Citroen e-C4 und e-C4 X erhalten deutlich schickere Front
Technisch bringt das Facelift nur eine verbesserte Laderoutenplanung und V2L
Lesen Sie unseren Artikel vom 5. Januar 2025 zu den Preisen des neuen Citroen e-C4.
Der Citroen e-C4 ist bereits seit 2020 auf dem Markt; nun folgt ein Facelift, das auf dem Pariser Autosalon gezeigt wird. Der e-C4 X, also die Karosserievariante mit kleinem Kofferraumdeckel, startete erst 2023, aber auch dieses Elektromodell erhält ein Facelift. Beide Autos kommen Anfang 2025 zu den Händlern. Technisch neu sind die Laderoutenplanung und V2L.
Die Frontpartie ist völlig neu; sie ist bei beiden Modellen identisch. Hier kommt das neue Markendesign zum Zuge, das sich von der Studie Oli ableitet. Dabei erscheint in der Mitte der Front ein oval eingerahmter Doppelwinkel. Anders als beim e-C3 und e-C3 Aircross (und auch beim gleichzeitig präsentierten Citroen C5 Aircross) gibt es hier kein senkrechtes Lichtelement an der Front, sondern zahlreiche waagerechte. Die bisher ziemlich großflächigen Scheinwerfer verschwinden nun optisch fast völlig:
Citroen e-C4 (2021)
Neuer Citroen e-C4 (2025)
Seitlich fallen neue 18-Zoll-Räder mit Diamantfinish ins Auge. Sie sollen auch eine bessere Aerodynamik haben. Das Heck blieb beim e-C4 X praktisch unverändert. Beim e-C4 dagegen gibt es nun ebenfalls ausschließlich waagerechte Rückleuchten:
Citroen e-C4 (2021)
Neuer Citroen e-C4 (2025)
Innen spendiert Citroen neue "Advanced Comfort"-Sitze und ein neues 7-Zoll-Instrumentendisplay – bisher maß dieser Monitor nur 5,5 Zoll. Das neue Display wird aber ausschließlich in die Max-Version eingebaut, also die teuerste der vier Versionen (You, Plus, e-Series und Max). Der Touchscreen misst nach wie vor 10 Zoll. Nach wie vor kommt bei der Version Max noch ein Head-up-Display auf Basis einer ausfahrenden Plexiglas-Scheibe hinzu.
Citroen e-C4 (2021)
Neuer Citroen e-C4 (2025)
Die beiden Modelle werden von Citroen als Kompaktlimousinen schubladisiert. Diese Einordnung ist freilich nicht eindeutig: Die Länge von 4,36 m beim eC4 bzw. 4,60 Meter beim e-C4 X rechtfertigt das, aber technisch basiert der Wagen auf der Kleinwagen-Plattform e-CMP.
Bildergalerie: Citroën e-C4 (2025)
In Europa gibt es den C4 und C4 X mit zwei Motor-Akku-Kombinationen. Diese bieten 100 kW und 115 kW sowie 50 bzw. 54 kWh Batteriekapazität. Das sind die Bruttowerte, netto sind es laut EV-Database 46,3 bzw. 50,8 kWh. Damit schafft der e-C4 bis zu 355 bzw. 415 WLTP-Kilometer, der e-C4 X mit 360 bzw. 425 km noch etwas mehr. Daneben gibt es Verbrenner und Mildhybridversionen.
Mit dem Facelift werden auch zwei neue Farben eingeführt:
- Manhattan-Grün, leuchtend, elegant und voller Energie und
- Eclipse-Blau, das Tiefe und Dynamik ausstrahlt.
Diese Farben werden neben Elixir-Rot, Okenit-Weiß, Perla-Nera-Schwarz (Perlglanz) und Platinum-Grau erhältlich sein. Darüber hinaus bleibt die Bicolor-Variante mit schwarzem Dach verfügbar. Neu ist auch, dass die Laderoutenplanung e-Routes nun direkt ins Infotainment integriert wird – bisher handelte es sich um eine App fürs Smartphone.
Außerdem baut Citroen nun das bidirektionale Laden ein: Ab der ersten Jahreshälfte 2025 ermöglicht es die V2L-Technologie (Vehicle-to-Load) ermöglicht es, externe Geräte mit Strom zu versorgen. Dafür wird es offenbar einen Adapter für die Ladeanschluss geben.
Bildergalerie: Citroen e-C4 X (2025)
Unter dem Strich
Citroen macht seine Modelle e-C4 und e-C4 X optisch gefälliger. Dabei erhalten sie auch das neue Markendesign, das sich von der Studie Oli ableitet. Ganz einheitlich ist dieser Citroen-Look aber nicht: Die Lichtsignatur fällt bei jedem Auto etwas anders aus. Technisch gibt es nur wenig Änderungen.
Quelle: Citroen
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