Die neue Generation des Opel Vivaro Electric ist da. Der batterieelektrische Transporter ist die Nutzfahrzeugversion des Zafira und ist nun ab 39.500 Euro netto bestellbar. Das Auto bietet neben einer neuen Optik auch ein geändertes Cockpit und eine bessere Vernetzung.

So gibt es auf Wunsch Infotainmentsysteme mit Unterstützung von Apple CarPlay und Android Auto sowie mit bis zu 10 Zoll großem Farb-Touchscreen. Kabelloses Smartphone-Verbinden und -Laden ist ebenso möglich wie der schlüssellose Zugang und Start der Fahrzeuge. Bis zu 18 Fahrerassistenzsysteme sollen die tägliche Arbeitsfahrt und das Rangieren sicherer machen.

Bildergalerie: Opel Vivaro Electric (2024)

Was die Optik angeht, so fährt der Vivaro Electric (früher Vivaro-e) nun mit dem markentypischen Vizor an der Front vor. Wie gehabt, kann man beim Akku zwischen 50 und 75 kWh wählen. Mit der kleineren Batterie fährt der Nützling bis zu 223 Kilometer emissionsfrei, mit dem weiterentwickelten 75-kWh-Akku sind es künftig 350 km – über 20 Kilometer mehr als zuvor.

Für den Antrieb sorgt bei beiden Versionen der altbekannte 100-kW-Motor. Aufgeladen wird mit 11 kW Wechselstrom oder 100 kW Gleichstrom. Letzteres dauert beim kleinen Akku 38 Minuten (von 5 auf 80 Prozent), beim großen 45 Minuten. Schneller geht es mit der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Version, dem Vivaro Hydrogen.

Den Vivaro gibt es in zwei Längen (4,98 und 5,33 Meter), als Kastenwagen, Doppelkabine sowie als Fahrgestell für verschiedenste Aufbauten. Je nach Version bietet er bis zu 6,6 Kubikmeter Ladevolumen und 1,4 Tonnen Zuladung.

Bildergalerie: Opel Movano Electric (2024)

Noch mehr Platz bietet die Neuauflage des Opel Movano, die bald auch mit Elektroantrieb bestellbar ist. Auch die neue Generation bietet zahlreiche Varianten und Konfigurationsmöglichkeiten. Das Ladevolumen erreicht bis zu 17 Kubikmeter, die Nutzlast bis zu 1.500 Kilo. Für den Antrieb sorgt nun ein neuer 200-kW-Elektromotor mit 400 Newtonmeter Drehmoment. Der Strom kommt aus einer 110-kWh-Batterie. die bis zu 420 km mit einer Batterieladung ermöglicht. Den Movano Electric hatten wir schon Ende November vorgestellt. Darüber hinaus wird der Movano künftig erstmals auch mit Wasserstoff-Brennstoffzellen erhältlich sein.