Chrysler Airflow: Elektroauto-Studie auf dem Weg zur Serie?
Stellantis hat bei seinem EV Day einen neuen Elektro-Chrysler angeteasert
Wenn es außer Lancia eine Stellantis-Marke gibt, die dringend neue Modelle braucht, dann ist es Chrysler. Die traditionsreiche US-Marke ist derzeit nur noch ein Schatten seiner selbst: Es verkauft nur noch zwei Vans (Pacifica und Voyager) und eine veraltete Limousine, den Chrysler 300. Doch Stellantis will in alle seine 14 Marken investieren, und dazu gehört auch Chrysler.
Möglicherweise gab der französisch-italienisch-deutsche Konzern kürzlich beim Stellantis EV Day 2021 einen Hinweis auf ein neues Modell. Neben dem Opel Mokka-e und den elektrischen Muscle Cars von Dodge sowie einer Elektroversion des Ram 1500 wurde ein Fahrzeug mit dem geflügelten Chrysler-Logo gezeigt. Dabei könnte es sich um eine weiterentwickelte Version des auf der CES 2020 vorgestellten Airflow Vision handeln.
Bildergalerie: Chrysler Airflow (möglicher Teaser der Serienversion)
Es gibt jedoch einige Unterschiede zwischen den Teaser-Bildern und dem CES-Showcar. So hat das von Chrysler-Designchef Ralph Gilles kurz gezeigte Fahrzeug vier Türen (mit ausklappbaren Griffen) und Außenspiegel.
Der Innenraum des Airflow Vision mit seinem eckigen, Zweispeichen-Lenkrad und seinen Monitoren scheint mit dem Cockpit des angeteaserten Autos übereinzustimmen. Auch das große Glasdach findet sich wieder. Das Interieur mit den weißen Sitzen und Ambientelicht sieht für einen Chrysler ziemlich edel aus.
Bildergalerie: Chrysler Airflow Vision Concept (2020)
Zu den technischen Daten gibt es bislang keine Angaben, aber vermutlich wird er auf einer der vier Stellantis-Plattformen basieren. Während beim Stellantis EV Day 2021 ein Video zum neuen Chrysler gezeigt wurde, sprach Ralph Gilles über die STLA-Large-Plattform, die eine maximale Reichweite von 800 Kilometer verspricht.
Die Plattform ist derzeit in Entwicklung. Wenn der neue Chrysler auf STLA Large basiert, dann bedeutet das, dass er nicht so schnell herauskommen wird. Gilles sagte, dass in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht weniger als acht Elektroautos mit dieser Architektur auf den Markt kommen werden. Einer von ihnen könnte ein Chrysler sein.
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