Suzuki eVX: Serienversion des Elektro-SUV erscheint 2025 (Update)
4,30 Meter langer Rivale des Opel Mokka Electric basiert wohl auf Toyota-Technik
Update: Inzwischen wurde die Serienversion des eVX vorgestellt. Lesen Sie dazu unseren Prototypen-Test des Suzuki eVitara.
Update vom 16. Januar 2024: Suzuki bereitet den Start seines ersten Elektrofahrzeugs (BEV) vor, das im Jahr 2025 erhältlich sein wird. Wörtlich heißt es: "Mit dem ersten BEV, konsequenterweise ein B-SUV, wird Suzuki seine hohe Kompaktwagen-Kompetenz in das Zeitalter der E-Mobilität überführen und eine umfangreiche Elektrifizierungsoffensive einläuten. Bis Anfang 2031 sind insgesamt fünf BEV geplant."
Bildergalerie: Suzuki eVX Concept auf der Japan Mobility Show 2023
Sehr wahrscheinlich wird es sich bei besagtem B-SUV um die Serienversion des eVX handeln. Dieser basiert offenbar auf dem ebenfalls 4,30 Meter langen Toyota Urban SUV. Letzteres Modell soll schon in der ersten Hälfte 2024 auf den Markt kommen. Die optischen Ähnlichkeiten sind offensichtlich. Bereits im Verbrennerbereich übernimmt Suzuki mit dem Swace und Across zwei Fahrzeuge von Toyota.
Toyota Urban SUV Concept
Suzuki eVX Concept auf der Japan Mobility Show 2023
Suzuki hat bisher kein einziges Elektromodell auf dem Markt. Doch der japanische Hersteller hat nicht weniger als fünf E-Autos für Europa angekündigt. Eines der ersten Modelle, die zu uns kommen, dürfte die Serienversion des eVX sein. Die Studie sei ein Ausblick "auf das erste global bedeutende Suzuki-BEV", heißt es in einer neuen Pressemitteilung.
Nun präsentiert die Marke eine verbesserte Version des eVX Concept. Sie ist vom 26. Oktober bis 5. November auf der Japan Mobility Show zu sehen, dem Nachfolger der Tokyo Motor Show. Eine erste Version des Suzuki eVX wurde Anfang des Jahres auf der indischen Auto Expo 2023 gezeigt. Die Optik wurde inzwischen weiterentwickelt. Offenbar erhielt das Auto eine neue Lichtsignatur und andere Außenspiegel. Zudem wurde das Markenlogo nun höher platziert:
eVX Concept vom Januar
Neue Version der Studie
Das Interieur des eVX soll in Tokio erstmals präsentiert werden. Schon bekannt war, dass das Auto 4,30 Meter lang ist und Allradantrieb hat; zur Leistung gibt es noch keine Angaben. Die 60-kWh-Batterie soll jedoch für rund 500 km Reichweite sorgen. Wenn das ein WLTP-Wert ist, wäre das Auto Rivalen wie dem Smart #1 oder den Stellantis-SUVs (Opel Mokka & Co) überlegen.
Im Juni wurde der Suzuki eVX sogar schon als Erlkönig in Europa erwischt
Offenbar noch nie gezeigt wurde das eWX Concept, ein winziges Wägelchen im Japan-typischen Kasten-Format. Mit 3,40 Metern ist das Auto noch deutlich kürzer als ein Dacia Spring (3,73 m) und sogar ein VW e-Up (3,60 Meter). Die Höhe liegt jedoch bei stattlichen 1,62 m – damit ist das Vehikel deutlich höher als breit. Ansonsten verrät Suzuki nur die Reichweite, die zu einem reinen City-Mobil passt: 230 Kilometer.
Für Europa wohl zu kastenförmig: Der Suzuki eWX
Ein weiterer Neuling namens e Every Concept scheint die gewerbliche Variante des eWX zu sein, da Länge und Breite exakt übereinstimmen. Mit 1,89 m ist das Vehikel aber noch höher. So ist auch die Reichweite mit 200 km geringer. Vermutlich ist weder der eWX noch seine gewerbliche Variante für Europa bestimmt.
Außerdem zeigt Suzuki diverse Elektro-Vehikel für Leute mit eingeschränkter Mobilität, darunter die Studie Moqba, die neben Rädern auch noch vier Beine besitzt, um Treppen überwinden zu können. Ebenfalls in Tokio zu sehen sind ein Lieferroboter, ein zusammenklappbares elektrisches Kleinkraftrad namens e-PO sowie zwei Elektroroller.
Im Messegepäck ist auch der e-Burgman, eine Elektroversion des bekannten 125-ccm-Rollers. Der E-Roller verfügt über ein Akku-Tauschsystem und wird "kontinuierlich weiterentwickelt", so Suzuki. Auch an einer Wasserstoff-Version auf Basis des Burgman 400 wird gearbeitet.
e-Burgman als Prototyp
Bildergalerie: Suzuki eVX Concept (01/2023)
Quelle: Suzuki Deutschland (per E-Mail)
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