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Morand-Supersportler: Fast 1.500 kW Leistung und 400 km/h Spitze

Elektro-Sportler aus der Schweiz mit Naturfaser-Karosserie

Die Schweizer Firma Morand will 2023 einen rund 1.500 kW starken Supersportler bringen

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

12. Mai 2021 um 09:45 Uhr

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Die Schweizer Firma Morand Cars will 2023 einen Supersportwagen der Extraklasse auf die Räder stellen. Einen Namen hat das Auto noch nicht, aber es gibt immerhin schon zwei Renderings, die Front und Heck zeigen. Geplant ist nur eine exklusive Kleinserie von 73 Fahrzeugen. Dabei hat man die Wahl zwischen einer rein elektrisch angetriebenen Version und einem Plug-in-Hybrid-Antrieb.

Die Elektroversion hat vier E-Motoren mit zusammen über 2.000 PS Leistung, was knapp 1.500 kW entspricht. Die Sprintzeit wurde noch nicht ermittelt, doch soll der Wagen über 400 km/h erreichen. Auch zur Batteriegröße macht Morand noch keine Angaben. Der Wagens soll aber eine Reichweite von 300 km haben und sich in weniger als 10 Minuten aufladen lassen – genauere Angaben fehlen. Der Zweisitzer mit Carbon-Monocoque wiegt 1.250 Kilo, wobei nicht ganz klar ist, ob die 350 kg schwere Batterie mitgerechnet wird.

Morand-Supersportler (Rendering)

Die Plug-in-Hybrid-Variante kombiniert einen V10-Verbrenner mit drei Elektromotoren, was eine Systemleistung von mehr als 1.200 PS (ca. 880 kW) ergibt. Damit soll der etwa 1,4 Tonnen schwere Bolide in etwa 6,3 Sekunden auf Tempo 200 sprinten. Auch hier liegt die Höchstgeschwindigkeit bei über 400 km/h.

Das Hypercar soll "die Leistung eines Formel-1- und eines 24-Stunden-Prototyps von Le Mans mit einem modernen und luxuriösen Innenausbau und einem umfassenden digitalen Erlebnis kombinieren".

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Zu den Besonderheiten beider Versionen gehört die Verwendung von besonders leichten Naturfaser-Verbundwerkstoffen, die sowohl für die Karosserie als auch im Innenraum verwendet werden. Für die Karosserie benutzt Morand laut Website "eine Flachs-Carbon-Technologie". Dazu kooperiert Morand Cars mit dem Naturfaser-Spezialisten Bcomp, der ebenfalls aus der Schweiz kommt. Die Materialien sollen bei einer hervorragenden Steifigkeit den CO2-Fußabdruck um 75 Prozent verkleinern. Die Firma hat auch schon einen Rennsitz für das McLaren-Formel1-Team entwickelt.

Morand Cars sitzt in dem kleinen Ort Vuadens ein paar Kilometer südwestlich von Bern. Zum Team gehören der Rennfahrer und Rennteam-Manager Benoît Morand, der Ingenieur und Rennsport-Manager Eric Boullier und der Unternehmer Michel Volet.

Technische Daten des Morand-Supersportlers (Elektroversion)

Quelle: Morand Cars

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