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Innovationsprämie: Elektroauto-Förderung wird bis 2025 verlängert

Im ersten Halbjahr wurden schon mehr BAFA-Anträge gestellt als im ganzen Jahr 2020

Die BAFA-Prämie für Elektroautos wird bis 2025 verlängert

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

9. Jul. 2021 um 08:30 Uhr

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Die Umweltprämie für Elektroautos, offiziell "Innovationsprämie" genannt, wurde am 8. Juli 2020 gegenüber der bis dahin geltenden Prämien verdoppelt. Nach einem Jahr zieht Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nun Bilanz. Und die ist natürlich positiv: Seit der Verdopplung der Förderung Mitte 2020 hat die Elektromobilität in Deutschland einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht, so das Ministerium.

Mit Einführung der Innovationsprämie nahmen die Antragszahlen für den Umweltbonus deutlich Fahrt auf. Im 2. Halbjahr 2020 gab es monatlich neue Antragsrekorde. Im Dezember 2020 erreichten die Antragszahlen mit 53.566 Anträgen einen ersten Höhepunkt. Im März 2021 lagen die Antragszahlen dann erneut bei knapp 52.000.

Im ersten Halbjahr 2021 gingen dann 273.614 Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn bei Frankfurt ein – mehr als im gesamten Jahr 2020, verkündet das Wirtschaftsministerium. Insgesamt wurde vom Start der E-Auto-Förderung im Jahr 2016 bis zum 1. Juli 2021 die Förderung für 693.601 Fahrzeuge beantragt.

Wegen des Erfolgs wird die Umweltprämie nun verlängert. Schon beim Autogipfel vom 17. November 2020 wurde beschlossen, die Umweltprämie über das Jahr 2021 hinaus bis Ende 2025 zu gewähren. Diese Entscheidung bekräftigte nun Minister Altmaier.

"Die Antragszahlen liegen weiter auf Rekordniveau. So wurden im ersten Halbjahr 2021 bereits mehr Prämien in Anspruch genommen als im ganzen letzten Jahr. Insgesamt 1,25 Milliarden Euro. (...) Deshalb haben wir auch in der Koalition beschlossen, die Förderung fortzusetzen bis Ende 2025, damit der Markthochlauf der Elektromobilität weiter an Fahr gewinnt." (Wirtschaftsminister Peter Altmaier)

Mit der Verdopplung des staatlichen Anteils am Umweltbonus können für Elektrofahrzeuge, die weniger als 40.000 Euro Nettolistenpreis kosten, bis zu 9.000 Euro als Fördersumme beantragt werden; für Plug-in-Hybride sind es 6.750 Euro. Für Elektrofahrzeuge über 40.000 Euro Nettolistenpreise werden bis zu 7.500 Euro Förderung bei reinen Elektrofahrzeugen gewährt, bei PHEVs bis zu 5.625 Euro.

Mehr zur Förderung der E-Mobilität:

Bund fördert Ladepunkte an Supermärkten, Hotels und mehr

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Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) begrüßte, dass die im November angekündigte Verlängerung der erhöhten Kaufprämie nun auch faktisch umgesetzt wird. Dazu sagte VDIK-Präsident Reinhard Zirpel: "Der Umweltbonus mit dem verdoppelten Staatsanteil trägt entscheidend zum großen Erfolg der Elektromobilität in Deutschland bei. Die Hersteller bringen ihrerseits laufend neue, attraktive Elektromodelle auf den Markt und übernehmen den Herstelleranteil am Umweltbonus."

"Mit der Verlängerung stellt Bundesminister Peter Altmaier nun die Weichen für den weiteren erfolgreichen Markthochlauf der Elektromobilität bis Mitte dieses Jahrzehnts", so Zirpel weiter. Bei der Novellierung der Umweltbonus-Richtlinie sollten die bestehenden Regelungen jedoch vereinfacht und entbürokratisiert werden, forderte Zirpel.

Quelle: Bundeswirtschaftsministerium, VDIK (per E-Mail)

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