Home

Tesla

News

Tesla Supercharger in 5 weiteren Ländern für fremde Marken offen

Nach Holland, Frankreich und Norwegen nun auch in Österreich, Belgien, Spanien, Schweden und Großbritannien

Tesla Supercharger in weiteren Ländern für andere Marken offen

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

19. Mai 2022 um 09:27 Uhr

Als bevorzugte Quelle InsideEVs auf Google hinzufügen

Teilen

Tesla öffnet sein Supercharger-Netzwerk nun in weiteren fünf europäischen Ländern für fremde Marken. Nach den Niederlanden, Norwegen und Frankreich sind nun Österreich, Belgien, Spanien, Schweden und Großbritannien dran.

Seit dem gestrigen 18. Mai können damit auch Elektroautos, die nicht von Tesla sind, die Schnellader benutzen. Allerdings gilt das nicht für alle Ladestationen, sondern nur für einen Teil des Netzwerks. So will Tesla vermeiden, schon bisher stark frequentierte Supercharger-Standort zu überlasten. So wurden zum Beispiel in Großbritannien zunächst nur 158 von etwa 600 Ladesäulen freigegeben, wie Autocar berichtet.

 

Es könnte aber sein, dass Tesla nur in den ersten Monaten ein wenig vorsichtig mit der Freigabe ist. So wurden in Norwegen im Januar nur 15 Standorte freigegeben, doch 42 weitere folgten nun im Mai. Damit sind etwa zwei Drittel der Standorte auch durch Autos anderer Marken nutzbar, wie InsideEVs.com berichtete.

An den Superchargern kann man sein E-Auto mit einem normalen CCS2-Stecker laden. An den meisten Stationen gibt es allerdings Probleme aufgrund der Anordnung der Säulen und der kurzen Ladekabel – die Supercharger sind eben auf Tesla-Fahrzeuge ausgerichtet, die an der linken hinteren Ecke aufgeladen werden. Deswegen muss in der Regel rückwärts zur Säule gefahren werden:

Tesla Supercharger

Bei einem VW ID.3 zum Beispiel ist der Ladeanschluss aber rechts hinten, das heißt, das Auto blockiert neben der benutzten Säule auch die rechts daneben für Tesla-Fahrer:

 

Nach Angaben von Michael Hsu haben nur wenige Modelle den Ladeport an der gleichen Stelle wie Tesla. Darunter sind die von Peugeot, Citroen, Opel, DS, Polestar und Volvo sowie der jüngst ausgelaufene Hyundai Ioniq Elektro. Modelle wie der Porsche Taycan, der Audi e-tron GT,  
der Renault Zoe, Dacia Spring, der Honda e und MG ZS (wenn das Kabel reicht) können vorwärts an die Säule fahren und so laden, ohne einen Platz für Teslas zu blockieren:

 

Wann Tesla die ersten Supercharger in Deutschland für andere Marken zugänglich macht, ist weiter unbekannt, aber lange dürfte es nicht mehr dauern.

Mehr zu Teslas Superchargern:

Tesla-Supercharger: Europaweite Erhöhung der Strompreise

Tesla-Supercharger: In Holland nun generell für Fremdmarken offen

Quelle: InsideEVs.com

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Mehr zur Technik des Tesla Roadster: Bis zu 1.000 kW, 500 km Reichweite und Düsenantrieb



Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten



Tesla Roadster hebt mit Kaltgastriebwerken ab: Produktion soll 2028 starten



BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer



Tesla Model 3: Mehr Reichweite und schnellerer Sprint



Retro-Charme auf vier Rädern: Microlino präsentiert exklusive 55 Edition



Tesla Model Y (2026): Facelift wird bei Intax zum Taxi