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Peugeot E-308 (2025): Das Facelift im ersten Test

Was kann der 115 kW starke Elektro-Kompakte mit 58-kWh-Akku?

Peugeot e-308 (2026) im Test
Bild von: Peugeot

Der Rivale. So bezeichnete Peugeot vor 30 Jahren den 306. Die damit unterschwellig ausgesprochene Zielrichtung war klar: Dem übermächtigen VW Golf etwas vom Marktanteil abknapsen. Nachfolgende Nummern wie 307 und 308 sicherten das Kuchenstück bis heute. Der aktuelle 308 ist meistverkauftes Kompaktauto in Frankreich und Portugal, in Europa liegt er auf Platz 6.

In Deutschland entschieden sich im aktuellen Jahr 2025 bislang 6.563 Kunden für den Peugeot 308. Zum Vergleich: Der Golf lag im gleichen Zeitraum bei 70.372 Neuzulassungen. Jetzt soll ein Facelift den seit 2021 angebotenen 308 der dritten Generation attraktiver machen. Ob das gelingen kann, zeigt unser erster Test.

Bildergalerie: Peugeot e-308 (2026) und Peugeot e-308 SW (2026) im Test

Wirklich alt sieht der aktuelle 308 nach vier Jahren eigentlich nicht aus. Das scheint man sich bei Peugeot auch gedacht zu haben. Mit feiner Klinge ging man an die Überarbeitung. Sie lässt den 308 moderner wirken, das bisherige Modell ist aber dadurch kein Alteisen. Was bedeutet das konkret? Nun, vor allem LED-Beleuchtung rundum, markant sichtbar an der neuen Frontpartie. 

Auch nach dem Facelift setzt Peugeot auf Antriebsvielfalt. Sie entspricht jener des Opel Astra. Der neue E-308 erhält einen Antrieb mit erhöhter Reichweite. Der Elektromotor leistet 115 kW mit 270 Nm Drehmoment und ist mit einer 58,3-kWh-Batterie gekoppelt, von der 55,4 kWh nutzbar sind. Die Betriebsspannung beträgt 378 Volt. Das regenerative Bremsen lässt sich über Schaltwippen in drei Stufen einstellen: niedrig mit –0,8 m/s², moderat mit –1,3 m/s² und verstärkt mit –1,8 m/s². In den beiden höheren Stufen aktiviert sich automatisch das Bremslicht.

Die WLTP-Reichweite liegt bei 450 Kilometern kombiniert, was bis zu 34 Kilometer mehr als bei den Vorgängermodellen entspricht. Ein dreiphasiger 11-kW-On-Board-Charger gehört zur Serienausstattung. An einer Schnellladestation mit 100 kW lässt sich der Akku in etwa 32 Minuten von 20 auf 80 Prozent laden. An einer Haushaltssteckdose beträgt die Ladezeit bei 2,3 kW rund 17 Stunden 55 Minuten, an einer Wallbox oder öffentlichen Ladestation mit 11 kW etwa 3 Stunden 35 Minuten.

Wie sich der überarbeitete Peugeot E-308 und der Benziner fahren und was er kostet, lesen Sie im ausführlichen Testbericht auf unserer Schwesterseite Motor1.com Deutschland