Hyundai Ioniq 3: Erste Bilder der Normalversion ohne N-Line
Nach der Vorstellung des Ioniq 3 N-Line im April zeigen neue Fotos erstmals die Normalversion.
Der Hyundai Ioniq 3 wurde bereits am 20. April enthüllt. Das damals gezeigte rotschwarze Fahrzeug hatte allerdings die sportliche N-Line-Ausstattung. Nun veröffentlicht Hyundai Bilder der Normalversion. Die Unterschiede sind eher geringfügig, aber in der neutraleren, hellblauen Lackierung der neuen Fotos wirkt das Auto ganz anders.
An der Front fehlt bei den nun veröffentlichten Bildern vor allem der auffällige Lufteinlass in der Mitte. Außerdem hat die bürgerliche Version keine schwarzen Außenspiegel keine schwarzen Felgen und kein schwarzes Hyundai-H auf der Fronthaube. Selbstverständlich fehlen auch die N-Line-Schriftzüge rechts vorn am Stoßfänger und am Außenspiegelfuß:
Am Heck fehlt bei der neuen Version der schwarze Ioniq-3-Schriftzug an der Heckklappe und der Spoiler fällt etwas dezenter aus. Zudem ist die Schürze anders gestaltet:
Im Cockpit gibt es ein "normales" Lenkrad in Hellgrau ohne das fette N und mit dezenteren Tasten. Auch die roten Details am Armaturenbrett fehlen:
Hier alle von Hyundai veröffentlichten Bilder des normalen Ioniq 3:
Bildergalerie: Hyundai Ioniq 3 (2027)
Videos von der Normalversion gab es bereits Ende April. Diese zeigen einige Details noch besser als die Fotos und sind deswegen eine gute Ergänzung. Das folgende englischsprachige YouTube-Video stammt von Nevo Review:

Außerdem gibt es ein Video von Shorts Car (unten) in koreanischer Sprache. Es ist ebenfalls verständlich, wenn man über das Zahnrad rechts oben den englischen Audiotrack auswählt.
![[숏카] 어서와, 스탠다드 트림은 처음이지? 현대 아이오닉3 스탠다드 세계 최초 공개!! 약간 넥쏘랑 아이오닉6를 닮은 것 같기도...? #ioniq3 #현대차 #신차 #전기차](https://cdn.motor1.com/images/video-thumbs/youtube/d8nn1wGTnaM/s3/thumb.jpg)
Exterieur
Die Front des Ioniq 3 erinnert mit den schlitzartigen Tagfahrlichtern und den ebenso schmalen Scheinwerfern darunter an das Ioniq-6-Facelift. Die vier Pixel in der Mitte gibt es beim Ioniq 6 aber nicht – die stammen vom Brennstoffzellen-SUV Nexo, der ebenfalls der neuen Designsprache Art of Steel folgt.
Das Heck ähnelt ebenfalls dem Wasserstofffahrzeug: Die vier Pixel in der schwarzen Partie unter der Heckscheibe, die beiden schrägen Linien von dort zu den Radkästen bzw. zur Seite und die waagerechte schwarze Linie mit den Blinkern an den Enden sind vergleichbar – auch wenn uns das Heck des Ioniq 3 um Längen besser gefällt als das hässliche Nexo-Hinterteil.
Hyundai Nexo (2026)
Hyundai Ioniq 3
Die schwarzen Partien an der Seite des Ioniq 3 sind (wie beim Kia EV3) matt, während die A-Säule, die Außenspiegel und die unteren Fensterleisten schwarzglänzend sind. In der folgenden Ausschnittsvergrößerung von der N-Line-Version ist das deutlich zu sehen:
Die schwarzen Partien an den Türen (außer die Fensterleisten) sind matt, was nicht so recht zum glänzenden Finish am Frontscheibenrahmen, den Außenspiegeln und Radhausleisten passt.
