Polestar 2 und 4: Smart Charging spart 300 Euro jährlich
Deutliche Kostenersparnis dank fahrzeuggesteuertem netzdienlichem Laden mit einem dynamischem Stromvertrag.
Bis zu 300 Euro jährlich soll man mit den neuen Grid Rewards von Polestar sparen können. Dabei handelt es sich um eine Belohnung für das "netzdienliche" Aufladen des Elektroautos. Dieses "Smart Charging", wie es Polestar nennt, ist nun auch beim Polestar 2 und 4 möglich. Der Polestar 3 unterstützt Smart Charging ebenfalls, dort ist aber eine spezielle Wallbox dafür nötig.
Die Grid Rewards werden gemeinsam mit dem Partner Octopus in Deutschland und Frankreich eingeführt. Damit werden Nutzer und Nutzerinnen dafür belohnt, dass sie ihr Fahrzeug dann an der heimischen Wallbox laden, wenn Strom im Überfluss vorhanden ist und nicht zu Zeiten einer Dunkelflaute. So soll das Stromnetz entlastet werden und die Stromkosten sollen sinken.
Polestar 2
Polestar 4
Um die Grid Rewards zu erhalten, braucht man einen dynamischen Stromvertrag, heißt es auf der Polestar-Energy-Website. Entsprechende, auf den jeweiligen Markt abgestimmte Angebote sind in der Polestar-Energy-App verfügbar. Je nach Tarif können zusätzlich Netzprämien aktiviert werden.
Der Intelligent-Octopus-Energievertrag wird auf einer Website von Octopus erklärt. Danach muss man das Auto nur an die Wallbox anschließen, wenn man zu Hause ist. Dafür bekommt man bei jeder Ladung 12 Cent "SmartConnect-Bonus" pro Kilowattstunde auf den festen Arbeitspreis gutgeschrieben. Laut Polestar kann man so die Ladekosten um bis zu 50 Prozent pro heimischem Ladevorgang senken, was zu jährlichen Einsparungen von bis zu 300 Euro führen kann.
Wer eine Solaranlage mit Batteriespeicher besitzt, hat noch eine weitere Sparmöglichkeit: Er oder sie kann den Speicher für Octopus freigeben. Dann wird die stationäre Batterie im Winter, wenn kaum Solarstrom gewonnen wird, vom Energieanbieter mit Strom gefüllt, wenn dieser billig ist. Für jede so gespeicherte Kilowattstunde erhält man einen SmartConnect-Bonus von 10 Cent gutgeschrieben.
Das fahrzeuggesteuerte Smart Charging für den Polestar 2 und Polestar 4 wird über die kostenlose Polestar-Energy-App gesteuert. Mit dieser neuen Funktion benötigt man keinen spezifischen Heimladepunkt mehr. Stattdessen verwaltet das Fahrzeug, wenn es verbunden ist, selbst die Ladezeiten basierend auf Energiepreissignalen, dem Haushaltsbedarf und den Netzbedingungen.
Unter dem Strich
Elektroauto, Solaranlage und vielleicht noch ein stationärer Batteriespeicher: Diese Kombination zahlt sich aus. Damit kann man das Laden der beiden Speicher dann vornehmen, wenn der Strom günstig (und typischerweise dann auch noch grün) ist. Einen Schritt weiter geht noch Vehicle-to-grid, bei dem Strom ins Netz zurückgespeist wird, wenn zu wenig Strom erzeugt wird. Auch dafür gibt es schon entsprechende Möglichkeiten, zum Beispiel für den BMW iX3.
Quelle: Polestar
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