366 Kilometer Reichweite: Reicht das für ein Kompakt-SUV? Bisschen knapp, dürften die meisten sagen, doch die Geschmäcker sind verschieden, und wenn das Auto primär für den Kindertransport zur Schule und die Einkäufe gedacht ist, reicht das locker. Skoda legt jedenfalls den Enyaq 50 neu auf, und hier beschränkt sich die Reichweite auf besagte 366 km.

Das Basismodell des Enyaq kommt mit 109 kW starkem Heckantrieb daher und der kleinen 52-kWh-Batterie. Dafür verlangt Skoda 39.990 Euro. Davon abziehen darf man noch den maximalen Umweltbonus in Höhe von 7.177 Euro, so dass man bei 32.813 Euro landet. Durch die wieder aufgelegte Basisversion sinkt der Enyaq-Grundpreis gegenüber Dezember um rund 2.100 Euro, denn damals fungierte noch der Enyaq 60 für 42.100 Euro als Einstiegsvariante. 

Die im Dezember noch verfügbaren Versionen Enyaq 60 (mit 132 kW und der mittelgroßen 58-kWh-Batterie) und der 80x (mit 195-kW-Allradantrieb und der großen 77er-Batterie) sind nicht mehr konfigurierbar. Damit sieht die Modellpalette derzeit folgendermaßen aus:

  50 80 RS
Antrieb RWD 109 kW RWD 150 kW AWD 220 kW
Drehmoment 220 Nm 310 Nm 460 Nm
0-100 km/h / Spitze 11,1 Sek./160 km/h 8,5 Sek./160 km/h 6,5 Sek./180 km/h
WLTP-Stromverbrauch 15,8 kWh 15,8 kWh 17,1 kWh
Akku netto 52 kWh 77 kWh 77 kWh
Reichweite (WLTP) 366 km 542 km 512 km
Ladeleistung AC / DC max. 11 /100 kW 11 /125 kW 11 /125 kW
Preis 39.990 € 48.900 € 63.300 €

Der Preis für den beliebten 80er stieg gegenüber Dezember von 46.800 auf 48.900 Euro, und auch der noch recht neue Enyaq RS wurde teurer – von etwa 61.000 auf 63.300 Euro. 

Zur Serienausstattung des Basismodells gehören 19-Zoll-Alufelgen, eine schwarze Dachreling, Frontradarassistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung und City-Notbremsfunktion, Verkehrszeichenerkennung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Navigationssystem, Parksensoren vorne und hinten, Rückfahrkamera sowie Licht- und Regensensor.

Beim Enyaq Coupé wird die 50er-Variante nach wie vor nicht offeriert. Hier gibt es also nur zwei Motorisierungen: Der 80 kostet hier 54.400 Euro, also gleich 5.500 Euro mehr als beim normalen Enyaq; der RS dagegen ist mit 63.300 Euro exakt genauso teuer wie beim gewöhnlichen SUV.

Beim technisch sehr ähnlichen VW ID.4 ist seit Anfang April ebenfalls wieder eine Variante mit 52-kWh-Akku im Angebot, dort allerdings mit 125 statt 109 kW Antriebsleistung. Für diese variante namens ID.4 Pure zahlt man in der vorkonfigurierten Version 40.335 Euro. Damit ist diese Version ähnlich günstig wie bei Skoda, doch ist hier kein Navi an Bord und man hat weniger Auswahl bei den Extras. Bei Volkswagen sind dafür vier Motor-Akku-Kombinationen verfügbar, denn hier ist auch das Äquivalent zum Enyaq 80x konfigurierbar, der ID.4 Pro 4Motion.