Smart #2: Erste Bilder der Serienversion (mit Tarnung)
Zweisitzer auf Basis der Plattform ECA bekommt eine 36-kWh-Batterie für rund 300 km Reichweite, Premiere ist im Oktober.
Der vollelektrische Smart #2 steht in den Startlöchern. Der Zweisitzer basiert auf der eigens entwickelten Electric Compact Architecture (ECA). Er soll agil sein, ein gutes Packaging (das heißt: gute Raumausnutzung) sowie "höchste Sicherheit und elektrische Alltagstauglichkeit im kompakten Format" bieten, so die Marke.
Weltpremiere ist auf dem Pariser Autosalon im Oktober. Bis dahin müssen die neuen Bilder von Smart reichen, die den elektrischen Zweisitzer in getarnter Form zeigen. Die Fotos verraten allerdings wenig Neues. Das Auto sieht ähnlich aus wie die Designstudie. Noch nicht bekannt war, dass der Ladeanschluss links hinten liegt, und dass die Türgriffe als Bügel ausgeführt sind. Am Heck gibt es einen Dachspoiler und runde Rückleuchten mit durchbrochener Umrahmung:
Der Nachfolger des bis 2023 bestellbaren, aber bis 2024 gebauten Smart EQ Fortwo bekommt wieder eine "Tridion-Sicherheitszelle", welche die Insassen bei einem Unfall so gut schützen soll, wie es bei den sehr kompakten Außenmaßen und dem vermutlich recht niedrigen Gewicht möglich ist. Die Räder werden möglichst weit nach außen geschoben ("wheels-at-the-corners-Architektur"), um den Innenraum zu optimieren.
Dass das Modell maximal 3,10 Meter misst, ging schon aus der Transportkiste hervor, die auf der IAA 2025 stand
Erste Skizzen des Modells wurden im April gezeigt, kurz darauf zeigte Smart die erwähnte Studie. Diese besaß eine Länge von 2,79 Metern und hatte eine 36-kWh-Batterie. Offiziell bestätigt sind eine WLTP-Reichweite von rund 300 km und eine DC-Ladezeit von etwa 20 Minuten (10–80 %) sowie ein Wendekreis von 6,95 Metern. Zudem soll der Wagen eine Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) haben. Innen erhält der Smart #2 ein S-förmiges Cockpit und eine durchgehende Sitzbank, wodurch man in engen Querparklücken vor dem Aussteigen "durchrutschen" kann.
Bildergalerie: Smart EQ Fortwo (2020)
Zum Vergleich: Der EQ Fortwo war mit 2,70 Metern etwas kürzer, hatte aber exakt den gleichen Wendekreis. Die Batterie hatte Flüssigkühlung, war mit 18 kWh aber nur halb so groß wie bei der Designstudie. Mit dem 60 kW starken Elektromotor von Renault schaffte das Auto maximal 135 km nach WLTP-Norm. Aufgeladen wurde ausschließlich mit Wechselstrom (bis 22 kW), DC-Laden war nicht möglich. Die Preise begannen bei 21.490 Euro.
Ein Modell von Chassis, Antrieb und Batterie des Smart #2
Nach der Messepremiere im Herbst kommt der Smart #2 nicht etwa sofort, sondern erst im zweiten Quartal 2027 auf den Markt, also frühestens im April 2027.
Unter dem Strich
Smart zeigt erste Bilder der Serienversion des kommenden Elektro-Zweisitzers "Hashtag-Two". Ihnen ist vor allem zu entnehmen, dass das Auto ähnlich aussehen wird wie die Studie. Der Ladeanschluss befindet sich auf der Fahrerseite hinten und die Türgriffe sind als Bügel ausgeführt. Es ergibt sich auch ein genaueres Bild der Heckleuchten, während die Scheinwerfer auf den Bildern unscharf sind. Für uns waren die Fotos hauptsächlich ein Anlass, zusammenzustellen, was bisher zu dem Neuling bekannt ist.
Quelle: Smart (7/2026), Smart (6/2026)
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