Home

Polestar

News

Polestar geht an die Börse und zeigt geplante Palette von 2024

Drei neue Modelle kommen hinzu, darunter wohl der Polestar 3 und der Precept

Polestar zeigt drei künftige Modelle

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

28. Sep. 2021 um 09:40 Uhr

Als bevorzugte Quelle InsideEVs auf Google hinzufügen

Teilen

Polestar, der Elektro-Ableger von Volvo geht an die Börse. Bewerkstelligt wird das per Fusion mit einer Special Purpose Acquisition Company (SPAC). Die bereits an der Börse notierte Firma, die sich mit Polestar zusammenschließt, ist bereits an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert.

Wie immer in solchen Fällen ist sie in der Öffentlichkeit praktisch unbekannt; in diesem Fall heißt sie Gores Guggenheim. Sie gehört dem US-Milliardär Alec Gores, der für SPAC-Übernahmen bekannt ist.

Nach Abschluss der Fusion soll das Unternehmen unter dem Namen Polestar Automotive Holding an der Nasdaq notiert sein. Dabei erwartet Polestar eine Marktkapitalisierung von rund 20 Milliarden US-Dollar oder umgerechnet etwa 17 Milliarden Euro.

Polestar 1

Polestar 1

Polestar 2 (2021)

Polestar 2

Polestar wurde erst 2017 von Volvo und Geely gegründet. Noch im selben Jahr wurde der Polestar 1 vorgestellt, ein schickes Coupé mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Er beruht auf der Scalable Product Architecture (SPA), die auch die 90er-Modelle (S90, V90 und XC90) von Volvo trägt. Zwei Jahre später folgte die Präsentation des Polestar 2, einem Crossover mit reinem Elektroantrieb auf Basis der Compact Modular Architecture (CMA), auf der auch der XC40 basiert.

Bis 2024 will Polestar drei neue Modelle auf den Markt bringen. Bereits bekannt ist, dass der Polestar 3 darunter ist, ein SUV mit niedriger, gestreckter Dachlinie. Nach jüngsten Gerüchten soll der Polestar 3 schon 2022 starten. Ebenfalls bekannt ist, dass die Studie Precept "spätestens 2025" in Serie geht. 

Polestar 3 (Teaserbild vom Juni 2021)

Polestar 3

Polestar Precept

Studie Precept

Zu der Börsengang-Meldung veröffentlichte Polestar zwei Bilder, von denen eines (unser Titelbild) drei künftige Modelle zeigt und eines die gesamte für 2024 geplante Palette:

external_image

Von links nach rechts zeigt das Bild den Polestar 1 und den Polestar 2. Es folgt dann wohl der Polestar 3 – die Silhouette ähnelt dem bekannten Teaserbild. Das dann folgende Fahrzeug könnte eine coupéhafte Variante des Polestar 3 sein. Das Auto ganz rechts ist möglicherweise der Precept. Jedenfalls folgen auf den Polestar 3 offenbar zwei Limousinen.

Die Produktpipeline ist offenbar voll. Entsprechend optimistisch ist die Marke in Sachen Verkaufsvolumen. Im Jahr 2020 lieferte Polestar weltweit gerade mal rund 10.000 Autos aus. Doch diese Zahl soll bis 2025 auf etwa 290.000 Fahrzeuge steigen.

Das ist nur möglich, indem Polestar immer mehr Märkte beackert. 2020 war Polestar nämlich nur in neun Ländern präsent, darunter Deutschland, USA und China. Derzeit ist Polestar in 14 Märkten aktiv, bis Ende 2021 will man auf 18 kommen. Im nächsten Jahr sollen dann zwölf weitere Länder hinzukommen, wie Polestar Anfang September mitteilte. 2023 will man also in 30 Märkten aktiv sein.

"Dies ist eine wirklich aufregende Zeit für Polestar. Mit zwei preisgekrönten Autos, die heute in 14 aktiven Märkten auf drei Kontinenten unterwegs sind, wollen wir bis 2023 auf 30 Märkte expandieren mit unserem ersten SUV voraussichtlich 2022." (Polestar-Chef Thomas Ingenlath)

Die Einführung des Polestar 3 im Jahr 2022 bestätigt auch folgender stichwortartiger Satz zu Polestar aus der Pressemitteilung: 

"Expected to enter an exciting period of rapid growth starting with the launch of its first premium electric SUV, the Polestar 3, in 2022, plans to launch two additional new models by 2024, and expand global distribution footprint to 30 markets by 2023."

Mehr Elektro-Neuheiten zu Volvo und Polestar:

Volvo zeigt rätselhaftes Layout-Bild eines neuen Elektroautos

Polestar 3: Neues Elektro-SUV wird in den USA hergestellt

Quelle: Polestar

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Polestar 5 Performance im Test: Stark, aber nicht perfekt



Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten



BMW M3 Elektro (2027) zeigt sich erstmals offiziell (Update)



BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer



Polestar kriegt neuen Look – und der wird Käufer nicht abschrecken, sagt der Designer



Retro-Charme auf vier Rädern: Microlino präsentiert exklusive 55 Edition



Polestar 4 SUV: Die praktischere Version des Polestar 4 ist da