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BMWs Neue Klasse bekommt zylindrische Batteriezellen von CATL

Bisher verwendet BMW prismatische Zellen verschiedener Hersteller

BMW will zylindrische Batteriezellen von CATL nutzen

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

29. Mai 2022 um 17:37 Uhr

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Bei seinen bisherigen Elektroautos setzt BMW ausschließlich prismatische Batteriezellen. Doch die 2025 startende Neue Klasse des Münchner Herstellers bekommt zylindrische Batteriezellen von CATL. Das gab der chinesische Akkuhersteller nun bekannt.

Wie Reuters berichtet, beliefert CATL den deutschen Premiumhersteller bereits seit vielen Jahren. Allerdings ist CATL vor allem für seine prismatischen Zellen bekannt, und auch BMW setzt bislang auf diesen Zelltyp. Warum die Münchner nun für die Neue Klasse auf zylindrische Zellen wechseln wollen, ist unbekannt.

BMW-Mitarbeiter mit einer prismatischen Batteriezelle

Bisher setzt BMW ausschließlich prismatische Batteriezellen ein

Allerdings sprach BMW anlässlich der geplanten Eröffnung seines neuen Kompetenzzentrums für Batteriezellfertigung von einer neuen Batterietechnologie, die in der Neuen Klasse zum Einsatz kommen wird. Dabei soll die Energiedichte deutlich erhöht werden. Welche Batteriechemie und welchen Formfaktor die von CATL gelieferten Zellen haben werden, ließ BMW offen. Allerdings war in der Pressemitteilung von Graphit und Nickeloxiden die Rede; demnach dürfte die Chemie eher konventionell sein. Um eine hohe Energiedichte zu erreichen, käme daher ein passender Formfaktor in Betracht.      

Tesla verspricht sich vom Übergang von der 2170-Zelle zur größeren 4680-Zelle einen fünfmal höheren Energiegehalt. Diese Zellen werden derzeit aber nur im Pilotmaßstab produziert, und zwar von Tesla selbst und von Panasonic.

Tesla Model Y: Strukturbatterie mit 4680-Zellen

Zylindrische 4680-Zellen in einem Tesla Model Y (Schnittmodell)

Bloomberg hatte bereits am 10. Mai berichtet, dass in der Neuen Klasse zylindrische statt prismatische  Batteriezellen eingesetzt werden sollen. Diese Zellen sollten "von den bisherigen Partnern von BMW" hergestellt werden. Dazu zählen neben CATL auch Eve, Samsung SDI und Northvolt. Die neuen Zellen sollten zu einer Kostensenkung um 30 Prozent führen, so die Nachrichtenagentur unter Berufung auf Insider. Zudem solle die Energiedichte der neuen Zellen mindestens um einen "niedrigen zweistelligen Prozentsatz" höher sein als bei den Zellen von Tesla.

Laut einer Studie von BloombergNEF zahlten die Autohersteller im vergangenen Jahr für ihre Batteriepakete durchschnittlich 118 Dollar pro Kilowattstunde. Die Kosten von BMW lägen bereits unter diesem Niveau, sagten die von Bloomberg zitierten Quellen.

Mehr zur Neuen Klasse:

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Quelle: Reuters

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