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Skoda Epiq (2026): Neue Teaserbilder zeigen die Lichtsignatur

Das kleine Elektro-SUV wird am 19. Mai vorgestellt, also am kommenden Dienstag. Wir stellen zusammen, was bisher bekannt ist.

Skoda Epiq (Teaserbild)
Bild von: Skoda

Update vom 19. Mai 2026: Inzwischen gibt es Bilder ohne Tarnung und der Epiq ist bestellbar.

Der Skoda Epiq bekommt die T-förmige Lichtsignatur, die schon die Studie besaß. Das zeigen neue Teaserbilder zu dem kleinen Elektro-SUV. Offiziell vorgestellt wird der neue Einstiegsstromer am 19. Mai ab 14 Uhr in Zürich, wie der Hersteller vor etwa einer Woche bekannt gab. Wir stellen zusammen, was bisher zum Skoda Epiq bekannt ist.

Die Bilder sind Screenshots aus dem Video, das Skoda nun veröffentlicht hat. Sie zeigen, dass die Tagfahrlichter vorne aus einer waagerechten und einem annähernd senkrechten Strich bestehen. Das Ankündigungsbild oben zeigt auch die gestrichelte Linie dazwischen und den illuminierten Skoda-Schriftzug dazwischen. Die eigentlichen Scheinwerfer sind unter dem senkrechten Strich des "t" angeordnet. Hinten gibt es ebenfalls links und rechts je einen waagerechten und einen senkrechten Strich, hier wirkt das Ganze aber eher eckig. 

Bildergalerie: Skoda Epiq (Teaser)

Die Proportionen zeigten Bilder vom Februar 2026 besser, die das Auto in knallbunter Tarnung zeigten. Hier war jedoch die Lichtsignatur nur teilweise erkennbar:

Bildergalerie: Skoda Epiq 2026 (getarnt)

Vom Interieur existieren noch keine Fotos, aber immerhin ein paar Skizzen, die Anfang Mai veröffentlicht wurden. Das Auto hat nur ein kleines Instrumentendisplay, das angeblich eine Diagonale von 5,3 Zoll hat. Dazu kommt ein 13-Zoll-Touchscreen. Die Skizzen zeigen auch zwei Bedienröllchen am Lenkrad sowie eine kleine Tasten-Klaviatur unter dem Zentralbildschirm:

Bildergalerie: Skoda Epiq: Erste Skizzen vom Cockpit

Schon bei der ersten Version des Epiq Concept von 2024 gab es nur ein kleines Fahrerdisplay. Damit hebt sich der Skoda vom VW ID. Cross Concept ab, der eine 11-Zoll-Instrumentenanzeige  erhält. 

Skoda Epiq Concept (2024)

Cockpit des Epiq Concept von 2024 mit kleinem Instrumentendisplay

Bild von: Skoda
VW ID. Cross Concept (2025): Das Cockpit

Cockpit des ID. Cross Concept (2025) mit großem Instrumentendisplay

Bild von: Volkswagen

Bei den ersten Testfahrten mit getarntem Auto wurde auch schon viel zu den Maßen sowie Antrieben und Akkus bekannt. In Größe und Positionierung ähnelt der Elektro-Neuling dem 4,24 Meter langen Skoda Kamiq, auch der Einstiegspreis soll ähnlich sein. In Deutschland gibt es das Verbrenner-Modell ab knapp 26.000 Euro.

  Länge Breite Höhe Radstand Kofferraum
VW ID. Polo 4.053 mm 1.816 mm 1.530 mm 2.592 mm 441–1.240 Liter
Skoda Epiq 4.171 mm 1.798 mm 1.620 mm 2.601 mm 475–1.344 Liter
VW ID.3 Neo 4.265 mm 1.809 mm 1.561 mm 2.769 mm 383–1.336 Liter

Technische Basis ist der weiterentwickelte Modulare Elektrobaukasten MEB+ mit Frontantrieb, der auch den VW ID. Polo, ID. Cross und Cupra Raval trägt. Mit 4,17 Metern ist der Epiq nur neun Zentimeter kürzer als ein VW ID.3 Neo, aber der Radstand ist fast 18 cm kürzer. Zudem ist der Epiq sechs Zentimeter höher. Bei einer Höhe von stattlichen 1,62 m kann man das Modell mit Fug und Recht als kleines SUV bezeichnen. Und: Der Kofferraum ist deutlich größer, sowohl im Vergleich zum ID.3 Neo als auch zum ID. Polo.

