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BMW M erwägt simuliertes Schaltgetriebe bei neuen Elektroautos

Die Technik soll sogar Vibrationen erzeugen, die ebenfalls die Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug stärken könnten ...

BMW M erwägt simuliertes Getriebe für künftige Elektrofahrzeuge.

Von: Anthony Alaniz

Übersetzt von: Manuel Lehbrink

21. Jul. 2023 um 15:28 Uhr

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Bei Elektrofahrzeugen stoßen die Hersteller auf ein Problem: Wie vermittelt ein Auto dem Fahrer, was es tut, ohne den Klang und das Gefühl eines Benzinmotors und eines herkömmlichen Getriebes? Dieses Problem wird noch größer, wenn man elektrische Performance-Modelle für den Einsatz auf der Rennstrecke bauen will. BMW M ist sich dessen bewusst und so erforscht das Unternehmen auch Lösungsansätze durch die Verwendung von spezieller Software. 

BMW-Chef Frank van Meel sagte kürzlich gegenüber WhichCar.com, dass man sich mit simulierten Schaltvorgängen, akustischen Hinweisen und Vibrationsfeedback beschäftigt, um die Kommunikation des M-Elektroautos mit dem Fahrer zu verbessern. Laut Meel haben Fahrer auf der Rennstrecke keine Zeit, auf den Tacho eines Elektroautos zu schauen. In einem Verbrenner können der Klang und das Gefühl des Motors, die Position des Schalthebels und die Drehzahlanzeige dem Fahrer viel darüber sagen, was das Auto im Grenzbereich tut, ohne dass man sich auf die Instrumente des Autos konzentrieren muss.

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BMW i4 M50 im Test

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Elektroautos haben oft nur einen Gang, wodurch das verräterische Ruckeln eines Getriebes entfällt. Der Porsche Taycan sticht als Elektroauto mit einem Zweiganggetriebe hervor. Der kürzlich vorgestellte Ioniq 5 N von Hyundai verfügt über ein Ein-Gang-Getriebe, das der Autohersteller jedoch mit Software verbessert. Das Hyundai-EV verfügt über zwei Technologien, die den Fahrer über den Energieverbrauch des Fahrzeugs informieren.

N e-shift simuliert das 8-Gang-DCT der Marke, indem es die Drehmomentabgabe der Motoren steuert. Dies vermittelt das Gefühl eines traditionellen Getriebes und arbeitet mit N Active Sound + zusammen. Bei diesem System handelt es sich um den auditiven Teil der Formel, der drei verschiedene Soundthemen für das Fahrzeug bietet. Eines davon ist dem Klang des 2,0-Liter-Turbomotors des Hyundai i30 N nachempfunden. Und BMW könnte einen ähnlichen Weg einschlagen. 

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Es ist nicht das erste Mal, dass Autohersteller auf Technologien zurückgreifen, um das Fahrerlebnis zu verbessern. Sogar einige benzinbetriebene Autos fahren mit gefälschten Auspuffgeräuschen umher, um eine bessere Schalldämmung und robustere Autos zu erreichen. Im Jahr 2022 meldete Toyota ein Patent für ein kupplungsbetriebenes Schaltgetriebe für Elektrofahrzeuge an, das die Beziehung zwischen Auto und Fahrer verbessern würde.

Wie sich BMW entscheidet, werden wir erst wissen, wenn das Auto auf den Markt kommt. Das Fahrzeug befindet sich derzeit in der Entwicklung und Van Meel sagte, dass es irgendwann in diesem Jahrzehnt vorgestellt werden soll.

Quelle: WhichCar.com

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