Stellantis umfasst inzwischen 14 Automarken und der Konzern hat große Ambitionen, alle von ihnen zu elektrifizieren. Man möchte bei elektrischen Fahrzeugen global führend werden. Und offenbar läuft alles nach Plan, denn im ersten Halbjahr 2022 hat die Gruppe nahezu 50 Prozent mehr batterielektrische Fahrzeuge verkauft als im gleichen Zeitraum 2021. 136.000 solcher Autos konnten abgesetzt werden.  

Über alle Marken verfügt der Konzern über 20 rein elektrische Autos. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll die Zahl auf 28 anwachsen. Carlos Tavares, der CEO der Stellantis-Gruppe sagte: 

"In einem fordernden globalen Kontext, wagen wir es weiterhin voran zu gehen (Stellantis nennt seine Strategie "Dare Forward"; Anm. der Redaktion). Wir liefern eine herausragende Performance und machen mit unserer mutigen Elektrifizierungsstrategie weiter. Zusammen mit der Elastizität unserer Mitarbeiter, unserer Agilität, unserem Unternehmergeist und unseren innovativen Partnern, formen wir Stellantis zu einem nachhaltigen Mobility-Tech-Unternehmen, das fit ist für die Zukunft. Ich möchte meinen aufrichtigen Dank zum Ausdruck bringen gegenüber allen Stellantis-Mitarbeitern für ihre Hingabe und ihren Beitrag zu diesen Ergebnissen."

Die Gruppe veröffentlichte auch ihr Betriebsergebnis für das erste Halbjahr 2022 mit einer Gewinnmarge von 18,1 Prozent. In Europa liegt das Ergebnis bei 10,1 Prozent, während der Marktanteil bei den E-Autos in der Europäischen Union von 22,9 auf 21,2 Prozent fiel. 

Interessant in diesem Zusammenhang: Der Fiat 500 e bleibt ein Phänomen und war im angegebenen Zeitraum Deutschlands und Italiens meistverkauftes E-Auto. In Frankreich wiederum dominiert weiterhin der Peugeot e-208. 

Der Konzern bekräftigte zudem seine Pläne, einer der großen Player im europäischen Batterie-Geschäft zu werden. Geplant ist der Bau von drei Gigafactories, die man mit Hilfe von Samsung SDI und LG Energy Solution errichten möchte. Auch in Nordamerika möchte man zwei Gigafactories aus dem Boden stampfen. 

Darüber hinaus ging man in diesem Jahr Partnerschaften mit Qualcomm und Amazon ein und kaufte den in Europa führenden Car Sharing-Dienst Share Now