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Xpeng präsentiert neue Elektro-Plattform SEPA 2.0

800-Volt-Plattform soll auch Xpengs neuen Model-Y-Rivalen G6 tragen

Xpeng stellt zweite Version seiner Elektro-Plattform vor

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

17. Apr. 2023 um 10:20 Uhr

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Auf der Shanghai Auto Show will Xpeng seinen neuen Model-Y-Konkurrenten G6 vorstellen. Die Messe beginnt am morgigen 18. April. Kurz davor präsentierte der chinesische Hersteller nun die Plattform, auf der der Wagen basiert: die Smart Electric Platform Architecture 2.0.

SEPA 2.0 soll vor allem für niedrigere Kosten sorgen. Die Entwicklungszeit für neue Modelle soll sich damit um 20 Prozent verkürzen. Außerdem soll die Plattform 80 Prozent der Komponenten standardisieren, erklärte Xpeng-Chef He Xiaoping.

Xpengs EPA 2.0: Die Plattform eignet sich für viele Karosserieformen und für Radstände zwischen 1,80 und 3,20 Meter

Dabei ist die Plattform für Radstände zwischen 1.800 und 3.200 Millimeter skalierbar. Damit wäre sie geeignet für Kleinstwagen (ein Smart Fortwo hat 1,87 Meter Radstand) wie für Oberklasse-SUVs (ein Mercedes EQS SUV hat 3,21 Meter Radstand). Zu den möglichen Batteriegrößen äußerte sich Xpeng nicht, man darf aber wohl annehmen, dass in den größten Radstand auch ein 100-kWh-Akku hineinpasst.

Außerdem eignet sie sich für zahlreiche Karosserieformen, darunter Limousine, Coupé, Fließheck, Kombi, SUV, Van (MPV) und Pick-up. Das erste Serienmodell, das auf SEPA 2.0 basiert, wird wie erwähnt der Xpeng G6 sein, ein Coupé-SUV. Er wird voraussichtlich am 18. April um 10 Uhr chinesischer Zeit präsentiert; wir werden also nicht vor dem 19. April darüber berichten können. Dann werden wird wohl auch mehr zu den Antrieben und ihrer Leistung erfahren, denn auch dazu sagte Xpeng noch nichts.

Xpengs SEPA 2.0 ist eine 800-Volt-Plattform und soll einen hohen Wirkungsgrad haben

Zu den Eigenschaften gehören ein 800-Volt-System, das die Ladegeschwindigkeit gegenüber der alten Generation von Elektroautos um 50 Prozent steigern soll. Die Zellen werden standardmäßig mit einer Laderate von 3C aufgeladen. Damit soll in fünf Minuten Strom für 130 Kilometer nachgeladen werden können. An der 480-kW-Säule von Xpeng namens S4 sollen sogar 200 km in fünf Minuten machbar sein. An Ladesäulen von Drittanbietern sind bis zu 180 kW Ladeleistung möglich. 

Außerdem soll der Wirkungsgrad besonders hoch sein: Der Gesamtwirkungsgrad des Elektroantriebs wurde mit 92 Prozent angegeben. Das Leistungsgewicht des elektrischen Antriebs soll mit 2,5 kW pro Kilo ebenfalls besonders hoch sein. Und Xpeng ist auch stolz auf das ausgefeilte Thermomanagement, das die Reichweite bei niedrigen Außentemperaturen um 15 Prozent erhöhen soll. Auch Siliciumcarbid-Technik gehört zu der Plattform.

Xpengs SEPA 2.0: Herstellung großer Teile im Aluminium-Druckguss

Xpeng will ähnlich wie Tesla große Teile an Front und Heck in einem Vorgang durch Aluminium-Druckguss herstellen. Das soll auch die Torsionssteifigkeit erhöhen und das Karosseriegewicht senken. Mit der CIB-Technologie (Cell Integrated Body) wird das Batteriepaket in die Karosserie integriert. Das soll nicht nur die Höhe der Batterie verringern, sondern auch die Sicherheit verbessern.

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Die Präsentation können Sie sich hier als Video ansehen:

XPENG 2023 Technology Architecture Press Conference English Replay

Quelle: Xpeng

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