  Skoda Epiq 35 Skoda Epiq 40 Skoda Epiq 55
Antrieb FWD 85 kW,
267 Nm
FWD 99 kW,
267 Nm
FWD 155 kW,
290 Nm
0-100 km/h 11,0 Sek. 9,8 Sek.  7,4 Sek.
Höchstgeschwindigkeit 150 km/h 150 km/h 160 km/h
WLTP-Verbrauch 13,0 kWh 13,0 kWh 13,1 kWh
Akku netto / brutto 37,0 / 38,5 kWh
LFP
37,0 / 38,5 kWh
LFP
51,7 / 55,0 kWh
NMC
WLTP-Reichweite 315 km 315 km 430 km
Max. Ladeleistung AC/DC 11 / 90 kW (?) 11 / 90 kW (?) 11 / 105 kW (?)
DC-Ladedauer 10-80% 26 min (?) 26 min (?) 24 min (?)

Anders als ID.3 und Co. ist der Epiq ein Fronttriebler. Ähnlich wie beim VW ID. Polo werden Motorisierungen mit 85, 99 und 155 kW angeboten; eine Version mit 166 kW wie im ID. Polo GTI ist hier jedoch nicht in Sicht. Das Drehmoment ist mit 267 Nm bei den Versionen mit kleiner Batterie etwas geringer als beim Modell mit dem großen Akku.

Wie beim Elektro-Polo gibt es eine LFP-Batterie mit 37 kWh und einen NMC-Akku mit 52 kWh. Als Reichweiten werden hier 315 bzw. 430 km angegeben, beim ID. Polo werden 300 und 450 km genannt. Auch die Skoda-Angaben zur maximalen Ladeleistung und zur Ladedauer wichen von den VW-Daten ab. Wir haben die Werte des VW ID. Polo eingetragen, da dieses Modell schon konfigurierbar ist.

Wie beim ID. Polo gibt es vorn eine MacPherson-Achse und hinten nur eine Verbundlenkerachse – was im Vergleich zur Mehrlenkerachse vielleicht weniger Komfort, dafür aber mehr Kofferraum ermöglichen dürfte.

Kollege Lorenzo von Motor 1 Italien konnte den Epiq schon kurz selbst fahren, allerdings handelte es sich um ein Vorserienmodell, bei dem die Rekuperation und die Fahrmodi noch nicht endgültig waren. Er berichtet jedoch, dass Sitzposition und Rundumsicht sehr gut sind. Im Fond hat der 1,92 m große Kollege genug Platz. Er lobt auch den Fahrkomfort und die Schalldämmung. Während die bekannten ID-Modelle und auch Elroq und Enyaq hinten Trommelbremsen haben, besitzt der Epiq rundum Scheibenbremsen. All das deckt sich in etwa mit dem Fahrbericht zum ID. Polo

Bildergalerie: Skoda Epiq Concept (2025)

Unter dem Strich

Der Skoda Epiq nimmt Gestalt an. Während Antriebe und Akkus sowie das Fahrwerk ähnlich ausfallen wie beim ID. Polo, erhält das Cockpit nur ein kleines Instrumentendisplay, keinen 10-Zoll-Monitor wie im VW ID. Polo. Verblüffend ist auch, dass der Epiq deutlich mehr Kofferraum hat als der längere VW ID.3 Neo. Aber es gilt, die endgültigen Daten abzuwarten. In wenigen Tagen wissen wir mehr.

Letzte Änderung am 13. Mai 2026: Neue Teaserbilder hinzugefügt