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Für eine persönlichere Erfahrung

Citroën: Verdoppelte Staatsprämie bis Ende Juni verlängert

Mit bis zu 6.000 Euro Zusatz-Rabatt kostet der günstigste e-C3 nicht mal mehr 8.000 Euro, deutlich weniger als jeder Verbrenner.

Citroën ë-C3 (2024) im Test

Citroën verdoppelt nach wie vor die staatliche Förderung für Elektroautos, wenn es sich um einen Stromer mit dem Doppelwinkel handelt. Damit vergünstigt sich der Kauf um bis zu 12.000 Euro. Die Aktion, die zunächst von Januar bis Ende März lief, wurde bis Ende Juni verlängert. Das geht aus der Website des Herstellers hervor.

Die staatliche Elektroauto-Förderung beträgt bei Kauf oder Leasing eines neuen Elektroautos 3.000 bis 6.000 Euro. Wie hoch die Prämie ist, hängt vom Haushaltseinkommen und der Zahl der Kinder ab. Citroën verdoppelt den individuellen Förderbetrag. Hier der aktuelle Stand von der Hersteller-Website:

"Bei Kauf oder Leasing eines PKW-Elektro-/Plug-in-Hybrid-Neufahrzeuges erhalten alle Privatkunden eine Citroen- und Händler-Förderprämie in Höhe von 3.000 €. Für den Fall, dass der Kunde für eine höhere staatliche Förderprämie berechtigt ist, erhält der Kunde von Citroen die Differenz zwischen der Citroen Förderprämie und der staatlichen Förderprämie, max. weitere 3.000 €.

Hierfür muss der Kunde bei Kaufvertragsabschluss dem Händler die gleichen Nachweise vorlegen wie bei der staatlichen Förderprämie. Bei einer Berechtigung zur maximalen staatlichen Förderung bedeutet dies beim Kauf eines Citroën Elektrofahrzeuges einen Preisvorteil gegenüber der UVP von bis zu 12.000 Euro. Angebot gültig bis 30.06.2026." (Fußnote auf der Citroën-Website)

Demnach bekommt man 3.000 Euro Nachlass sogar dann, wenn man über der Einkommensgrenze von 80.000 Euro liegt. Für die vollen 6.000 Euro muss man die gleichen Nachweise vorlegen wie für die Staatsprämie.

Citroen e-C3 (2024)

Citroën e-C3: Mit "Doppelförderung" schon für unter 8.000 Euro

Bild von: Citroën
Dacia Sandero (2026)

Den Dacia Sandero (2026) mit Verbrenner gibt es erst ab 12.790 Euro

Bild von: Dacia

Beispiel: Die Basisversion des Citroën e-C3 mit kleiner Batterie (Urban Range) in der Basisausstattung You kostet nach Liste 19.990 Euro. Geringverdiener mit zwei Kindern bekommen beim Kauf 6.000 Euro staatliche Förderung. Citroën verdoppelt die Prämie in diesem Fall auf 12.000 Euro. Damit zahlt man für das Elektroauto nur noch 7.990 Euro. Zum Vergleich: Der günstigste Verbrenner auf dem Markt, der Dacia Sandero, kostet 12.790 Euro.

Citroen e-C3 Aircross (2025) im Test

e-C3 Aircross: Mit Maximalförderung schon ab 14.490 Euro

Bilder von: Citroën
Citroen C3 Aircross als Verbrenner (2024): Das Exterieur

Als Verbrenner gibt es den C3 Aircross erst ab 18.890 Euro.

Von der Förderung profitieren alle Elektroautos und Plug-in-Hybride von Citroën. So gibt es etwa den Citroën e-C3 Aircross mit einem Basis-Listenpreis von 26.640 Euro rabattiert bei Vorliegen der Bedingungen für eine staatliche Maximalförderung schon ab schon ab 14.640 Euro, also viel günstiger als die günstigste Verbrennerversion, die seit Anfang April 19.190 Euro kostet.

Citroen e-C4 (2025)

Der e-C4 gibt es rabattiert ab 19.900 Euro

Bild von: Citroën
VW Golf (2024)

VW Golf (2024)

Bild von: Volkswagen

Den e-C4 gibt es nach Liste ab 32.050 Euro, mit Maximalförderung von 12.000 Euro werden daraus 20.050 Euro. Zum Vergleich: Den günstigsten VW Golf, mit dem 85 kW starken 1.5 TSI, gibt es für 29.395 Euro. 

Citroen C5 Aircross (2025)

Den e-C5 Aircross gibt es mit 12.000 Euro Förderung schon ab 30.590 Euro, den billigsten Verbrenner erst ab 33.990 Euro. 

Bild von: Citroën

Citroën folgt mit seinen Rabatten dem Beispiel anderer Marken, darunter:

Unter dem Strich

Die Rabatte schießen wieder ins Kraut. Viele Marken gewähren ein paar tausend Euro Nachlass auf ihre Elektroautos, und zusammen mit der staatlichen Förderung werden Elektroautos zuweilen günstiger als vergleichbare Verbrenner. Die Elektroauto-Verkäufe haben im ersten Quartal zugelegt, und aus unserem privaten Umfeld werden wir immer wieder gefragt, welche Modelle wir empfehlen. Die Rabatte und die Förderung tun offenbar zusammen mit den derzeit hohen Spritpreisen ihr Werk.

Ob all das der Elektromobilität auch langfristig hilft, ist die Frage. Die staatliche Förderung reicht für etwa 800.000 Autos. Letztes Jahr wurden rund 545.000 Elektroautos und 311.000 PHEVs zugelassen. Das heißt, die Förderung wird wohl nicht bis Ende 2026 reichen. Danach könnte die Nachfrage wieder in ein tiefes Loch fallen – genau wie 2024, nachdem die Förderung Ende 2023 gestrichen wurde.

Letzte Änderung am 15. April 2026: Verlängerung der Verdoppelungs-Aktion und moderate Preiserhöhung bei Citroën berücksichtigt