Der neue Nissan Micra startet in seiner sechsten Generation ausschließlich als Elektroauto und basiert auf der gleichen Plattform wie der Renault 5 E-Tech Electric.

Mit 3,97 Metern Länge bleibt er im Kleinwagensegment, bietet aber moderne Technik wie ein Google-basiertes Infotainmentsystem. Die von uns getestete 110-kW-Version bietet ordentlichen Vortrieb und bis zu 416 Kilometer WLTP-Reichweite. Geladen wird mit 11 kW AC oder bis zu 100 kW DC, was rund 30 Minuten für 15 bis 80 Prozent dauert.

Im Innenraum punktet der getestete Micra mit schicken Zierleisten vor dem Beifahrersitz und zwei 10,1-Zoll-Displays. Das bei der Topversion serienmäßige ProPilot-System enthält einen Abstandstempomat (ACC) und übernimmt auf Wunsch auch das gerade geltende Tempolimit. Während die Vordersitze guten Seitenhalt bieten, bietet der Fond nur wenig Platz. Der Kofferraum fällt mit 326 bis 1.106 Liter für die Klasse groß aus, leidet jedoch unter einer hohen Ladekante und dem fehlenden Einlegeboden. Das Fahrwerk ist angenehm straff, die Lenkung schön direkt abgestimmt, was für ein agiles Fahrgefühl sorgt.

Mit einem Einstiegspreis von 27.990 Euro (90-kW-Version) beziehungsweise 32.990 Euro für den 110-kW-Micra tritt das Modell gegen zahlreiche Konkurrenten aus dem Kleinwagen- und Kompaktsegment an, darunter VW ID.3, der Opel Corsa Electric, der Kia EV3 oder der BYD Dolphin. Alle Details zum neuen Nissan Micra lesen Sie im vollständigen Testbericht.

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