca. 13,0 kWh/100 km 13,9-14,5 kWh/100 km 13,9-14,1 kWh/100 km Akku netto / brutto 37,0 / 38,5 kWh LFP 37,0 / 38,5 kWh LFP  51,7 / 55,0 kWh NMC WLTP-Reichweite ca. 275–300 km 323–327 km 431–441 km Max. Anhängelast k.A. 750 kg 1.200 kg EU-Leergewicht ca. 1.542 kg 1.614 kg (Essence) 1.619 kg (Essence)

Die Rekuperation lässt sich durch die Wahl des B-Modus verstärken; damit ist One-Pedal-Driving möglich. Im B-Modus sind über den Touchscreen nochmals zwei verschieden starke Rekuperationsstufen wählbar. Die Topversion First Edition bietet zudem Wippen zum Einstellen der Rekuperation. 

Zwei Batterien kommen zum Einsatz. Die beiden günstigsten Varianten erhalten einen LFP-Akku mit 37,0 kWh netto. Dafür kommen schon Einheitszellen aus dem spanischen Zellwerk des VW-Konzerns zum Einsatz, wie wir bei der Fahrveranstaltung erfuhren. Die Topversion erhält als einzige den 51,7-kWh-Akku mit NMC-Chemie. Beide Batterien bestehen aus drei Stacks (Zellreihen) aus jeweils 32 prismatischen Zellen, also insgesamt 96 Zellen. Diese werden ohne Umweg über Module im Cell-to-Pack-System verbaut.

Alle drei Varianten können mit 11 kW Wechselstrom geladen werden, während DC-Laden mit bis zu 50, 90 bzw. 105 kW möglich ist. Die NMC-Batterie soll sich in 24 Minuten von 10 auf 80 % aufladen lassen. Das entspricht einer Ladegeschwindigkeit von 51,7 × 0,7 / 24 min = 1,5 kWh/min oder einer durchschnittlichen Ladeleistung von 1,5 kWh/min × 60 min/h = 90 kW.

Beim Epiq 40 liegt die Ladezeit laut Konfigurator bei 23 Minuten. Damit ergeben sich 37,0 × 0,7 / 23 min = 1,1 kWh/min bzw. durchschnittlich 68 kW. Für die Basisversion Epiq 35 wird eine deutlich größere Ladedauer von 33 Minuten genannt, womit sich nur 0,8 kWh/min bzw. 47 kW ergeben. Das liegt nicht etwa an unterschiedlichen Zellen, sondern an der Software, wie wir bei der Fahrveranstaltung erfuhren. Das heißt, beim Basismodell wird die Ladeleistung per Software limitiert.

Hier die Daten aus dem Konfigurator, für den Epiq 35 nutzen wir die Angaben aus der deutschen Pressemappe:

  Skoda Epiq 35 Skoda Epiq 40 Skoda Epiq 55 Ladeleistung AC/DC 11 / 50 kW 11 / 90 kW 11 / 105 kW DC-Ladedauer 33 min 23 min 24 min DC-Ladegeschwindigkeit 0,8 kWh/min 1,1 kWh/min 1,5 kWh/min Durchschn. DC-Ladeleistung 47 kW 68 kW 90 kW

Die Angaben unterscheiden sich etwas von den älteren Daten aus der internationalen Presseabteilung:

Datenblatt von Skoda International zum Epiq als PDF zum Download

Ausstattungen und Preise

Der Einstiegspreis für den neuen Skoda Epiq beträgt 25.900 Euro. Allerdings ist das Einstiegsmodell Epiq 35 Essence erst ab Oktober 2026 bestellbar. Der nun bestellbare Epiq 40 ist damit derzeit das günstigste Epiq-Modell. Im Konfigurator stehen zudem noch Versionen des Epiq 55:

  Skoda Epiq 35 Skoda Epiq 40 Skoda Epiq 55 Essence 25.900 Euro
(ab Oktober) 27.900 Euro 32.100 Euro Selection k.A. 32.090 Euro 35.600 Euro First Edition k.A. — 38.950 Euro

Die Basisausstattung Essence bietet 17-Zoll-Stahlfelgen, LED-Licht, Licht- und Regensensor, Fernlichtassistent, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Abstandsregeltempomat (ACC), Spurhalteassistent, Totwinkelwarner (Side Assist), eine Einzonen-Klimaautomatik, Parksensoren hinten, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und einen Einlegeboden für den Kofferraum. 

Der Epiq Selection bietet zusätzlich 18-Zoll-Leichtmetallfelgen in Schwarz, getönte Scheiben, Parksensoren auch vorn, eine Rückfahrkamera, den schlüssellosen Fahrzeugzugang, die Vorbereitung fürs bidirektionale Laden, Sitz- und Lenkradheizung, eine Fahrmodus-Auswahl, eine Zweizonen-Klimaautomatik und induktives Handy-Laden. 

