Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben: Skoda arbeitet an einer neuen Designsprache, die voraussichtlich 2023 mit der nächsten Generation des Superb debütieren wird. Als Vorgeschmack darauf wird in den kommenden Wochen (oder Monaten) die Studie Vision 7S vorgestellt, die uns auf die neue visuelle Identität der tschechischen Marke vorbereiten soll. Und was kommt als Vorbereitung auf die Vorbereitung? Klar, ein Teaser ...

Das Vision 7S Concept wird vermutlich auf einer eigenen Elektroplattform stehen, denn die Studie muss einen komplett flachen Boden haben, damit die Skoda-Ingenieure diese überlange Mittelkonsole einbauen können. Das 2+2+2-Layout ist nichts, was wir nicht schon gesehen haben, aber der eingebaute Kindersitz ist ein neues Beispiel für eine Simply Clever-Idee. Skoda sagt, dass der sicherste Platz im Fahrzeug dort ist, wo das Kleinkind sitzt – ohne jedoch näher darauf einzugehen, wie groß der Sitz in der Mittelkonsole sein darf. Jenseits dieses siebten Platzes hat der Skoda Vision 7S ein riesiges Glasdach und ein Enyaq-ähnliches Armaturenbrett.

Die körpernahen Sitze verfügen über orangefarbene Sicherheitsgurte, während die Rückenlehnen der vorderen Sitze mit integrierten Lehnen ausgestattet sind. Darüber hinaus hat Skoda Halterungen für Smartphones und Tablets eingebaut, die sich um das Unterhaltungssystem im Fond kümmern. Der große Bildschirm hat nicht alle Bedienelemente verschluckt, denn in der Konsole zwischen den Vordersitzen befinden sich einige physische Knöpfe sowie Drehregler für die Klimaeinstellungen.

Da es sich um eine Designstudie handelt, sollte es nicht überraschen, dass Skoda nachhaltige Materialien verwendet, um zu zeigen, dass es bei der Umweltfreundlichkeit um mehr geht als nur um die Produktion von Elektroautos. Es ist unklar, ob der Vision 7S in ein Serienmodell umgewandelt wird, aber das ist bei Vision-Konzepten normalerweise der Fall.

Auf einer maßgeschneiderten Elektroplattform mit langem Radstand und kurzen Überhängen könnte der Vision 7S etwa so groß wie der Karoq sein und gleichzeitig ein Innenraumvolumen auf Kodiaq-Niveau bieten. Kleiner und erschwinglicher als der Enyaq iV wird das Modell sicherlich.