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Ultraviolette X-47: E-Motorrad mit Radar kommt nach Deutschland

Der indische Hersteller Ultraviolette stellt die neue X-47 vor. Das Crossover-Elektromotorrad ist das erste seiner Klasse mit Radarsystem

Ultraviolette X-47 Crossover 2026
Bild von: Ultraviolette

Der Markt für Elektromotorräder wächst und neue Marken fordern die etablierte Konkurrenz heraus. Einer dieser neuen Player ist Ultraviolette aus Indien. Auf der IMOT in München hat das Unternehmen jetzt mit der X-47 sein nächstes E-Motorrad für Deutschland vorgestellt. Es ist als Crossover konzipiert und bringt fortschrittliche Technik in die Klasse.

Das Highlight der X-47 ist das radarbasierte Assistenzsystem UV HyperSense. Es soll die Sicherheit durch eine permanente Umfeldüberwachung erhöhen, was bei E-Fahrzeugen durch das leise Fahrgeräusch besonders relevant ist. Ultraviolette positioniert die X-47 als vielseitiges Alltagsfahrzeug. Eine aufrechte Sitzposition und eine auf den Fahrer zugeschnittene Ergonomie sollen sowohl im Stadtverkehr als auch auf längeren Strecken für Komfort sorgen.

Bildergalerie: Ultraviolette X-47 Crossover 2026

Der elektrische Antriebsstrang ist auf Leistung und Effizienz ausgelegt. Die X-47 bietet eine in neun Stufen einstellbare Rekuperation, die Energie beim Bremsen zurückgewinnt. Eine dreistufige Traktionskontrolle und die dynamische Stabilitätskontrolle (UV DSC) regeln die Kraftabgabe und die Verzögerung. Das System koppelt die Rekuperationsstufen mit dem ABS und sorgt so für hohe Fahrstabilität, die typisch für moderne E-Fahrzeuge ist.

Ein zentrales Element für die Alltagstauglichkeit ist der neue Onboard-Lader. Er wurde vollständig von Ultraviolette entwickelt und wird luftgekühlt. Genaue Ladezeiten oder Batteriekapazitäten nannte das Unternehmen noch nicht. Der Vertrieb in der DACH-Region und Italien läuft exklusiv über Zero Center, einen Spezialisten für Elektromobilität.

Ultraviolette X-47 Crossover 2026
Bild von: Ultraviolette

Ultraviolette versteht sich als Innovator für Elektro-Plattformen und Batterietechnologie. Das Unternehmen wird von namhaften Investoren wie Lingotto (Exor/Ferrari) und Qualcomm Ventures unterstützt. Mit der X-47 will die Marke erneut ihre technologische Kompetenz unter Beweis stellen und zeigen, dass E-Motorräder aus Indien global wettbewerbsfähig sind.

Eine offizielle Markteinführung oder Preise für die X-47 gibt es noch nicht. Als Anhaltspunkt dient das Schwestermodell F77. Aufgrund der hohen Nachfrage hat Ultraviolette dessen Einführungsangebot verlängert, es ist weiterhin ab 8.990 Euro erhältlich.