Lange Lieferzeiten in Kombination mit dem drohenden Ende der bisherigen Förderung für Plug-in-Hybride und Elektroautos zum Jahresende setzen so manche potenzielle Kundin und so manchen Kaufwilligen unter Druck. Hyundai garantiert nun Privatkunden die Umweltprämie für seine Elektroautos und Plug-in-Hybride.

Wer demnächst einen verbindlichen Kaufvertrag beim Händler abschließt, dem garantiert der Hersteller, dass das Auto rechtzeitig vor dem Jahresende ausgeliefert wird. Dabei gelten folgende Fristen:

  • Hyundai Ioniq 5: bis zum 30. April
  • Tucson Plug-in-Hybrid: bis 31. Mai
  • Kona Elektro: bis 30. Juni 
  • Ioniq Elektro: bis 30. Juni 
  • Santa Fe Plug-in-Hybrid: bis 30. Juni

Damit die Umweltprämie in der jetzigen, vollen Höhe ausbezahlt werden kann, müssen die Fahrzeuge bis zum 31. Dezember 2022 ausgeliefert und zugelassen sowie die BAFA-Antragsstellung erfolgt sein. Das Garantieangebot von Hyundai gibt diese Sicherheit. Laut Pressemitteilung wird die Auslieferung bis zum 31. Dezember garantiert. Das Angebot gilt jedoch nur, solange der Vorrat an Autos reicht.

"Dank unserer kurzen Produktions- und Lieferwege können wir garantieren, dass Elektroautos und Plug-in-Fahrzeuge, die jetzt oder bald im Rahmen unseres Versprechens gekauft werden, bis zum Jahresende an Kunden ausgeliefert sind", sagt Hyundai-Deutschland-Chef Jürgen Keller.

Am schnellsten muss man sich für den Hyundai Ioniq 5 entscheiden. Die Preise für das E-Auto mit 800-Volt-Technik beginnen bei 41.900 Euro, nach Abzug der Förderung in Höhe von 9.570 Euro bleiben 32.330 Euro. Dafür erhält man einen 125 kW starken Hecktriebler, dessen 58-kWh-Akku 384 km ermöglichen soll. Die reichweitenstärkste Version, der Hecktriebler mit 73-kWh-Batterie, soll 451 km schaffen. Eine neue Variante mit 77-kWh-Akku ist angekündigt.

Den Kona Elektro gibt es wahlweise mit 100 kW Antriebsleistung und 39 kWh-Akku oder aber mit 150-kW-Antrieb und 64 kWh. Hier beginnen die Preise bei 35.650 Euro.

Mit 35.350 Euro fast den gleichen Basispreis hat der Ioniq Elektro. Hier gibt es ausschließlich den 100-kW-Antrieb in Kombination mit einem minimal kleineren Akku (38 kWh). Die Reichweite liegt jedoch bei 311 km und damit sogar etwas höher als beim entsprechenden Kona (305 km). Für die Plug-in-Hybrid-Version des Ioniq macht Hyundai kein Angebot; offenbar ist er nicht mehr verfügbar. Generell ist der Ioniq nicht mehr konfigurierbar – weder als BEV, noch als PHEV, und auch nicht als Hybridfahrzeug:

Der Hyundai Ioniq ist auf der deutschen Website nicht mehr konfigurierbar - weder als Elektroauto, noch als Plug-in-Hybrid noch als Hybrid

Der Tucson Plug-in-Hybrid kostet in der Basisversion 42.350 Euro vor Förderung. Das Kompakt-SUV besitzt einen 180-PS-Turbobenziner und einen 67 kW (91 PS) starken Elektromotor; so ergibt sich ein 265 PS starker Allradantrieb. Den gleichen Antrieb hat auch der größere Santa Fe Plug-in-Hybrid. Die Preise beginnen hier bei 55.750 Euro.