Volkswagen macht bei der Digitalisierung des Vertriebs und dem Aufbau neuer Geschäftsmodelle den nächsten Schritt: Am heutigen 1. September startet das Volkswagen AutoAbo in Deutschland mit den Elektromodellen ID.3 und ID.4. Dabei gibt es den ID.3 ab 499 Euro monatlich.

Mit dem Abo will VW beim Wandel vom reinen Fahrzeughersteller zum Mobilitätsanbieter vorankommen. "Die Zahl der Menschen wächst, die ein Fahrzeug nicht unbedingt dauerhaft besitzen, es jedoch für einen definierten Zeitraum exklusiv nutzen möchten. Für sie haben wir mit dem Volkswagen AutoAbo jetzt ein neues, flexibles Angebot zwischen Leasing und Sharing entwickelt," so VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer.

"Wir schätzen, dass bis 2030 rund 20 Prozent unserer Umsätze aus Abos und anderen kurzzeitigen Mobilitätsangeboten stammen könnten." (Klaus Zellmer)

Volkswagen wird für das AutoAbo in den kommenden Monaten mehr als 2.000 "junge Gebrauchte" zur Verfügung stellen. Damit ist es eines der größten Abo-Angebote in Deutschland. Das Abo wurde gemeinsam mit Volkswagen Financial Services konzipiert.

Das AutoAbo gibt es mit drei oder sechs Monaten Mindestlaufzeit. Danach ist es für die Kunden jederzeit kündbar. Eingeschlossen sind 800 Freikilometer pro Monat, Zulassung, Hauptuntersuchung, Wartung, Inspektionen, Versicherungen und Steuern, nicht aber der Ladestrom. Als Angebot zum Start kann man sich das Auto sogar liefern und auch wieder abholen lassen – mit einem Vorlauf von 14 Tagen.

Volkswagen AutoAbo: Ab sofort kann man den ID.3 und ID.4 auch abonnieren

Künftig sollen die Auslieferungen über die Händler erfolgen, genauso Wartung und Reparatur. Zu einem späteren Zeitpunkt soll man auch beim Händler ein Abo abschließen können.

Ab Ende 2021 sollen dann auch Leasing und Verkaufsabschlüsse online möglich sein – zunächst für Modelle der ID-Familie, danach auch für andere Neu- und Gebrauchtwagen aller Antriebsarten. Die bei den Händlern stehenden Fahrzeuge werden in den zentralen digitalen Marktplatz www.autosuche.de integriert.

Künftig hat man dann die Wahl zwischen einem Vertragsabschluss im Autohaus und im Internet. Auch die Händler sollen eingebunden bleiben. So geben Kunden im Netz den Händler Ihrer Wahl für Beratung, Service oder Auslieferung an – und dieser erhält dieselbe Provision wie bisher.