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Smarts neues Elektro-SUV: Aus Concept #1 wird Smart #1

Angeblich soll der Neuling schon Anfang April präsentiert werden (Update)

Smart gibt bekannt: Aus dem Concept #1 wird der Smart #1

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

Aktualisiert: 8. Mär. 2022 um 08:28 Uhr

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Auf der IAA im Herbst stellte Smart sein neues Elektro-SUV als Studie vor. Aus diesem Smart Concept #1 wird in der Serie der Smart #1. Die Markteinführung soll noch 2022 erfolgen. Das gab der Hersteller nun offiziell bekannt.

Nach den Informationen von mbpassionblog soll der Wagen schon Anfang April vorgestellt werden, die Auslieferung dann im Dezember starten. Der Antrieb soll aus einer über 200 PS starken Asynchronmaschine (ASM) im Heck bestehen. Das wären über 150 kW. Dazu sollen Akkus bis etwa 60 kWh kommen, die bis zu 430 Kilometer lange Ausflüge erlauben. Damit würde sich der neue Smart etwa in der Liga des Hyundai Kona Elektro mit 150 KW und 64-kWh-Akku einordnen.

Offiziell verkündet hat Smart bisher nur, dass der Wagen bereits eine Reihe von Aerodynamik- und Wintertests absolviert hat. Und zwar in China, wo das Auto auch entwickelt und gebaut wird.

Smart #1 mit Tarnfolie im Windkanal

Smart #1 im Windkanal

Smart Concept #1 (2021)

Die IAA-Studie Concept #1

Im Windkanal des China Automotive Engineering Research Institute in Chongqing wurde für den Smart #1 ein cW-Wert von 0,29 gemessen. Für geringen Windwiderstand sorgen bündige Türgriffe, ein Aerodynamik-Paket sowie ein Grill, der sich je nach Kühlungsbedarf öffnet oder schließt (Active Grille Shutter, AGS).

Bildergalerie: Smart #1 (2022)

Smart #1 mit Tarnfolie bei Wintertests

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Smart #1 mit Tarnfolie bei Wintertests Smart #1 mit Tarnfolie bei Wintertests Smart #1 mit Tarnfolie bei Wintertests Smart #1 mit Tarnfolie bei Wintertests Smart #1 mit Tarnfolie im Windkanal Smart #1 mit Tarnfolie im Windkanal

Die Wintertests erfolgten im hohen Norden Chinas. Bei Temperaturen um minus 40 Grad musste das Batterie-Temperaturmanagement zeigen, was es kann. Auch die Türgriffe wurden getestet. Sie sind mit einer "Eisbrecher-Funktion" ausgestattet, womit sich die Türen auch dann noch öffnen lassen sollen, wenn das Auto mit einer dünnen Eisschicht bedeckt ist.

Die Marke Smart gehört auch nach der Umfirmierung von Daimler in Mercedes nach wie vor zur Mercedes-Benz Group, wie uns ein Unternehmenssprecher von Mercedes schrieb. Allerdings gehört die Marke nun zu dem Joint Venture zwischen Geely und Mercedes – der im Januar 2020 gegründeten Smart Automobile Company.

Dieses Gemeinschaftsunternehmen hat den neuen Elektro-Smart auch entwickelt. Dabei dürfte die Sustainable Electric Architecture (SEA) von Geely als Plattform dienen. Vermutlich handelt es sich dabei um die Version SEA2, denn nur diese soll B-Segment-Fahrzeuge (und auch größere) tragen.

Dazu passt auch, dass die Studie Concept #1 einen Radstand von 2.750 mm hatte – SEA2 soll Radstände zwischen 2.650 und 2.900 mm unterstützen. Die Studie war 4,29 Meter lang und hatte eine eine stolze Höhe von fast 1,70 Meter. Zum Vergleich: Der Peugeot e-2008 ist mit 4,30 Meter praktisch genauso lang, aber nur 1,55 Meter hoch. 

Mit der Verwendung des "#"-Symbols in Kombination mit einer Zahl hat Smart offenbar ein Schema geschaffen, in das sich auch spätere Modelle einfügen dürften. Smart spricht vom "ersten Serienmodell der Familie". Demnach werden in den nächsten Jahren dann wohl ein Smart #2 und #3 folgen.

Mehr zu Smart:

Smart: Wechselt die Marke nun zum Joint Venture mit Geely?

Smart Concept #1: Seriennaher Ausblick auf ein kleines SUV

Quelle: Smart

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