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Ford baut erstes europäisches Elektroauto ab 2023 in Köln

Das Volumenmodell soll auf dem MEB von Volkswagen basieren

Ford Electrification Center in Köln

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

17. Feb. 2021 um 15:39 Uhr

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Mit Blick auf reine Elektroautos hat Ford momentan noch nicht viel zu bieten. Der neue Mustang Mach-E soll nun aber zur Attacke blasen. Und damit nicht genug: Ford investiert eine Milliarde US-Dollar in die Modernisierung seiner Fahrzeugfertigung in Köln. Das ist das größte Investment, das Ford jemals in Köln getätigt hat.

Mit dieser Investition baut der Automobilhersteller seinen Kölner Standort zum Ford Cologne Electrification Center aus. Diese Ankündigung erfolgte heute im Rahmen einer Pressekonferenz, an der neben Stuart Rowley, Präsident Ford Europa und Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke, auch der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, teilnahm.

Ab 2023 wird im Ford-Werk in Köln-Niehl das erste batterie-elektrische Volumenmodell von Ford in Europa vom Band rollen. Ford prüft zugleich die Möglichkeit, ein zweites rein elektrisches Fahrzeug in Köln zu fertigen. Gerüchten zufolge könnte das 2023er-Auto den Fiesta beerben, der zurzeit in Köln vom Band läuft. 

Ab 2030 wird Ford nur noch rein elektrische Fahrzeuge im PKW-Angebot haben

"Der Wettlauf zur Elektrifizierung Europas ist in vollem Gange, und das Ford Cologne Electrification Center wird unsere künftigen Elektrofahrzeuge für Kunden in ganz Europa entwickeln und fertigen," erklärte Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa. "Mit dieser Investition bekennt Ford sich zu seinem europäischen Standort für Personenkraftwagen hier in Deutschland und unterstreicht sein Bestreben, die elektrische Zukunft zu gestalten."

Auch die technische Entwicklung des neuen Ford-Elektrofahrzeugs erfolgt in Köln und zwar im europäischen Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich. Im Rahmen der bestehenden strategischen Allianz mit Volkswagen wird Ford bei der Entwicklung des Fahrzeugs auf deren Modularen Elektrobaukasten (MEB) aufbauen.

Auf dieser Plattform wird Ford emotionale, vollelektrische Fahrzeuge für seine Kunden in ganz Europa liefern. Über den gesamten Lebenszyklus ist die Produktion von insgesamt rund 600.000 Einheiten geplant.

Das planen andere Massenhersteller:

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Der Kölner Automobilhersteller plant, dass bereits 2026 alle PKW-Modelle mit mindestens einer batterie-elektrischen oder Plug-in-Hybrid-Variante angeboten werden; ab 2030 wird Ford nur noch rein elektrische Fahrzeuge im PKW-Angebot haben.

Bildergalerie: Ford Electrification Center in Köln

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