Mercedes-AMG GT SUV kurz vor Premiere als Erlkönig erwischt
Offiziell wird der Ableger des neuen Elektro-Viertürers am 17. Oktober vorgestellt
Mercedes-AMG hat offiziell das Premierendatum für sein bisher ungewöhnlichstes Modell enthüllt. Das voll elektrische AMG GT SUV feiert am 17. Oktober 2026 im Rahmen des „140 Festival“ am Mercedes-Benz Museum in Stuttgart seine Weltpremiere.
Die ersten Auslieferungen an Kunden sind für das Frühjahr 2027 geplant. Für die Performance-Marke aus Affalterbach markiert dieser Schritt einen historischen Wendepunkt, der weit über eine gewöhnliche Neuvorstellung hinausgeht. Jetzt wurde ein Prototyp des künftigen AMG GT SUV erwischt.
Bildergalerie: Mercedes-AMG GT SUV (2027) Erlkönig
Das Projekt wurde im November 2024 angekündigt und läutet eine neue Ära für die Sportwagenschmiede ein. Das GT SUV ist nach der elektrischen GT-Limousine das zweite Fahrzeug auf der hochmodernen, dedizierten Elektro-Plattform AMG.EA (AMG Electric Architecture). Zudem ist es das erste SUV überhaupt, dessen technische Basis vollständig eigenständig von den Spezialisten in Affalterbach entwickelt wurde, anstatt auf einer bestehenden Mercedes-Benz-Architektur aufzubauen.
Hinsichtlich der Leistungswerte ist bei den Spekulationen derzeit noch Vorsicht geboten. Die beeindruckenden Kennzahlen von bis zu 1.000 kW (1.360 PS), einem Drehmoment von bis zu 2.000 Nm, einer 106 kWh fassenden Hochvoltbatterie sowie einer 800-Volt-Architektur mit Ladeleistungen von bis zu 600 kW stammen vom viertürigen AMG GT 63 Coupé.
Alles auf Axialfluss
Diese Werte werden durch innovative Axialfluss-Elektromotoren des von Mercedes übernommenen Spezialisten YASA ermöglicht. Diese Bauart bietet eine drastisch höhere Leistungsdichte bei deutlich geringerem Gewicht und Platzbedarf im Vergleich zu herkömmlichen Radialflussmotoren. Ob das SUV exakt diese Drei-Motoren-Konfiguration übernimmt oder eine spezifische Abstimmung erhält, hält der Hersteller noch unter Verschluss.
Mercedes-AMG GT SUV (2027) Erlkönig
Die enge Verwandtschaft der beiden Performance-Stromer steht jedoch außer Frage. Beide Modelle basieren auf derselben AMG.EA-Plattform und teilen sich essenzielle Systemkomponenten wie das fortschrittliche Thermomanagement für die Hochleistungsbatterie. Das traditionelle Werk Sindelfingen wurde bereits umfangreich für die Fertigung von Elektrofahrzeugen dieser Klasse umgerüstet. Dort läuft neben dem viertürigen GT Coupé auch das neue GT SUV vom Band.
Am 17. Oktober wird das Geheimnis gelüftet. An diesem Tag veröffentlicht Mercedes-AMG die endgültigen technischen Daten, Reichweiten und Ausstattungsdetails des Serienmodells. Erst dann zeigt sich, wie nah das brachiale Elektro-Crossover seinem flachen Coupé-Verwandten kommt.
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