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Für eine persönlichere Erfahrung

Cadillac Elevated Velocity: Verrückter Elektro-Crossover

Studie für Fans von gepflegtem Wüstenpolo mit Lenkradbildschirm und Rädern aus Flachs und Plexiglas

Cadillac Elevated Velocity Concept (2025)
Bild von: Cadillac

Letztes Jahr um diese Zeit enthüllte Cadillac ein extrem langes Elektro-Coupé der Luxusklasse namens Opulent Velocity, dieses Jahr wird ein Crossover mit der Bezeichnung Elevated Velocity präsentiert. Das Elektroauto ist mit Flügeltüren, einem Lenkrad-Bildschirm und einer Karosserie, die den Sand per Vibration abschüttelt extrem serienfern – je nach Temperament könnte man stattdessen auch verrückt sagen.

Der Wagen rollt auf 24-Zoll-Rädern und besitzt eine Luftfederung mit einstellbarer Fahrwerkshöhe; zum Antrieb heißt es nur, er sei elektrisch. Der 2+2-Sitzer soll Designmerkmale künftiger V-Modelle vorwegnehmen. Die kürzlich präsentierten Sportmodelle Cadillac Lyriq-V und Optiq-V zeigen, dass auch E-Autos diesen Namenszusatz tragen können.

Die Bezeichnung "Elevated" ist doppeldeutig und spielt sowohl auf die erhöhte Karosserielage als auch auf den erhöhten Komfort der Insassen im Interieur an. Durch die große Bodenfreiheit soll sich der Wagen auch für den Einsatz in extremen Wüstengebieten eignen.

Cadillac Elevated Velocity Concept (2025)

Der Innenraum ist in einem dunklen Rot gehalten, das einzige Display befindet sich im Lenkrad

Bild von: Cadillac

Verschiedene "Benutzererlebnismodi" ermöglichen es, die Eigenschaften des Fahrzeugs zu erleben.

 Im Willkommensmodus werden die Insassen begrüßt: Die Flügeltüren öffnen sich und der Fahrzeugboden, die Sitze, die Instrumententafel, die Türen und das Lenkrad leuchten in sanftem Weiß auf. Eine Willkommensanimation wird auf dem Lenkrad-Display abgespielt und der Cadillac-Schriftzug und das V-Series-Logo am Armaturenbrett werden illuminiert.

Im Elevate-Modus fährt der Wagen autonom, Pedale und Lenkrad werden eingefahren. Außerdem wird nicht nur die Außentemperatur, sondern auch die Körpertemperatur der Person am Steuer angezeigt, ein Infrarotlicht soll die "optimale Leistung der Insassen" fördern – vermutlich ein Feature für kalte Tage.

Im Velocity-Modus übernimmt man wieder selbst das Fahren. Das Lenkrad wird ausgefahren und zeigt Geschwindigkeit, Uhrzeit, Ladestand und Batterietemperatur an, ein Head-up-Display zeigt Navigationshinweise.

Cadillac Elevated Velocity Concept (2025)

Das Wüstenpolo-Set mit Helm, Handschuhen, Sonnenbrille, Knieschützern und zusammenschraubbarem Schläger wird offenbar im Frunk untergebracht

Bild von: Cadillac

Zu den weiteren Besonderheiten gehören "Sand Vision", eine Technik, welche bessere Sicht in einem Sandsturm ermöglichen soll. "Elements Defy" ist eine Vibrationsfunktion, mit der die Karosserie von Staub, Sand und Schmutz befreit werden kann. Und die Räder sollen nicht aus Alu, sondern aus Flachsfasern und Plexiglas bestehen. Außerdem gibt Cadillac dem Auto ein Wüstenpolo-Set bei. Ob man den Ball vom Fahrersitz aus schlagen soll, während der Wagen mit geöffneten Flügeltüren autonom fährt, lässt Cadillac offen.

Das Elevated Velocity Concept wird am heutigen 15. August 2025 bei "The Quail" gezeigt, einem Motorsport-Treffen im Rahmen der Monterey Car Week in Kalifornien.

Bildergalerie: Cadillac Elevated Velocity Concept (2025)

Unter dem Strich

Eine Studie wie das Elevated Velocity Concept von Cadillac gehört mehr ins Entertainment-Ressort als in den Bereich Information. Aber schütteln wir nicht alle gern mal den Kopf über die verrückten Ideen der Designer? Insgesamt ist das Modell das gerade Gegenteil von Skodas Vision O: Nicht Alltagstauglichkeit, sondern aberwitziger, fast schon obszöner Luxus steht im Vordergrund. Während Skoda seinen Serienmodellen einen Eiskratzer aus Plastik beilegt, kommt die Cadillac-Studie mit einem Wüstenpolo-Set daher ...