Hyundai Ioniq 3: Serienproduktion in der Türkei gestartet
Der neue City-Stromer startet im Oktober zu Preisen ab etwa 30.000 Euro
Die Produktion des Hyundai Ioniq 3 hat begonnen. Das elektrische Schrägheckmodell, das mit 4,16 Metern Länge zwischen Klein- und Kompaktwagen liegt, wird nun im türkischen İzmit gefertigt. Das Werk liegt etwa 100 Auto-Kilometer südöstlich von Istanbul am Marmarameer. In dem Werk werden auch die Verbrennermodelle Hyundai i10, i20 und Bayon gebaut.
Der Ioniq 3 ist das erste elektrische Modell, das in İzmit gebaut wird. Dabei sind zunächst 30.000 Stück jährlich geplant, wie der türkische Minister für Industrie und Technologie, Mehmet Fatih Kacır, bei der Eröffnungsfeier sagte. Damit plant Hyundai offenbar ein ähnliches Volumen wie beim derzeitigen Elektro-Bestseller Inster, von dem im Jahr 2025 rund 34.000 Stück in Europa verkauft wurden.
Bildergalerie: Hyundai Ioniq 3 (2027)
Der Ioniq 3 ist auch der erste Elektro-Pkw eines ausländischen Herstellers, der in der Türkei produziert wird. Die ebenfalls in der Türkei gebauten Modelle T10X und T10F kommen vom türkischen Hersteller Togg. Beim Ford E-Transit, dem Ford E-Transit/Tourneo Custom sowie dessen VW-Äquivalenten e-Transporter und e-Caravelle handelt es sich um Nutzfahrzeuge.
Der Marktstart des Ioniq 3 ist für Oktober 2026 geplant, wie Hyundai nun offiziell mitteilt. Zwei Motorisierungen sind angekündigt: Die Standard-Range-Version hat einen 108 kW starken Frontantrieb und eine WLTP-Reichweite von rund 340 Kilometern, die Long-Range-Variante ist mit 100 kW etwas schwächer und schafft knapp 500 km. Zu den Besonderheiten gehört das neue "Pleos"-Infotainment, das im Ioniq 3 eingeführt wird.
Deutsche Preise gibt es bisher nicht; in den Niederlanden gibt es das Auto ab 26.495 Euro, wobei ein Einführungsrabatt von 1.500 Euro schon abgezogen ist. Für Großbritannien hat Hyundai einen Basispreis von umgerechnet etwa 29.000 Euro angekündigt. In beiden Ländern ist das Auto aber noch nicht konfigurierbar; man kann es nur vorbestellen.
Zu den Konkurrenten des Hyundai Ioniq 3 gehören im Kleinwagenbereich der VW ID. Polo, der Cupra Raval und der Ford Puma Gen-E. Etwas größer sind der VW ID.3 Neo und der MG4 EV. Den ID. Polo gibt es ab 24.995 Euro, den ID.3 Neo ab 33.995 Euro, wobei VW bei seinem Kompaktwagen 4.000 Euro Rabatt abzieht.
Bildergalerie: Hyundai Ioniq 3 N-Line (2027)
Unter dem Strich
Der Hyundai Ioniq 3 macht Fortschritte. Die Serienproduktion in der Türkei hat nun begonnen, der Marktstart soll im Oktober stattfinden. Die deutschen Preise sind noch nicht bekannt, doch wir gehen von rund 30.000 Euro für die Basisversion und etwa 5.000 Euro mehr für die gehobene Variante aus. Noch offen ist, ob Hyundai zunächst nur die N-Line-Version anbietet, womit die Preise zum Start höher wären.
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