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Volkswagen New Auto: Große Pläne in Sachen Shared Mobility
ID.Buzz AD soll schon ab 2025 als autonomes Shuttle mit Lidar durch Hamburg fahren

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
15. Jul. 2021 um 10:23 Uhr
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Im Jahr 2025 will der VW-Konzern seinen ersten autonomen Mobilitätsservice in Europa anbieten; die USA sollen kurz darauf folgen. Mit dieser Botschaft begann Christian Senger den "Mobility & Services"-Teil der New-Auto-Events. Senger ist im Konzern zuständig für die Entwicklung von Mobility as a Service (MaaS) und Transportation as a Service (TaaS).
Die erwarteten Einnahmen in diesen Bereichen sind gewaltig: Im Jahr 2030 soll MaaS (also zum Beispiel Ride Hailing und Ride Sharing) in den fünf wichtigsten europäischen Märkten 30 Milliarden Dollar bringen. Und in Deutschland wurden schon letztes Jahr etwa vier Milliarden Päckchen verteilt.
An diesen Kuchen will VW heran, und zwar mit autonom fahrenden Taxis bzw. autonom fahrenden Transportern. Die Beschäftigten werden aber nichts arbeitslos, sondern können sich auf die Kunden konzentrieren – vermutlich werden sie also weiter Treppen hinauf- und herunterlaufen müssen.

Für die autonomen Fahrzeuge wird die gleiche Software verwendet, die Cariad für die Pkws verwendet. Hinzu kommen muss aber noch eine Software zum Flottenmanagement und eine Schnittstelle für die Kunden.
Für das autonome Fahren braucht ein Shuttle-Fahrzeug jedoch nicht nur nach vorne gerichtete Sensoren, sondern muss sich ein 360-Grad-Rundum-Bild von seiner Umgebung machen. Daher wird für die Shared-Mobility-Fahrzeuge die Technik von Kooperationspartner Argo AI eingesetzt. Dabei werden Lidar, Radar und Kameras eingesetzt. Nur so kann sich ein autonomes Shuttle in einer komplexen Umgebung einer Großstadt zurechtfinden.

Der neue Lidar von Argo AI (mit dem speziellen Geiger-Mode, der auch noch Reflexionen von Restlicht in größerer Distanz erkennen kann) soll auch an Bord von Volkswagens erstem autonomen Fahrzeug sein, dem ID.Buzz AD. Dieser soll ab 2025 in Hamburg für einen "Pilot Service" eingesetzt werden. Dabei werden Flottenmanagement und die Booking Platform von der VW-Sparte Moia zur Verfügung gestellt.
Dabei handelt es sich offenbar um ein Ride-Pooling-Konzept. Unter Ride Pooling wird ein System verstanden, bei dem man das Shuttle per App herbeiruft, und ein Algorithmus automatisch die logistisch günstigsten Fahrgemeinschaften bildet, ähnlich wie es die Firma CleverShuttle anbietet.

Für die USA gibt es eine Ride-Hailing-Variante mit nur vier Sitzen, und für die Auslieferung von Paketen eine Transporter-Version mit nur einem Sitz:


Gebucht werden sollen alle Shared-Mobility-Services – vom Ride Hailing über Ride Pooling und Fahrzeugmiete bis zum Auto-Abo – über eine einzige App:

Mehr vom New-Auto-Event:
VW ID.8: Konzernchef Diess bestätigt Elektroversion des Atlas
Volkswagen New Auto: Endlich mehr Klarheit bei den Plattformen
Im folgenden Video sehen Sie die gesamte Veranstaltung in der englischen Originalfassung. Der Teil zu "Mobility and Services" beginnt bei etwa 1:16.
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