Der neue Lyriq-V ist der schnellste Cadillac aller Zeiten
Und das als Elektro-SUV. Über 600 PS machen es möglich
Der Cadillac Lyriq wird zum Performance-Ungetüm, soll in seiner kommenden Top-Variante die 0-60 mph (also 0-96 km/h) in 3,3 Sekunden knacken. Es handelt sich um die neue V-Series des Elektro-SUVs. Die kannte man bisher nur von den Verbrenner-Modellen des Premium-Herstellers, wo sie die leistungsstarken, betont dynamischen Versionen verschiedener Modelle kennzeichnete.
Der Lyriq-V, so der Name des Power-SUVs erhält Spielereien wie einen V-Mode (persönliche Performance-Einstellungen können vie Knopf am Lenkrad abgerufen werden) , Velocity Max (Cadillacs Bezeichnung für eine Launch Control) sowie einen Competition Mode. Letzterer macht Gebrauch von der sogenannten Traction Management Software, welche der Hersteller "speziell entwickelt hat, um die Agilität des Fahrzeugs zu verbessern". Spezifischer wird man zu dem Thema leider nicht.
Zum Antrieb des Tempomachers zählt eine 102-kWh-Batterie, die einen Elektromotor pro Achse mit Energie versorgt. Die Motoren kommen auf eine Systemleistung von 615 PS und 881 Nm Drehmoment. Damit liegt das Auto in etwa im Bereich des BMW iX M60. Noch nicht final bestätigt ist die Reichweite von 285 Meilen, also gut 460 Kilometer. Der Lyriq-V wiegt 2,7 Tonnen.
Bildergalerie: 2026 Cadillac Lyriq-V
Die normale Variante des Lyriq zeigte sich in unserem Test als sehr bequemer Cruiser ohne einen Hauch von sportlicher Ambition. Beim V-Modell sollte das anders sein. Cadillac bemüht sich darum durch eine Anpassung von Fahrwerk, Dämpfer-Control und Lenkung. Zu den Maßnahmen gehören eine Tieferlegung und die Installation von Brembo-Bremsen und 22-Zoll-Rädern.
Optisch unterscheidet sich der V von seinen schwächeren Modell-Geschwistern durch einen ganzen Haufen V-Series-Logos, die man an allen möglichen Stellen des Fahrzeugs angebracht hat. Soll ja auch jeder sehen, dass hier der Lyriq mit dem dicksten Bizeps unterwegs ist.
Außerdem erhält er einen eigenen Frontspoiler, dickere Seitenschweller und mehr Wagenfarbe im unteren Bereich des Fahrzeugs. Ein schwarz lackiertes Dach ist Serie, auf Wunsch gibt es einen neuen Lack namens Magnus Metal Frost.
Innen erkennen wir das gleiche XXL-Glasdach, das 23 Lautsprecher umfassende AKG-Audiosystem und den wirklich sehr großen Touchscreen (Cadillac spricht von 33 Zoll) wie beim Standard-Lyriq. Auch Super Cruise und Onstar Telematics sind verfügbar. Außerdem verspricht der Hersteller ein Augmented-Reality-Head-up-Display.
Die Preise starten in den USA bei 80.000 US-Dollar (derzeit rund 76.500 Euro). Stand jetzt soll der Lyriq-V auch in Kanada, Australien und Neuseeland verkauft werden. "Weitere globale Märkte" sind wohl in Planung. Ob der schnelle V auch nach Europa kommt, ist unklar.
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