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Mercedes G-Klasse EQ: Größere Batterie und schnelleres Laden

Die elektrische G-Klasse hat künftig 117 kWh netto und 210 kW Ladeleistung. Zudem wird ein 22-kW-Bordlader angeboten.

Mercedes G-Klasse EQ in der neuen Farbe 'Aquamint'
Bild von: Mercedes-Benz

Mercedes spendiert der elektrischen G-Klasse Verbesserungen bei Batterie und Ladeperformance. Der G 580 mit EQ-Technologie, wie der Elektro-Kasten auf Rädern offiziell heißt, hat im neuen Modelljahr 2026 mehr nutzbare Batteriekapazität und lädt schneller.

Bei der Batterie der Mercedes G-Klasse EQ stehen nun 117 statt bisher 116 kWh Nettokapazität zur Verfügung. Das geht aus dem Konfigurator hervor, wie zuerst dem inoffiziellen Mercedes-Portal MBPassion aufgefallen ist. Daraus resultiert auch eine geringfügig gesteigerte Reichweite von 479 statt bislang 473 Kilometern.

Die Antriebs- und Batteriedaten des G 580 EQ aus dem Mercedes-Konfigurator
Bild von: Mercedes-Benz

Auch die Ladeperformance verbessert sich. So steigt die maximale Ladeleistung mit Gleichstrom von 200 auf 210 kW. Wesentlicher ist, dass sich auch die Dauer des Standard-Ladevorgangs (10 bis 80 Prozent) von 32 auf 29 Minuten verkürzt. So steigt die Ladegeschwindigkeit auf 117 kWh x 0,7 / 29 min = 2,8 kWh/min, ein sehr hoher Wert für ein 400-Volt-System. Ob Mercedes nur mehr Nettokapazität freischaltet (wie MBPassion schreibt), sondern dem Auto wirklich neue Zellen spendiert, bleibt offen. Offiziell gibt es dazu keine Aussage. Auch nennt Mercedes die Bruttokapazität im Konfigurator nicht.

Ebenfalls neu ist ein optionaler 22-kW-Bordlader für schnelleres Wechselstromladen. Er kostet 655 Euro Aufpreis. Am 432 kW starken Allradantrieb mit den vier 108-kW-Permanentmagnetmotoren, vier Zweigang-Getrieben und zwei Doppelinvertern ändert sich nichts.

Mercedes G580 mit EQ-Technologie (2025)

Der klassische Grill am G580 EQ

Mercedes G 580 mit EQ-Technologie

Die fast geschlossene Black-Panel-Variante

Die Optik ist ebenfalls größtenteils unverändert. Allerdings entfällt offenbar die bisher optional erhältliche, größtenteils geschlossene Black-Panel-Front. So gibt es die elektrische G-Klasse nun ausschließlich mit einem klassischen Kühlergrill mit horizontalen Rippen. Außerdem gibt es eine neue Uni-Außenfarbe namens Aquamint. Das sehr helle Mintgrün (siehe unser Titelbild) wird ohne Aufpreis angeboten. Außerdem gibt es modifizierte 20-Zoll-AMG-Räder. Diese werden nur für die AMG-Line-Versionen offeriert. Serienmäßig rollt die elektrische G-Klasse auf 18-Zöllern.

Der G 580 EQ ist für einen Listenpreis von 143.669 Euro zu haben. Mit dem Herstellerrabatt in Höhe von zehn Prozent werden laut Konfigurator 129.302 Euro fällig.

Unter dem Strich

Sechs Kilometer mehr Reichweite nach WLTP-Norm machen den Kohl nicht wirklich fett. Schon eher dürfte die Verkürzung der Ladezeit um drei Minuten zählen. An den geringen Verkaufszahlen wird das wohl nichts ändern: Im ganzen Jahr 2025 wurden nur etwa 850 Stück in Deutschland an die Frau oder den Mann gebracht. Von der weiter angebotenen Verbrennerversion wurden dagegen rund 5.700 Stück abgesetzt.