Mit Markennamen ist es immer so eine Sache: IM dürfte so manchen Historiker an den "Inoffiziellen Mitarbeiter" der DDR-Staatssicherheit erinnern. Doch dahinter verbirgt sich die neue Elektromarke von MG Motors. Offiziell vorgestelt wird sie am 26. Februar 2024 auf dem Genfer Automobilsalon.

Neben dem Debüt des neuen MG3 Hybrid Plus mit Verbrenner feiert MG Motor auf dem Genfer Automobilsalon 2024 eine weitere Weltpremiere: die der Marke IM. IM steht für "Intelligent Mobility" und wird in Europa ab 2025 rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge anbieten, die "neue technologische Perspektiven aufzeigen und für ein außergewöhnliches Fahrerlebnis stehen", so der chinesische Konzern.

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IM scheint als eine Art Premiummarke mit eher höherpreisigen Fahrzeugen gedacht zu sein, die nicht in das recht preisgünstige MG-Portfolio passen. In Genf wird der IM L6 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: eine rein elektrische Limousine.

Zum europäischen Marktstart im Jahr 2025 setzt IM einen klaren Schwerpunkt auf Limousinen und SUVs. Neben dem IM L6 soll es auch den L7 geben. Dessen erstes Bild zeigt eine große Limousine, die formal an den VW ID.7 erinnert. 

Sämtliche IM-Modelle zeichnen sich MG zufolge insbesondere durch hochmoderne Elektroantriebe, Einsatz fortschrittlicher Fahrassistenzsysteme sowie intelligente und vernetzte Services aus. Der neue vollelektrische IM L6 soll außergewöhnliche Fahrleistungen bieten. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolviert er in knapp drei Sekunden. Je nach Modellvariante – mit Lithium-Ionen- oder Festkörper-Batterie – beträgt seine voraussichtliche Reichweite mehr als 600 bzw. 800 Kilometer.

Der neue MG3 Hybrid Plus und der IM L6 werden am Montag, den 26. Februar, um 10:30 Uhr MEZ auf Stand Nummer 4251 in Halle 4 präsentiert. Weitere wichtige Elektro-Neuheiten auf dem eher mager besetzten Genfer Salon werden der gründlich überarbeitete Dacia Spring und der völlig neue Renault 5 sein. Den Elektro-Roadster Cyberster hatte MG bereits im Rahmen der IAA 2023 in München gezeigt, ob dieser auch in Genf gezeigt wird, ist noch unklar.