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Aston Martin Vantage und DB11 kriegen Elektroautos als Nachfolger
Marktstart ist aber erst ab 2025, bis dahin gibt es nur Hybride und PHEVs

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
20. Jul. 2021 um 18:22 Uhr
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Abgesehen von Rennfahrzeugen will Aston Martin ab 2030 nur noch elektrifizierte Autos verkaufen. Das hat Markenchef Tobias Moers bereits im März bekannt gegeben. Nun gab der CEO weitere Details bekannt, über die nun Automotive News Europe berichtet.
Zunächst setzt die britische Marke allerdings auf Plug-in-Hybride (PHEVs) und Hybride. Im März hieß es, Hybride (wahrscheinlich inklusive PHEVs) würden Ende des Jahrzehnts noch 45 Prozent des Umsatzes ausmachen, Elektroautos 50 Prozent. Der Rest wären Verbrenner für die Rennstrecke.
So startet im September 2021 der Valkyrie, ein Vollhybrid mit V12. Außerdem stellte das Unternehmen am letzten Donnerstag (15. Juli) den Valhalla vor, einen Plug-in-Hybrid mit V8-Motor, der 2023 starten soll. Eine Plug-in-Hybrid-Version des SUV-Modells DBX soll in Kürze präsentiert werden. Und auch die Serienversion der Studie Vanquish Vision von 2019 wird ein PHEV sein.
Doch auch richtige Elektroautos sind geplant. Das erste soll ein Verbrenner-Modell mit Frontmotor ersetzen und 2025 auf den Markt kommen, so Moers. Dass Aston Martin ab 2025 Elektroautos in England bauen will, war bereits bekannt. Dem ersten Elektro-Sportwagen soll schon 2025 oder 2026 ein Elektro-SUV folgen, wie Moers im Mai verriet.
Die aktuellen Frontmotor-Sportwagen einschließlich Vantage und DB11 (unser Titelbild) sollen erst in der nächsten Generation Elektroantrieb bekommen, sagte Moers. Die derzeitige Modellpalette mit dem Einstiegsmodell Vantage, dem DB11 und dem Topmodell DBS soll beibehalten werden, darüber wird es ein "Halo-Modell" geben, also ein Auto mit Ausstrahlung, das vor allem gut fürs Markenimage ist. Laut Moers sollen die Elektromodelle mindestens 600 Kilometer Reichweite haben.
Die aktuelle Sportwagenpalette soll wegen der Einführung der Elektroautos länger auf dem Markt bleiben als bisher geplant. Der DB11 wird seit 2016 gebaut, der Vantage seit 2017 und der DBS seit 2018. Nach dem Branchengewohnheiten dürften diese Modelle etwa zwischen 2023 und 2025 in den Ruhestand geschickt werden. Das passt zum Datum für ein erstes Elektroauto, das wie erwähnt 2025 starten soll.
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Den ersten Anlauf zur Elektrifizierung unternahm Moers' Vorgänger Andy Palmer. Er wollte den Elektrosportwagen Rapide E mit 800-Volt-Technik einführen, und dazu noch eine rein elektrische Marke mit dem traditionsreichen Namen Lagonda begründen. Doch 2020 war Aston Martin beinahe pleite, und dem kanadischen Milliardär Lawrence Stroll, der die Marke rettete, waren die Elektro-Pläne zu teuer.
Wie bei den Verbrennern will Moers auch bei den Elektroautos auf Mercedes-Technik setzen. Für die Antriebstechnik erhalten die Stuttgarter Anteile an Aston Martin. So will Daimler seinen Anteil schrittweise auf 20 Prozent erhöhen. An einer Übernahme ist der deutsche Konzern aber nicht interessiert, wie es heißt.
Quelle: Automotive News Europe
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