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Kia-Manager bestätigt Elektroversion des Tasman

Pick-up dürfte allerdings primär für die USA bestimmt sein

Kia Tasman (2025): Das Exterieur
Bild von: Kia

Man wird ja wohl noch träumen dürfen! Wenn wir uns das Titelbild ansehen, denken wir selbst bei trübem deutschem Winterwetter an Sommer, Sonne und Strand. Der Kia Tasman wäre das passende Auto, er gäbe dem Ganzen auch noch einen abenteuerlichen Touch. Bisher sind nur fossile Antriebe angekündigt, doch ein Kia-Manager hat nun bestätigt, dass an einer Elektroversion gearbeitet wird.

Der Kia Tasman wurde Ende Oktober vorgestellt, aber weder die deutsche noch die europäische Presseabteilung meldete es. Kia Global schrieb, der Wagen werde im ersten Halbjahr 2025 zunächst in Korea eingeführt, anschließend dann in Australien, Afrika und dem Nahen Osten. Von Europa oder auch nur den USA war nicht die Rede, geschweige denn von einer Elektroversion: Ein Diesel und ein Benziner wurden für den 5,41 Meter langen Pick-up angekündigt, den es mit Heck- und Allradantrieb sowie als Single und Double Cab geben wird.

Kia Tasman (2025): Das Exterieur

Der schicke Kia Tasman startet 2025 - aber nicht bei uns

Bild von: Kia

Die Bombe platzen ließ nun Christo Valentyn, Marketingleiter von Kia Südafrika: "Ich sollte das wahrscheinlich nicht sagen, aber... eine Elektroversion kommt,“ sagte der Manager am Rande der Fahrveranstaltung, wie Carbuzz.com berichtet. 

Die Konstruktion des Wagens basiert auf einem Leiterrahmen; vorne wird eine Doppelquerlenkerachse, hinten eine Starrachse mit Blattfedern verwendet – ein eher robustes Setup also. Doch der Hersteller  habe angedeutet, die Plattform sei modular genug, um eine Vielzahl von Antriebssträngen aufzunehmen, schreibt Carbuzz. So soll es in Australien eine Plug-in-Hybridversion geben, wenn auch frühestens Anfang 2026. Dass auch ein batterieelektrischer Antrieb geplant sein könnte, wurde hingegen nie offiziell erwähnt.

Kia Tasman (2025): Das Exterieur

Mit 5,41 Metern wäre der Tasman in den USA immer noch ein Midsize-Pick-up und träte gegen den Ford F-150 Lightning an

Bild von: Kia

Doch eine Elektrovariante könnte Sinn ergeben. Denn der Konzern wird 12,6 Milliarden Dollar in US-Fabriken investieren, darunter zwei Batterie-Joint-Ventures in Georgia. Dort einen Elektro-Pick-up zu bauen, wäre naheliegend, zumal die Kundschaft vielleicht von den Steuergutschriften für Elektroautos aus amerikanischer Produktion profitieren könnte. Carbuzz glaubt allerdings, dass es bis zur Markteinführung noch ein wenig dauern wird. 2027 wäre der früheste Termin, so die englischsprachige Website.

Bildergalerie: Kia Tasman (2025)

Unter dem Strich

Eine Elektroversion des Kia Tasman wird offenbar entwickelt und könnte ab 2027 in den USA auf den Markt kommen. Der Fokus wird wohl auch auf dem amerikanischen Markt liegen, wo Pick-ups nun mal den größten Marktanteil haben. Eine Zweitverwertung in Europa wäre denkbar, auch wenn hierzulande wohl keine großen Stückzahlen zu erwarten wären. Denkbar vielleicht, aber auch wahrscheinlich? Nun, man wird ja wohl noch träumen dürfen ...