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Fiat E-Ducato: Neuer Elektro-Transporter ab sofort bestellbar

Neues Modell bietet 200 kW Leistung und bis zu 424 Kilometer Reichweite

Fiat E-Ducato (2024)

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

6. Mär. 2024 um 08:27 Uhr

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Der neue Fiat E-Ducato ist ab sofort bestellbar. Der Elektro-Transporter bietet nun mehr als doppelt soviel Leistung wie zuvor, aber auch Reichweite und Ladeleistung steigen deutlich.

Bisher hatte der Fiat E-Ducato gerade mal 90 kW Antriebsleistung. Es gab zwei Batterien mit 47 und 79 kWh Speicherkapazität, ausreichend für maximal 280 km. Geladen konnte mit höchstens 50 kW Gleichstrom. Den neuen Fiat-Transporter gibt es nur mehr in einer Variante, aber die hat es in sich.

Bildergalerie: Fiat E-Ducato (2024)

Fiat E-Ducato (2024)

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Der vollelektrische Antriebsstrang treibt wie gehabt die Vorderräder an. Er bietet jedoch 200 kW Leistung und bis zu 400 Nm Drehmoment. Damit sind bis zu 130 km/h möglich. Die Batterie speichert nun stets 110 kWh und sorgt für eine WLTP-Reichweite von bis zu 424 km.

Serienmäßig ist ein dreiphasiger 11-kW-Charger zum Wechselstromladen an Bord. Beim Schnellladen sind bis zu 150 kW möglich. Damit soll man die Batterie in 55 Minuten von praktisch leer auf 80 Prozent bringen. Das klingt zunächst nicht besonders gut, denn viele Pkws haben inzwischen eine Ladedauer von rund 30 min. Aber man muss die große Speicherkapazität berücksichtigen. Die errechnete Ladegeschwindigkeit von rund 1,6 kWh pro Minute ist nicht schlecht.

Drei Fahrmodi stehen zur Verfügung. Dabei werden das Ansprechverhalten des Gaspedals, das Drehmoment, die Leistung und die Höchstgeschwindigkeit variiert:

Die Rekuperation ist mittels Lenkradwippen in vier Stufen einstellbar. Die Skala reicht vom widerstandslosen Segeln bis zu starker Rekuperation mit deutlich spürbarem Bremseffekt. One-Pedal-Driving wird nicht erwähnt, ist also wohl auch nicht möglich.

Neu Fiat E-Ducato

Cockpit des alten E-Ducato von 2021

Fiat E-Ducato (2024)

Neues Cockpit

Die Serienausstattung ist umfangreicher als bei der Dieselversion. Zum Standard gehören Klimaautomatik, elektrische Parkbremse und schlüsselloses Zugangs- und Startsystem (Keyless Entry&Go). Außerdem gibt es ein 7-Zoll-Instrumentendisplay und einen 10-Zoll-Touchscreen mit Navigationssystem.

Auch elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber, Beifahrerdoppelsitz mit Klapptischfunktion sind Serie. Zu den Assistenzsystemen gehören Rückfahrkamera, Parkpiepser hinten, Notbremsassistent, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung sowie Tempomat.

Optional gibt es einen kamerabasierten Innenspiegel, 360-Grad-Parksensoren, eine 220-Volt-Steckdose in der Mittelkonsole, elektrisch anklappbare Außenspiegel und eine kabellose Ladestation fürs Handy.

Fiat Profi E-Ducato

Fiat E-Ducato (2024)

Zu erkennen ist der neue Fiat E-Ducato an der neu gestalteten Front, den aerodynamisch optimierten Außenspiegeln sowie den neuen Fiat-Logos auf den Rädern und am Lenkrad. Innen wurden die Sitze in Details überarbeitet.

Den Fiat E-Ducato gibt es als Kastenwagen in den Varianten verglast, teilverglast und verblecht. Zur Wahl stehen die zwei Längen L3 und L4 (5.998 bzw. 6.363 Millimeter, teilverglast nur L3) sowie zwei Aufbauhöhen H2 und H3 (2.524 bzw. 2.764 mm, H3 nur bei der verblechten Version). Der Radstand beträgt immer 4.035 Millimeter. 

Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 beziehungsweise 4,25 Tonnen misst das Laderaumvolumen zwischen 13 und 17 Kubikmetern. Die Nutzlast ohne Fahrer beträgt je nach Ausstattung bis zu 1.385 Kilo. Bei Bedarf zieht der neue Fiat E-Ducato gebremste Anhänger bis zu einem Gewicht von 2.400 Kilogramm. Die Preise starten bei 54.800 Euro netto.

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Unter dem Strich

Wenn man sich die Daten durchliest, möchte man sagen: Der neue E-Ducato ist doppelt so gut wie der alte. Jedenfalls hat er bei den entscheidenden Werten des Elektroantriebs sehr stark zugelegt. Aber auch die Konkurrenz schläft nicht, wie Mercedes und Renault zeigen.

Quelle: Fiat

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