Bildergalerie: Skoda Epiq First Edition (2026)

Der neue Skoda Epiq ist ab sofort auch als limitierter Epiq 55 First Edition mit 155 kW bestellbar

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Skoda Epiq First Edition: Zu den Besonderheiten gehören Akzente in Orange an den Außenspiegeln, an der Leiste über den Seitenfenstern sowie jeweils einem Lufteinlass an der Front- und der Heckschütze Skoda Epiq First Edition: Orangefarbene Streifen am Frontstoßfänger und den 20-Zoll-Rädern Skoda Eiq First Edition: Auch innen gibt es orange Farbakzente Skoda Epiq First Edition: Orangefarbene Kontrastnähte Skoda Epiq First Edition: Orangefarbene Sicherheitsgurte und Kontrastnähte, schwarzer Dachhimmel und mehr

Quelle: Skoda

Die Topversion First Edition mit 155 kW gibt es für 38.950 Euro. Sie bietet unter anderem orangefarbene Akzente, große 20-Zoll-Felgen, Matrix-LED-Scheinwerfer und Rekuperationswippen. Serienmäßig ist die Lackierung in Marble-Grau, optional sind die Farben Timiano-Grün, Aluminium-Silber Metallic und Platinum-Weiß Metallic erhältlich, alle in Kombination mit einem schwarzen Dach. Auf Wunsch gibt es den Epiq First Edition auch komplett in Schwarz.

Optional gibt es unter anderem eine Wärmepumpe und ab Selection sind elektrisch einstellbare Vordersitze bestellbar. Zudem gibt es verschiedene Pakete. So bietet das "Ausstattungspaket Premium" für 890 Euro den Frunk, ein Rundumsichtsystem, ein Canton-Soundsystem sowie fernbedientes und trainiertes Parken.

Das Fahrwerk des Epiq basiert vorn auf der üblichen MacPherson-Achse, während hinten keine Mehrlenkerachse wie etwa beim Renault 5 verwendet wird, sondern eine Platz sparende Verbundlenkerachse. Anders als Elroq und Enyaq, die hinten Trommelbremsen haben, besitzt der Epiq rundum Scheibenbremsen.

Zu den Assistenzsystemen gehört der neue Travel Assist 3.0. Er umfasst einen Abstandstempomat (ACC) und einen Spurhalteassistenten, die beide über den gesamten Geschwindigkeitsbereich arbeiten. Darüber hinaus erkennt das System nun auch rote Ampeln und Stopp-Schilder und hält das Auto automatisch an.

Das Top-View-Panorama-System basiert auf vier Kameras, welche die gesamte Umgebung des Fahrzeugs abdecken. Auf dem Touchscreen wird das Auto aus der Vogelperspektive gezeigt, was das Manövrieren auf engem Raum erleichtern soll. Eine weitere Neuheit ist Cross Assist 2.0. Dieses System nutzt Radarsensoren an den Ecken der Stoßfänger, um das Einfahren in unübersichtliche Kreuzungen zu vereinfachen. Das Auto kann mit bis zu neun Airbags ausgestattet werden, darunter ein Mittenairbag zwischen den Vordersitzen.

Zu den Rivalen des Skoda Epiq gehören neben den anderen Modellen auf der gleichen Plattform auch viele andere kleine SUVs wie der Renault 4, der Kia EV2, der Ford Puma Gen-E und weitere.

Mehr zum Skoda Epiq:

Skoda Epiq 55 im Test: So gut ist das Elektro-SUV

Skoda Epiq im Vergleich mit Kia EV2, Renault 4 und Ioniq 3

Unter dem Strich  

Der Skoda Epiq ist nun auch mit der LFP-Batterie und 99 kW Antriebsleistung konfigurierbar. Damit sinkt der Einstiegspreis von 32.100 auf 27.900 Euro. Das Basismodell für nochmal 2.000 Euro weniger soll ab Oktober bestellbar sein. Die Versionen mit LFP-Akku haben allerdings nur etwa 300 km WLTP-Reichweite.

Die Motoren im Epiq unterscheiden sich von der Hardware her nicht. Die Leistung wird per Software verringert. Das gleiche gilt für das Drehmoment, das von 290 auf 264 Nm reduziert wird. Auch bei der Batterie kreiert Skoda verschiedene Varianten auf Basis von identischer Hardware. So haben Epiq 35 und Epiq 40 die gleiche Batterie, aber die Ladeleistung wird beim Basismodell per Software herabgesetzt, so dass sich eine um zehn Minuten längere Ladedauer ergibt.

Letzte Änderung am 17. September 2026: Preise und einige Daten des nun bestellbaren Epiq 40 hinzugefügt.

Quelle: Skoda (Epiq 40), Skoda (First Edition), Skoda (Deutsches Pressekit als PDF), Skoda (Internationale Pressemeldung), Skoda (Bestellstart)

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