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Opel Corsa-e im Video-Test: Das beste Elektroauto auf dem Markt?
Was taugt der kleine Stromer, den es nach Förderung zum Preis eines Diesels gibt?
Daniel Hohmeyer 
Von: Daniel Hohmeyer
4. Dez. 2020 um 09:21 Uhr
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337 Kilometer Reichweite nach WLTP-Norm, 100 kW (136 PS) und ein solider Hersteller mit viel Erfahrung: Wenn man nach der Papierform geht, könnte der Opel Corsa-e tatsächlich der beste Elektro-Allrounder auf dem Markt sein – neben dem praktisch baugleichen Peugeot 208-e. Auch der Preis passt. Aber wie gut ist das Auto in der Praxis? Wir haben es getestet.
Wie steht es zum Beispiel mit dem Aufladen? Nun, wer das Glück hat, eine 100-kW-Schnellladesäule zu finden, ist schon nach 30 Minuten fertig. Jedenfalls, wenn er mit 80 Prozent Ladung zufrieden ist.
Zu Hause in der Garage wird mit Wechselstrom aufgeladen. Serienmäßig geht das nur einphasig mit einer Ladeleistung von 7,4 kW. Schneller fertig ist man mit dem optional angebotenen 11-kW-Bordlader, bei dem 11 kW Ladeleistung drin sind. Dann dauert eine Komplett-Ladung 5h15. Wenn man kein extremer Kurzschläfer ist, ist der Opel also schneller wieder fit als man selbst.
Bei unserem Test dauerte eine Ladung allerdings rund sechs Stunden, was wohl an Randbedingungen wie der Außentemperatur der Batterie liegt. In 3h40 wie den Renault Zoe kann man den Corsa jedenfalls nicht aufladen. Der Renault lädt eben mit 22 kW.
Serienmäßig an Bord des Corsa-e ist ein Instrumentendisplay mit einer Diagonale von 7,0 Zoll. Die Anzeigen lassen sich konfigurieren. So kann zum Beispiel ein Navigations-Pfeil angezeigt werden, die Energieflüsse im System oder auch nur ganz minimale Daten. Das Display beeindruckt zwar nicht mit seinen Funktionen, aber dafür ist es schlicht und nicht so verwirrend wie andere.
In den Kofferraum passen beim Elektro-Corsa 267 bis 1.042 Liter, wie üblich etwas weniger als bei den Versionen mit Verbrenner. Hier schneidet der Zoe mit seinen 338 bis 1.225 Litern zumindest rein numerisch besser ab.
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