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Mercedes-AMG plant Sportlimousine und Crossover auf AMG.EA-Basis

2025 startet die Limousine, ein Jahr später der Crossover

Mercedes Vision AMG (2022)

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

12. Apr. 2024 um 15:29 Uhr

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Mercedes-AMG plant angeblich zwei Modelle auf Basis einen Performance-Crossover auf Basis der neuen Plattform AMG.EA: Eine elegante Sportlimousine, die 2025 vorgestellt wird, und einen Crossover mit ähnlichem Design, der 2026 präsentiert werden soll. Beide sollen offenbar eigenständige AMG-Modelle sein, nicht nur Hochleistungsvarianten eines Mercedes-Modells (wie beim EQE und EQS).

Wie das Mercedes-AMG GT Coupé und das GT 4-Türer Coupé werden die Neulinge von der Mercedes-Tochter in Affalterbach (25 km nördlich von Stuttgart) selbst entwickelt, berichtet Autocar unter Berufung auf nicht genannte Quellen.

Die Optik soll sich an die Studie Vision AMG von 2022 anlehnen, welche die Sportlimousine vorwegnimmt, die gegen den Porsche Taycan antreten und das GT 4-Türer Coupé beerben soll. Die Crossover-Version soll ähnlich aussehen, aber natürlich deutlich höher bauen. Mit etwa 5,10 Meter Länge soll das Modell klar in der Oberklasse antreten. Damit wäre der Wagen ähnlich groß wie der EQS SUV.

Mercedes Vision AMG: Mercedes-Designchef Gorden Wagener posiert am Auto

Vision AMG mit Mercedes-Designchef Gorden Wagener

Das AMG-SUV soll das zweite Modell auf Basis der Plattform AMG.EA nach der Sportlimousine sein. Mit der Plattform steht schon fest, dass das Auto die neuen Axialfluss-Elektromotoren von Yasa erhält. Diese scheibenförmigen Aggregate sollen besonders viel Drehmoment und eine größere Leistungsdichte bieten als die normalerweise verwendeten Radialflussmotoren.

Yasa-Axialflussmotor

High-Performance-Axialflussmotor von der britischen Mercedes-Tochter Yasa

Die Batterien sollen Zellen von Sila mit hohem Silicium-Anteil in der Anode erhalten. Damit werden höhere Energiedichten möglich. Zudem erhält der Wagen eine 800-Volt-Architektur für schnelles Laden.

Die Plattform ermöglicht Hinterradantrieb mit einem oder zwei Motoren sowie Allradantrieb mit zwei, drei oder vier Motoren. Laut Yasa bietet der für AMG.EA entwickelte Axialflussmotor bis zu 360 kW und 590 Nm Drehmoment. Damit wären Antriebe mit bis zu 1.440 kW möglich. Aber nicht alle möglichen Konfigurationen sollen verwendet werden. 

Mit mehreren Elektromotoren pro Achse wäre ein echtes Torque Vectoring möglich, was das Auto besonders agil durch die Kurven treiben könnte. Das Fahrwerk soll auf dem Active-Ride-Control-System (Mercedes-Erklärung) aus dem Mercedes-AMG GT Coupé basieren. Dabei handelt es sich um eine Luftfederung mit radindividuell einstellbarer Federkraft und Dämpfung.

Zu den Konkurrenten des neuen Crossovers sollen der Lotus Eletre und der Porsche K1 gehören. Gefertigt werden soll er wie die Sportlimousine in Sindelfingen. Außer den beiden AMG.EA-Modellen plant die Mercedes-Sportabteilung angeblich eine AMG-Version des neuen Mercedes CLA auf Basis der MMA-Plattform sowie Performance-Varianten der nächsten Generation von GLA und GLB.

Mehr zur Konkurrenz:

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Unter dem Strich
Auf der neuen Plattform AMG.EA werden zunächst zwei Modelle basieren: eine 2025 startende Sportlimousine als Taycan-Konkurrent und ein Jahr später ein Crossover. Beide bekommen 800-Volt-Technik und die Axialflussmotoren von Yasa.

Bildergalerie: Mercedes Vision AMG (2022)

Mercedes Vision AMG (2022)

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Quelle: Autocar

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