Video zeigt, wie gut FSD Beta 10 in städtischer Umgebung funktioniert

Tesla arbeitet mit seinem autonomen Fahrsystem "Full Self-Driving" (FSD) am autonomen Fahren auf Level 5. Nun hat sich Elon Musk auf Twitter zum Zeitplan der Einführung geäußert. Danach soll die neue FSD Beta im zweiten Quartal 2021 erscheinen, wahrscheinlich schon im April.

In einem Tweet mitten in der Nacht antwortete Musk auf eine Frage zum FSD-Beta-Zeitplan und bestätigte, dass die Software im zweiten Quartal 2021 starten wird.

 

Etwas später wurde Musk mit einem Interview vom Dezember konfrontiert. Darin hatte er versprochen, dass Tesla im Jahr 2021 das komplett autonome Fahren (Level 5) haben werde. Auf den Post von Twitter-Nutzer BogusThought antwortete der Tesla Chef, dass bereits die Version 8.1 von FSD Beta, die er derzeit verwendet, bereits weitgehend ohne Fahrereingriffe auskomme. Und der kommende Software-Build solle noch besser sein.

 

In einem folgenden Tweet schrieb Musk, dass die Version 9 einer größeren Gruppe von Testfahrern zur Verfügung gestellt werden soll. Das könnte laut Musk bereits im nächsten Monat (also April) der Fall sein. Das ist offenbar eine Konkretisierung der Angabe "zweites Quartal":

 

Auch mit der Freigabe an eine größere Gruppe von Testfahrern ist die FSD Beta noch nicht richtig gestartet.

Bereits seit Oktober werden Versionen von FSD Beta von einigen auserkorenen Tesla-Fahrern getestet. Am 18. Januar veröffentlichte der Tesla-Owner-Club des Silicon Valley schon ein Video von einem Test von FSD Beta 10. Offenbar wird also auch schon eine neuere Version getestet als die von Musk erwähnte Version 9. Das Video zeigt, wie gut die Software in städtischer Umgebung funktioniert:

Linksabbiegen ohne Ampel funktioniert bereits gut, und das Auto wartet dabei auch den Querverkehr ab. Vor einem Auto, das quer auf der Fahrbahn steht, bremst der Tesla und weicht etwas nach rechts aus – allerdings etwas spät, wenn das Video nicht trügt. An einer roten Ampel wartet der Tesla und fährt erst bei Grün geradeaus weiter, wenn auch etwas zögerlicher als es ein menschlicher Fahrer getan hätte. Auch an einer kaputten, blinkenden Ampel funktioniert alles ordnungsgemäß: Das Auto wartet den Querverkehr ab und fährt dann weiter. 

Als Alternative zum Kauf der neuen Software hat Musk kürzlich die Einführung von FSD-Abonnements angekündigt. Das Abo soll Funktionen wie automatische Spurwechseln, automatisches Parken, Ampel- und Stoppschild-Automatisierung und später auch autonomes Fahren in der Stadt umfassen. Diese Subscriptions sollen ab dem zweiten Quartal verfügbar sein, wie Musk am 1. März twitterte:

 

Musk sagte allerdings auch, dass es für Tesla-Kunden immer noch besser sei, FSD direkt zu kaufen statt ein Abonnement zu erwerben.