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Tesla Cybervault: Neues Ladegerät soll "Steel Ball Proof" sein

Kantiges Design im Stil des Cybertruck

Tesla Cybervault: Eine Wallbox für China

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

4. Apr. 2023 um 11:22 Uhr

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Als Tesla kürzlich seinen neuen Cybervault anteaserte, wusste niemand, was das sein soll. Das englische Wort vault kann Tresor bedeuten, aber auch Gewölbe, Höhle oder Gruft. Nichts davon wollte so recht zu Tesla passen. Am gestrigen 3. April wurde das mysteriöse Ding dann in China vorgestellt: Es handelt sich um eine Ladeeinrichtung für zu Hause.

Die Präsentation erfolgte auf Weibo, dem chinesischen Äquivalent zu Twitter, wie Teslarati berichtete. Damit war gewährleistet, dass die Nachricht nur schwer zu uns in den Westen vordrang.

Außer dass die kantige Säule das Design des Cybertruck haben soll, verriet Tesla aber kaum etwas, insbesondere nichts zur Ladeleistung oder zum Zweck der neuen Säule. Nähere Informationen sollen zwei Tage später folgen, so Tesla in seinem Posting. Am 3. April folgte nun ein weiteres offizielles Posting zu dem Thema, diesmal aber auf Elon Musks eigener Social-Media-Plattform:

 

Das Video erklärt nun das Wesentliche: Es handelt sich wirklich um eine Wallbox, die sich offenbar hinter einer Tür verbirgt – die Übersetzung Tresor dürfte also hier die passende sein. Ladekabel und Stecker sind offenbar hinter der Klappe verborgen. Am Anfang und am Ende des Films ist auch zu sehen, dass das Ding eine Art Fuß hat, also wohl auch wandunabhängig aufgestellt werden kann. 

Gegen Ende des Clips soll offenbar gezeigt werden, dass der Cybervault extrem widerstandsfähig ist. Zuerst wird das Ding mit Staub und mit Wasser bespritzt, und dann mechanisch bearbeitet: In Anspielung auf die erste Präsentation des Cybertruck im Jahr 2019 sind ein Hammer und Stahlkugeln zu sehen, die an dem Gehäuse abprallen, wie auch der User Tesla_Mania in einem Posting mitteilt:  

 

Der Cybervault taucht nun auch im offiziellen Tesla-Shop für China auf, allerdings ohne den Fuß. Demnach handelt es sich tatsächlich um eine Wallbox für das Aufladen zu Hause. Das Gerät wiegt 13 Kilo und ist im Cybertruck-Design gehalten. Das eigentliche Ladegerät befindet sich in einer schützenden Box.

Diese weist offenbar an der Seite eine Art Nummernschloss auf, womit vermutlich die Klappe gegen unbefugten Zugriff geschützt wird. Hinter der Klappe gibt es den Bildern im Tesla-Shop nach oben zwei Sicherungen. Darunter hängt das Ladekabel mit Stecker sowie der Ladeadapter.

Aufgeladen wird nur einphasig mit 220 Volt; das Gerät soll mit allen Tesla-Modellen kompatibel sein; sie sollen sich damit über Nacht aufladen lassen. Die Ladeleistung wird mit 7 kW angegeben, die Stromstärke 32 Ampere. Das Ladekabel ist sechs Meter lang. Der Preis liegt bei 5.500 Yuan, umgerechnet sind das etwa 730 Euro. 

Wird es das Ding auch außerhalb von China geben? Ausgeschlossen scheint dies nicht, auch wenn es im chinesischen Shop heißt: "Das Tesla-Cybervault-Ladegerät ist maßgeschneidert für den chinesischen Markt." Allerdings müsste die Box für Deutschland wohl dreiphasiges Laden unterstützen. Im deutschen Tesla-Shop findet sich bisher nur der Gen3 Wall Connector, eine schlichte weiße Wallbox, die aber dreiphasiges Aufladen mit bis zu 22 kW bietet. Auch die Kabellänge ist mit 7,3 Meter größer, und der Preis mit 500 Euro niedriger. 

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Für alle, die sich nicht mehr an die Szene mit dem Hammer und den Stahlkugeln erinnern, auf die Teslas Cybervault-Video anspielt, hier noch einmal ein Video (von der britischen Tageszeitung The Guardian): 

'Armour glass' windows on new Tesla Cybertruck shatter during demonstration

Quelle: Chinesischer Tesla-Shop via Teslarati

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