Home

Ford

News

Projekt TOD: Sitzbank verwandelt sich in Elektro-Roller

Fahrbare Sitzbank: Leicht schrullige Innovation von Ford-Stiftung ausgezeichnet

Talk or Drive (TOD): Studenten haben eine fahrbare Sitzbank entwickelt

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

27. Jul. 2021 um 10:06 Uhr

Als bevorzugte Quelle InsideEVs auf Google hinzufügen

Teilen

Wer lange Spaziergänge in der eigenen Stadt macht, braucht ab und zu eine Bank, um sich auszuruhen. Mit schmerzenden Füßen würde man dann manchmal am liebsten auf der Bank sitzen bleiben. Corentin Janel und Guillaume Innocenti haben noch eine Ecke weiter gedacht: Was, wenn man auf der Bank nach Hause fahren könnte?

Von dieser Idee ausgehend haben die beiden Designstudenten eine fahrbare Sitzbank namens Talk or Drive entwickelt. Das leicht verschrobene Projekt (das als "TOD" abgekürzt wird, was im Deutschen allerdings weniger verlockend klingt) erhielt prompt ein Preisgeld von umgerechnet mehr als 14.500 Euro, wie Ford Europe nun per Pressemeldung verbreitet.

Fahrbare Sitzbank (von Ford ausgezeichnetes Studentenprojekt)

Janel und Innocenti gewannen den ersten Preis der Ford Fund Smart Mobility Challenge, die von einer gemeinnützigen Stiftung des Autoherstellers Ford (dem Ford Fund) sowie dem britischen Royal College of Art organisiert wird. Studierende waren aufgerufen, nachhaltige Lösungen für die urbane Mobilität zu entwickeln.

Im statischen Modus handelt es sich um eine Bank, die sich verlängern lässt, so dass bis zu drei Personen darauf Platz finden. Mehrere Sitzbänke können nah beieinander platziert werden, und mit zusätzlichen Elementen lässt sich bei Bedarf auch noch ein Picknicktisch dazustellen. Im mobilen Modus aber verwandelt sich die Bank in einen zweisitzigen Elektro-Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Die fahrbare Sitzbank kann man über eine App auffinden und buchen.

Janel und Innocenti wollen die Studie nun zu einem Prototypen weiterentwickeln:

"Wir wollten einen Community-Service schaffen, der sich an das urbane Leben seiner Nutzer anpasst. Der Gewinn des Wettbewerbs gibt uns viel Vertrauen in unseren Vorschlag und ermöglicht es uns, einen Prototypen zu bauen, damit unsere Idee tatsächlich Realität werden kann. Von der Arbeit an einem maßstabsgetreuen Prototypen versprechen wir uns weitere Erkenntnisse, beispielsweise über die Materialien und den Anwendungsprozess."

Auf den zweiten Platz der Challenge kam Cardiac Patrol, ein Vorschlag zur Ausrüstung von Privatfahrzeugen mit automatisierten Notfall-Defibrillatoren sowie Communi-T, ein interaktives Fahrzeug, das Obdachlosen und Bedürftigen helfen soll.

Mehr Lustiges und Bizarres aus der Elektro-Welt:

Elektroauto-Humor: Fragen eines Verbrenner-Neulings

Ford Mach-Eau: Hersteller entwickelt Parfüm für Verbrenner-Fans

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Ford Fathom: Neuer Elektro-Pick-up wirkt konventioneller als erwartet



BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer



Ford Transit City kommt mit neuen Aufbauvarianten



Retro-Charme auf vier Rädern: Microlino präsentiert exklusive 55 Edition



Ford Transit City: Elektrotransporter ab 35.990 Euro bestellbar



Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen



Ford Fathom: Elektro-Pick-up startet 2027 für 28.350 Dollar