Die Außenspiegel sind bei der Normalversion in Wagenfarbe gehalten. Sie zeigen auf der Außenseite wieder die vier Pixel, die an das Morsezeichen für das "H" in Hyundai erinnern sollen. Die Türgriffe sind als Muldengriffe ausgeführt, während sie beim Ioniq 5, 6 etc. sowie beim Kia EV2 bis EV6 noch bündig waren – möglicherweise eine Reaktion auf das bevorstehende Verbot elektrisch ausfahrender Griffe in China. Zudem fallen die Rillen auf der Fronthaube auf, die man beim matt lackierten N-Line-Modell gut sehen konnte:
Die Schürze des Normalmodells fällt deutlich schlichter aus als beim N-Line. Von den drei Elementen dort verbirgt die mittlere den Radarsensor, die beiden äußeren sind offenbar aktive Luftklappen, die sich bei erhöhtem Kühlluftbedarf öffnen. Bei der N-Line-Version gibt es nur den Radarsensor, die Lufteinlässe sind offenbar stets geöffnet.
Der Heckspoiler liegt bei der N-Line-Version nicht überall an der Karosserie an
Am Heck hat die Normalversion einen etwas kleineren Ducktail-Spoiler als die N-Line-Variante, bei der dieses Element zudem durchbrochen ist. Die Partie darunter besteht nicht aus schwarzem Plastik, sondern aus dunkel getöntem Glas. Wie das N-Line-Modell besitzt auch die Normalversion keinen Heckscheibenwischer.
Interieur
Das Interieur wird im englischsprachigen Video gut erklärt. Wie beim Ioniq 3 N-Line gibt es hier ein kleines Instrumentendisplay (9,9 Zoll, aber mehr lang als hoch) und einen großen Touchscreen (je nach Version 12,9 oder 14,6 Zoll). Die Icons sowie die Restreichweiten-Anzeige auf dem Touchscreen sehen recht klein aus, aber es gibt ein paar physische Tasten darunter für die Einstellung der Klimaanlage und mehr.
Das Lenkrad zeigt in der Mitte die vier Pixel statt des N-Line-Emblems. In der Mittelkonsole gibt es eine Schale zum kabellosen Laden des Handys sowie zwei Becherhalter. Entfernt man den Boden des vorderen, entsteht dort ein Loch, in das wohl auch eine hohe Thermoskanne passen dürfte. Der linke Lenkstockhebel für die Scheibenwischer zeigt die gewählte Einstellung in Form von blauen Punkten. Rechts findet sich der Hebel für die Fahrmodi P, N, R und D. Die Rekuperation wird über Wippen eingestellt.
Im Fond hat die gezeigte Version eine Sitzheizung auf den äußeren Sitzen sowie zwei Isofix-Befestigungen. Derek als 1,88-Meter-Mann hat gerade noch Platz dort. Sowohl vor den Knien als auch über dem Kopf bleiben nur wenige Zentimeter.
Der Ioniq 3 verfügt als Fronttriebler über keinen Frunk. Der hintere Kofferraum wirkt im Video nicht sehr groß. Unter dem Ladeboden gibt es jedoch noch eine riesige "Megabox", in die ein wirklich großer Koffer passt. Dieser Platz wird dadurch frei, dass der Ioniq 3 statt einer Mehrlenkerachse eine Verbundlenkerachse besitzt, wie im Video erklärt wird. Ebenfalls bemerkenswert: Beim Umlegen der Rücksitze ergibt sich ein fast ebener Ladeboden. Der Ioniq 3 kommt im Herbst 2026 auf den Markt. Alles zu Antrieben und Akkus sowie zu den Maßen erfahren Sie in unserer Modellvorstellung.
Unter dem Strich
Hyundai hat nun offizielle Bilder des normalen Ioniq 3 veröffentlicht. Die Fotos ergänzen die Videos von Kollegen aus Irland und aus Korea. Zusammen wird das Bild vom Ioniq 3 nun um einiges klarer. In den Videos ist sogar schon erkennbar, wie groß das Platzangebot im Fond und im Kofferraum ist. Auch kleine Details wie die thermoskannenfähigen Becherhalter oder die aktiven Luftklappen vorn sind zu sehen. Wenn Sie des Englischen mächtig sind, sehen Sie sich die beiden Filme an, es lohnt sich. Ansonsten empfehlen wir das Video zur N-Line-Version von Bernd Conrad von Autonotizen:

Letzte Änderung am 6. Juli 2026: Offizielle Fotos der Normalversion hinzugefügt.
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