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Neuzulassungen Mai 2026: Elektroautos legen um fast 40 Prozent zu

Beliebtester Stromer in Deutschland war der Skoda Elroq

Skoda Elroq 85x
Bild von: Skoda

Die Neuzulassungen auf dem deutschen Automobilmarkt stagnierten im Mai 2026 nahezu: Mit 239.448 zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) lag das Ergebnis lediglich um 0,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Hinter diesem stabilen Gesamtwert verbirgt sich jedoch eine deutliche Verschiebung bei den Antriebsarten zugunsten der Elektromobilität, während die Nachfrage nach klassischen Verbrennungsmotoren rückläufig ist.

Getragen wurde der Markt im Berichtsmonat vor allem von den privaten Zulassungen, die um 8,4 Prozent zulegten, wohingegen die gewerblichen Neuzulassungen um 4,0 Prozent zurückgingen und einen Anteil von 64,4 Prozent ausmachten.

Bildergalerie: Skoda Elroq RS (2025)

Der Bereich der batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) verzeichnete im Mai einen Zuwachs von 39,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insgesamt wurden 59.969 reine Elektroautos neu zugelassen, was einem Marktanteil von genau 25,0 Prozent entspricht. Damit war jeder vierte Neuwagen ein reines Elektrofahrzeug.

Hybride Antriebe (inklusive Mildhybride) bildeten mit 95.466 Einheiten und einem Marktanteil von 39,9 Prozent die größte Gruppe bei den alternativen Antrieben, wobei die Untergruppe der Plug-in-Hybride um 10,9 Prozent auf 27.921 Fahrzeuge zulegte.

Demgegenüber verloren traditionelle Verbrenner deutlich an Boden: Die Zulassungen von reinen Benzinern ohne Mildhybrid sanken um 23,7 Prozent auf 51.806 Einheiten, und auch der Diesel verzeichnete einen Rückgang um 13,0 Prozent auf 30.547 Fahrzeuge. Durch die steigenden Elektro- und Hybridanteile sank der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Pkw um 10,8 Prozent auf 97,2 g/km.

Bei den deutschen Automobilherstellern spiegelte sich die Marktentwicklung ungleichmäßig wider. Die rein elektrische Marke Smart verzeichnete ein Plus von 140,2 Prozent, bewegt sich mit einem Marktanteil von 0,3 Prozent jedoch weiterhin auf niedrigem Gesamtniveau. Auch Mini (+37,7 %) und Opel (+9,9 %) legten zu. Die volumenstarken deutschen Hersteller mussten hingegen fast durchgehend Verluste hinnehmen: Bei VW und Mercedes gingen die Zulassungen um jeweils 8,9 Prozent zurück, bei BMW um 3,4 Prozent und bei Audi um 2,7 Prozent. Volkswagen blieb trotz des Rückgangs mit 19,0 Prozent die anteilsstärkste Marke in Deutschland.

MG4 EV Urban (2026) im Test

MG4 EV Urban (2026) im Test

Bild von: MG Motor

Unter den Importmarken mit einem Marktanteil von mindestens 1,0 Prozent sicherten sich vor allem Anbieter mit einem Fokus auf Elektrofahrzeuge hohe Zuwächse. Tesla steigerte seine Neuzulassungen um 322,4 Prozent auf einen Marktanteil von 2,1 Prozent, während der chinesische Hersteller BYD ein Plus von 232,1 Prozent und einen Anteil von 2,6 Prozent erreichte. Auch MG Roewe legte um 47,2 Prozent zu. Etablierte Importeure wie Toyota (-32,0 %) und Hyundai (-16,9 %) verzeichneten hingegen deutliche Einbußen.

Skoda blieb trotz eines leichten Rückgangs von 0,8 Prozent mit einem Marktanteil von 8,2 Prozent die stärkste Importmarke. Bei den Elektro (BEV) Pkw konnte der Skoda Elroq die meisten Neuzulassungen verzeichnen, bei den Plug-in-Hybriden war es der BYD Atto 2. Im Gegensatz zu den anderen Antriebsarten wurden im Mai 2026 für die Brennstoffzelle keine Neuzulassungen verzeichnet.